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Ausstellungen / Museum Stadtmuseum St. Pölten St. Pölten, Prandtauerstraße 2
Ausstellungen | Ausstellung

Sigrid Koller

Ost-West Musikfest

Präsentation bildende Kunst von Sigrid Koller sigridkoller.art
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Schleiferei am König

Tal der Feitelmacher

Original Hammer, Schleifstein und Blasbalg, angetrieben von einem Wasserrad, demonstrieren das harte Leben der Schleifer.
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Museum in der Wegscheid

Tal der Feitelmacher

Gesichter und Geschichten aus dem Alltag längst vergangener Tage, kuriose Exponate und altertümliche Maschinen finden Sie in diesem ehemaligen Werkstättengebäude.
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Malcolm Poynter

OK Linz

Das OK gibt Einblick in die fantastische Skulpturen-Welt des englischen Bildhauers und Malers Malcom Poynter. Geboren 1946 in Reading, ist er in London aufgewachsen und studierte dort am Goldsmith College of Art und am Royal College of Art. Heute lebt und arbeitet er in Aigen-Schlägl. Seine einzigartigen, surrealistisch anmutenden Figuren wurden international ausgestellt und bewegen sich zwischen Dystopie und barocker Opulenz. In seinen Arbeiten beschäftigt sich der Künstler mit der Unzulänglichkeit des Menschen, er verarbeitet Kindheitserinnerungen genauso wie kunsthistorische Bezüge. Die Ausstellung im OK spannt den Bogen zwischen seinen frühen Arbeiten aus den 1970er- und 1980er-Jahren bis hin zu den neuesten Skulpturen aus der Serie 'Horsman of the Apocalypse'. Öffnungszeiten: Di-So, Fei 10-18 Uhr Mi, 26.06.24, 19:00 Eröffnung Anmeldung zur Eröffnung mit dem Kennwort MALCOLM POYNTER bis 24.06.24 erforderlich unter: anmeldung@ooelkg.at
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OÖ AIR - Die Ausstellung

OK Linz

Das 2020 etablierte Artists und Scientists in Residence Programm der OÖ Landes-Kultur GmbH bietet bildenden Künstler:innen mit Oberösterreich-Bezug die Möglichkeit, im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes für ein bis drei Monate aus dem Arbeitsalltag auszusteigen. Auf sich selbst zurückgeworfen, kann Neues erschlossen und durch den Perspektivenwechsel Erfahrung gesammelt werden, um die künstlerische Arbeit international auszurichten und weiterzuentwickeln. Umgekehrt geht es aber auch darum, dem Publikum vor Ort den Blick zu öffnen – sich auf Kunst „als Fenster zur Welt“ einzulassen und die Ergebnisse der Arbeitsaufenthalte in der Ausstellung OÖ AIR zu erfahren: Die Donau wurde kulturell und ökologisch auf der MS-Fusion, einem umgebauten Schiff des Architekten und Künstlers Rainer Prohaska, erforscht. In der Künstler:innenresidenz LIA, verortet in der Spinnerei Leipzig, wurde im angebotenen Grafikschwerpunkt strukturiert gearbeitet. Der Aufenthalt in Havanna war dagegen stärker selbstorganisiert, aber dennoch betreut von Nelson Ramirez de Arellano Conde, Direktor des Contemporary Art Center Wifredo Lam. Gemeinsam mit dem BMEIA – Bundesministerium für europäische & internationale Angelegenheiten wurde das Programm OÖAIR.GOV etabliert. Gearbeitet, teilweise gewohnt und ausgestellt wurde 2022 in den Kulturforen Belgrad, Budapest, Ljubljana, Warschau und aufgrund des großen Andrangs 2023 noch ein weiteres Mal in Rom. Künstler:innen: Andreea VLADUT, Christa WALL – Belgrad | Ruth GRÖSSWANG – Laibach | Uwe BRESSNIK – Budapest | Katarzyna WINIECKA – Warschau | Thea Moeller, Alexandra Kahl – Rom | Magdalena KREINECKER – LIA Leipzig | Lisa GROSSKOPF – Havanna | Kerstin REYER, Michael ASCHAUER – Donau auf der MS-Fusion Öffnungszeiten: Di-So, Fei,10-18 Uhr Mi, 26.06.24, 19:00 Eröffnung Anmeldung zur Eröffnung mit dem Kennwort OÖ AIR bis 24.06.24 erforderlich unter: anmeldung@ooelkg.at Mi, 26.06.24. 17:00 ARTIST TALK mit Künstler:innen des OÖ AIR.GOV Programms und Christoph Thun-Hohenstein, Sektionsleiter – Internationale Kulturangelegenheiten, BMEIA – Bundesministerium für europäische & internationale Angelegenheiten, moderiert von OÖ AIR-Kuratorin Genoveva Rückert
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RAGE. Nadya Tolokonnikova Pussy Riot

OK Linz

Nadya Tolokonnikova, Künstlerin und Gründerin des feministischen Kollektivs Pussy Riot, wird in Russland für ihre konzeptuellen Performances und ihren künstlerischen Protest gegen das Putin-Regime verfolgt. Ihre von The Guardian als eines der wichtigsten Kunstwerke des 21. Jahrhunderts gekürte Performance Punk Prayer in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau endete für sie und ihre Kolleginnen mit Lagerhaft wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“. Das OK bringt Nadya Tolokonnikovas Kunst ins Museum. Zum ersten Mal werden ihre eindringlichen Arbeiten, die sich mit Widerstand, Repression und Patriachat auseinandersetzen, in Europa zu sehen sein. Ihr Werk umfasst Objekte sowie installative und performative Arbeiten, in denen sie unter anderem ihre traumatischen Erlebnisse während ihres Lebens unter Putins Regime verarbeitet. Aus einem Zustand der Angst und Repression entwickelte sie eine visuelle Sprache, die sich gegen moralische und politische Gegebenheiten auflehnt: anarchistisch, radikal und gleichzeitig berührend. Für das OK entwickelt die Künstlerin eine überdimensionale Klinge, die wie Damokles‘ Schwert über den Besucher:innen hängt. Sie steht für die prekäre Situation von Künstler:innen und Aktivist:innen in Russland, die wie Tolokonnikova selbst, permanent mit der Verfolgung durch die russische Justiz rechnen müssen. Die Ausstellung zeigt außerdem eine Auswahl der Aktionen von Pussy Riot. Im Zentrum steht Tolokonnikovas 2022 entstandene Performance Putin’s Ashes. Gemeinsam mit zwölf Frauen aus der Ukraine, Weißrussland und Russland verbrannte sie ein Portrait Wladimir Putins in der Wüste von Nevada und sammelte seine Asche in kleinen Flaschen. Kuratorinnen: Michaela Seiser und Julia Staudach Öffnungszeiten: Di-So, Fei 10-18 Uhr Do, 20.06.24, 19:00 Eröffnung mit Live-Performance Anmeldung zur Eröffnung mit dem Kennwort RAGE bis 18.06.24 erforderlich unter: anmeldung@ooelkg.at
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Sommer­aus­stellung 2024:
KULTUR BRAUCHT KUNST

Schlossmuseum Linz

Die OÖ Landes-Kultur GmbH bietet zum zweiten Mal oberösterreichischen Künstler:innen die Möglichkeit, an der offenen Sommerausstellung im Linzer Schlossmuseum teilzunehmen. Angelehnt an die alljährliche Summer Exhibition der Royal Academy in London soll der oberösterreichischen Kunstszene eine Gelegenheit geboten werden, ihre Werke in einem musealen Kontext auszustellen und zum Verkauf anzubieten. Für die Teilnahme an der Sommerausstellung 2024 konnten sich bis zum 6. Mai bildende Künstler:innen bewerben, die entweder aus Oberösterreich stammen oder hier seit mindestens vier Jahren ihren ständigen Wohnsitz und Mittelpunkt ihres Lebensinteresses haben. Öffnungszeiten: Di-So, Fei, 10-18 Uhr
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Sommer­aus­stellung 2024:
KULTUR BRAUCHT KUNST

OK Linz

Die OÖ Landes-Kultur GmbH bietet zum zweiten Mal oberösterreichischen Künstler:innen die Möglichkeit, an der offenen Sommerausstellung im Linzer Schlossmuseum teilzunehmen. Angelehnt an die alljährliche Summer Exhibition der Royal Academy in London soll der oberösterreichischen Kunstszene eine Gelegenheit geboten werden, ihre Werke in einem musealen Kontext auszustellen und zum Verkauf anzubieten. Für die Teilnahme an der Sommerausstellung 2024 konnten sich bis zum 6. Mai bildende Künstler:innen bewerben, die entweder aus Oberösterreich stammen oder hier seit mindestens vier Jahren ihren ständigen Wohnsitz und Mittelpunkt ihres Lebensinteresses haben.
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Mar­git Palme - Der Blick

Lentos Kunstmuseum Linz

Mar­git Pal­mes Frau­en­fi­gu­ren tre­ten in einer von patri­ar­cha­len Struk­tu­ren gepräg­ten Welt auf. In dyna­mi­schen, mit­un­ter pro­vo­kan­ten Posen stre­ben sie danach, ihr Leben mit Geschick und Elan zu meis­tern. Seit mehr als sechs Jahr­zehn­ten bedient sich die Künst­le­rin der Aqua­tin­ta-Radie­rung. Die­se Tief­druck­tech­nik, die linea­re Prä­zi­si­on mit farb­li­cher Reduk­ti­on ver­bin­det, beherrscht Mar­git Pal­me vir­tu­os. Damit über­setzt sie ihr auf Stär­ke und Selbst­be­stim­mung auf­bau­en­des Frau­en­bild in anschau­li­che Bildmetaphern. Pal­mes ein­zig­ar­ti­ger Bei­trag zur Kunst von Frau­en liegt in ihren genau­en Beob­ach­tun­gen und Stu­di­en der rea­len Bedürf­nis­se ihrer Geschlechts­ge­nos­sin­nen. In ihren Aqua­tin­tas klagt sie nicht an, son­dern zeigt auf. Ihre stets selbst­be­wuss­ten Prot­ago­nis­tin­nen stel­len sich – gele­gent­lich mit einem Schuss Iro­nie – ihren eige­nen Imper­fek­tio­nen, Her­aus­for­de­run­gen und Ängs­ten. Das lässt sie zu Iden­ti­fi­ka­ti­ons­fi­gu­ren für uns alle werden. In jahr­zehn­te­lan­ger inten­si­ver Pra­xis erar­bei­te­te sich Mar­git Pal­me einen mar­kan­ten, unver­wech­sel­ba­ren Per­so­nal­stil, mit dem sie auch jün­ge­re Künst­le­rin­nen dazu moti­viert, ihren indi­vi­du­el­len weib­li­chen Zugang zur Kunst selbst­be­wusst zu ver­tre­ten. Das Werk der Trä­ge­rin des Lan­des­kul­tur­prei­ses 2023 stößt zuneh­mend auf inter­na­tio­na­les Inter­es­se und wur­de zuletzt in Aus­stel­lun­gen in Deutsch­land und der Schweiz gewürdigt. Kura­to­rin: Bri­git­te Reutner-Doneus
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Zofia Kulik - Rhythms of Power

Francisco Carolinum Linz

Zofia Kulik – Rhythms of Power ist die erste Überblicksausstellung der polnischen Künstlerin in Österreich. Neben großformatigen Tafelbildern und dem Selbstportrait Splendour of Myself, zeigt die Ausstellung auch Teile ihrer Diplomarbeit, die gegen Ende ihrer Akademiezeit 1968 bis 1971 entstanden sind. Tausende Aufnahmen einzelner Phänomene der sichtbaren Welt hat die Künstlerin über Jahrzehnte als Negative archiviert. Modelle in unterschiedlichen Posen, Schädel, Knochen, Gemüse, Blumen, Hunde, Stoffe, Gebäude, Postkarten, Masken, Explosionen und Städte sind nur einige von gut 250 Ordnungskriterien. Im analogen Belichtungsverfahren entstehen aus diesem Archiv in der Dunkelkammer komplexe Szenarien vielschichtiger Bildwelten, die aus hunderten von einzelnen Bildern orchestriert sind. Skizzen und Schablonen verdeutlichen diesen Arbeitsprozess. Wie eine Choreografin von Massenveranstaltungen organisiert Zofia Kulik das Bildmaterial. Sie herrscht über den Rhythmus. Einzelbilder sind in Reihen, Kreisen und anderen geometrischen Formationen arrangiert, die häufig nach Regeln der Symmetrie angelegt, wie ein Mandala eine ganze Weltordnung beschreiben oder sich seriell zu einem Ornament verbinden. Zofia Kuliks Werke wurden bei Les Rencontres de la Photographie 2023 in Arles, 2007 auf der Documenta 12 in Kassel und 1997 auf der 47. Biennale von Venedig gezeigt. Ihre Werke sind in wichtigen Museen wie Tate Modern, Centre Pompidou, Moderna Museet und dem MoMA in New York vertreten. Kuratiert von Nathalie Hoyos und Rainald Schumacher
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Margaret Courtney-Clarke - Dust on the Wind

Francisco Carolinum Linz

Margaret Courtney-Clarke ist eine mehrfach preisgekrönte namibische Fotografin. Die Ausstellung im Francisco Carolinum präsentiert Werke aus über 40 Jahren Arbeit und zeigt, was die Künstlerin erstmals in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt hat: süd-, west- und nordafrikanische indigene Frauen in ihrer häuslichen Umgebung. Ein weiterer Fokus der Künstlerin liegt auf der düsteren Geschichte jener Menschen, die historisch in der Namib- und Kalahari-Wüste leben. Die langfristigen Beziehungen und Freundschaften, die sie im Laufe der Jahre aufgebaut hat, gewähren ihr nicht nur Zugang zu intimen Porträts umkämpfter, aber widerständiger Völker, sondern sprechen auch im Detail die großen Fragen sozialer Gerechtigkeit unserer Zeit an – anhaltende Dürren, Klimawandel, Umweltzerstörung und die Auswirkungen der Rohstoffindustrie in einem ressourcenreichen, aber wasserarmen Land. Courtney-Clarkes gefeiertes Projekt „Caged“ reflektiert die Zwänge sozioökonomischer und politischer Kräfte, indem es Zäune, Pferche und Käfige dokumentiert, die die Individuen und Orte Namibias auf verschiedene Weise begrenzen, schützen und abgrenzen. Ihr anhaltendes Bestreben, sich für die Vernachlässigten und Übersehenen einzusetzen, ist pragmatisch in der Vision, Ungerechtigkeiten aufzuzeigen, aber poetisch in der Formulierung. Margaret Courtney-Clarke offenbart ihren Einfallsreichtum und ihr Durchhaltevermögen und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Gewöhnliche unter außergewöhnlichen Umständen. Kuratorin: Virginia MacKenny, emeritierte außerordentliche Professorin für Bildende Kunst, Universität Kapstadt, Südafrika.
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DYOR / NFA

Francisco Carolinum Linz

Steve Pikelny aka. steviep ist ein in New York lebender Künstler und Programmierer mit einem Hintergrund in Finanzwissenschaften. Sein künstlerisches Schaffen ist vielfältig. Mit seinen konzeptuellen, teils interaktiven und oft Blockchain-basierten Arbeiten sowie generativen Serien, Websites, Chatbots und grafischen Designs verhandelt er gewitzt aktuelle gesellschaftliche Phänomene. Der Titel der Ausstellung DYOR / NFA, zwei Akronyme, die in der Crypto- und Finanzwelt eingesetzt werden, weist auf die Notwendigkeit von gründlicher Recherche und auf die Eigenverantwortung des Investierenden hin, kann aber auch, im Zusammenhang mit Falschinformationen und Medienmanipulation eingesetzt werden um Unsicherheit und Zweifel zu streuen. Pikelnys erste museale Einzelausstellung fokussiert sich auf eine Auswahl an Werken die mit der Idee vom Wert des Geldes und der Absurdität von Wertfindung am Crypto Markt spielen. Zum Beispiel die Anleitungen zum verunstalten von 1 Dollar Noten mittels Stiftplotter, die als NFTs verkauft wurden, oder COLD HARD CASH ein Projekt bei dem Stevie sein eigenes Geld in Form von Banknoten und Schnipseln von Banknoten zu einem Vielfachen des theoretischen Wertes der physischen Scheine versteigert hat. Darunter der Betrag von 0.00 $ der extra für die Ausstellung aus Florida eingeflogen wurde, versichert ist dieses Werk jedoch für seinen Verkaufswert von 213.06 Dollar. Weiters sind generative Serien zu sehen, die den Betrachter /die Betrachterin in die Welt der algorithmischen Schönheit und Komplexität entführen. Jedes Werk ist ein Unikat, erschaffen durch ausgeklügelte Algorithmen, die Pikelnys kreative Vision in eine digitale Realität umsetzen. Durch die Verschmelzung von Kunst und Technologie schafft er Werke, die sowohl zum Schmunzeln anregen als auch tiefgründige Reflexionen über unsere heutige Gesellschaft und ihre Marktmechanismen bieten. Sie ermutigen zum kritischen Hinterfragen von Informationen und der Rolle von Medien und Internet in der heutigen Informationsgesellschaft. Kuratiert von Julia Staudach
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Elfie Semotan

Francisco Carolinum Linz

Die Ausstellung von Elfie Semotan beginnt mit der Bildserie „o.T. (Birkenwald), New York,1999“, die in den Fluren des Francisco Carolinum zu sehen ist. Den unscharfen Silhouetten im Wald folgend, werden die Besucher:Innen in die Ausstellungsräume geführt. Das dunkle, waldähnliche Ambiente entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als künstlich hergestellter Birkenwald. Die Serie gibt den Ton für die Themen an, die in der Ausstellung untersucht werden: Experimente mit Modefotografie und die Überschneidung von kommerzieller Arbeit und künstlerischen Interventionen. Klassische Modefotografie ist hier keine zu finden, denn es geht nicht darum, noch ästhetischere und glamourösere Bilder zu produzieren, sondern sie anders zu Verorten. Vielleicht sogar weniger perfekte, unzugänglichere Gesichter zu präsentieren, elegante Bewegungen nicht klischeehaft als Ideal zu propagieren, sondern stattdessen ungewohnte, unpassende Gesten zu zeigen. Elfie Semotans kreative Freiheit bei der Inszenierung von Modekampagnen zeigt sich in den ausgewählten Arbeiten für Liska zwischen 1999 und 2018, sowie in Editorials für die Zeitschriften Allure, D-Magazine und Madame. Die außergewöhnlichen Kulissen für ihre Modefotografie zeugen von Freundschaften und Kooperationen Elfie Semotans mit Künstler:innen und Designer:innen. Die lange Zusammenarbeit mit dem Modedesigner Helmut Lang entfaltet sich in fragmentierten, unterbelichteten „Backstage“-Fotografien, die einen Einblick in eilige Momente vor dem Laufsteg-Auftritt geben. Während der gesamten Ausstellung wird das Publikum auf- und herausgefordert, Details der Fiktion zu enthüllen und Parallelen zwischen Natur, Kunst und dem menschlichen Körper zu entdecken. Kuratiert von Maria Venzl
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Hans Frank-Galerie NEU

Francisco Carolinum Linz

Eröffnungs­aus­stellung: AUTOCHROME - Faszination Farbe: Ein Blick in die Pionierzeit der Farbfotografie Hans Frank (1908-1987) gilt als Schlüssel-figur der Geschichte der Fotosammlung des Oberösterreichischen Landesmuseums, die sich weitgehend seiner Sammelleidenschaft und Fachkenntnis verdankt. Mit der Gründung des ersten österreichischen Fotomuseums in Bad Ischl verwirklichte er seine visionären Ideen durch fortlaufende Bereicherung einer exquisiten Sammlung, die heute den Grundpfeiler der historischen Fotosammlung Oberösterreichs bildet. Die Einweihung der Hans Frank-Galerie im Erdgeschoß des Francisco Carolinum zollt nicht nur Hans Frank gebührenden Respekt, sondern verschafft auch zukünftig der fotografischen Sammlung Oberösterreichs eine markante Bühne, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Eröffnungsausstellung widmet sich der international herausragenden Sammlung von Autochromen und Frühformen von transparenten Farblichtbildern. Die Brüder Auguste und Louis Lumière markierten 1907 mit der Markteinführung der Autochrome, eine technisch fortgeschrittene Methode, die auf additiver Farbmischung und einer Emulsion aus winzigen, gefärbten Kartoffelstärkekörnern auf Glasplatten basiert, einen bedeutenden Meilenstein und ebneten den Weg von einer monochromen zu einer farbigen Fotografie. Die Auswahl von etwa 50 Objekten für diese Ausstellung generiert sich aus der etwa 1.000 frühen Durchlicht-Farbbildern umfassenden Fotosammlung des Landes Oberösterreich. Darunter befinden sich etwa einzigartige Hauptwerke der Gebrüder Lumière und anderen Pionieren der Farbfotografie. In Zusammenarbeit mit dem Linzer Designbüro MARCH GUT entstand ein innovatives Betrachtungssystem, welches es den Besucher:innen erlaubt, diese außergewöhnlichen und zugleich hoch sensiblen Bildschätze in ihrer authentischen Brillanz zu betrachten.
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Adrian Sauer - Truth Table

Francisco Carolinum Linz

16.777.216 Farben können digitale Bilder maximal darstellen. Im Alltag fällt dieser Umstand nicht ins Auge, denn in der visuellen Wahrnehmung formieren sich die einzelnen Farbpixel zu Motiven, Farbverläufen, Umrissen, Gestalten. Im künstlerischen Werk Adrian Sauers werden sie jedoch selbst thematisch. Sie stehen ebenso wie andere Parameter der Fotografie im Dienst der fotografischen Grundlagenforschung, die der Künstler seit mittlerweile 25 Jahren betreibt. In Sauers Arbeiten ist jede dieser Farben durch einen Pixel in einem Farbton des RGB (Rot-Grün-Blau)-Spektrums repräsentiert. Daraus generieren sich Bilder mit farbintensiven Motiven aus der digitalen Kommunikation ebenso wie latente Bilder eines grauen Rauschens, in dem alle möglichen Bilder enthalten sind. Von möglichen Bildern zu sprechen bedeutet natürlich, eine Idee davon zu haben, was die Fotografie ganz grundsätzlich abzubilden im Stande ist. Ein Blick in die Geschichte der Fotografie und ihrer Theorie macht deutlich, dass die Frage danach, welche Wirklichkeit die Fotografie tatsächlich zeigt und wie sie dies tut, sehr unterschiedlich beantwortet wurde und wird. Welche Rolle spielt Objektivität, welche die Manipulation von fotografischen Bildern mit Filtern und Bearbeitungsprogrammen? Welche Folgen bringt die Digitalisierung der Fotografie mit sich, welche der Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Bildgenerierung? Kann ein fotografisches Bild in der Gegenwart noch Anspruch auf Wahrheit erheben? Adrian Sauer nähert sich diesen Fragestellungen, indem er den Möglichkeitsraum der Digitalfotografie porträtiert und zugleich kritisch dessen Grenzen erforscht. Intellektuelle Klarheit verbindet sich dabei im Werk Sauers stets mit einer Prise Humor. Truth Table ist die erste Einzelausstellung des Künstlers in Österreich und bietet einen umfassenden Einblick in dessen bisheriges Œuvre. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover. Der Katalog Adrian Sauer – Truth Table erscheint bei Spector Books. Kuratiert von Susanne Watzenboeck
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Nina Hollein - Homecoming

Schlossmuseum Linz

Für die in New York lebende, österreichische Modedesignerin Nina Hollein bedeutet ihre Einzelausstellung im Schlossmuseum auch eine Rückkehr an einen Ort ihrer Jugend. Die Architektin wechselte zur Mode und gründete als Autodidaktin das Modelabel NINAHOLLEIN. Den Ausgangspunkt bilden traditionelle Leinen- und Nutzstoffe aus Webereien ihrer oberösterreichischen Heimat, die sie mit strengen, geometrischen Schnitten zu extravaganten Kleidungsstücken verarbeitet. Die Designerin verwendet aber auch Reststoffe und Verschnitte, integriert das Recycling von Vintage-Herrenanzügen, Tüllstoffe, Latex oder Plastik in ihren Kollektionen. Mit ihren vielseitigen, oft wandelbaren Kreationen entstehen außerordentliche Stücke zwischen alltagstauglicher Kleidung und experimenteller Haute Couture. Zwischen tragbarer Mode und Kunst angesiedelt, ist Holleins Werk von einem architektonischen Denken über Kleidung als Hülle zwischen Haut und Raum, Transparenz, Volumen, Bewegung und Farbe geprägt. Im Vordergrund stehen konzeptuelle Ansätze, formale Untersuchungen, aber auch die Transformierbarkeit von Kleidungsstücken, der Einsatz widersprüchlicher oder unüblicher Materialien, die Objekthaftigkeit und Ambivalenz einzelner Stücke, sowie neue Wege zur Nachhaltigkeit. Ihre erste Museumsausstellung zeigt die Bandbreite von Holleins Designs – von ihren ersten Kleidern aus Geschirrtuchleinen über die Kostüme aus recycelten Anzügen bis hin zu filigranen oder skulptural ausladenden Abendkleidern, sowie ihre neuesten blockfarbigen Seidenkleider. Kuratiert von Genoveva Rückert
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WALDREICH. Der Wald und Wir!

Sumerauerhof St. Florian

Der Wald ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens, sei es als Heimat für eine Vielzahl von Arten, Sehnsuchtsort des Menschen, Objekt und Gegenstand der Kunst sowie der Naturwissenschaft oder im täglichen Gebrauch. Die Ausstellung „Waldreich. Der Wald und Wir!“ beleuchtet anhand von Sammlungsgegenständen die facettenreiche und wechselhafte Beziehung zwischen Mensch und Wald von der Steinzeit bis heute und lädt ein, sich diesem Thema mit allen Sinnen anzunähern.
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AUFMÖBELN! Bemalte Möbel aus Oberösterreich

Sumerauerhof St. Florian

„Aufmöbeln!“ steht für das Entdecken regionaler Geschichte und die zeitgemäße Präsentation von sogenannten Bauernmöbeln, die alles andere als verstaubt sind. Oberösterreichs „Bauernmöbellandschaft“ zeichnet sich durch aufwändig bemalte Möbel aus, gefertigt von anonymen und namentlich bekannten Werkstätten. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt dieser bemalten Möbelkultur, von Truhen über Kästen, Tischen und Stühlen bis hin zu Betten. Dabei wird ein besonderer Blick auf Themen, Motive, Maltechniken, Hersteller und die Verbreitung solcher Möbel geworfen. Die faszinierende Welt bemalter Möbel wird vom 17. bis ins 21. Jahrhundert beleuchtet. Die Ausstellung thematisiert verschiedene Wohnkonzepte von einst bis heute, das Revival der Bauernmöbelmalerei im 20. Jahrhundert und die Sozialgeschichte hinter den Möbeln. Das Begleitprogramm mit Malkursen und Spezialführungen bietet für Interessierte ein facettenreiches Erlebnis.
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Linz auf Sommerfrische

Nordico Stadtmuseum Linz

Die Rei­se in die Som­mer­fri­sche führt von Linz aus ins nahe gele­ge­ne Mühl­vier­tel und ins Salz­kam­mer­gut. Zwei unter­schied­li­che Regio­nen, die sich ide­al für einen Auf­ent­halt ​„in der Frisch“ eig­nen. Abhän­gig von den jewei­li­gen Fort­be­we­gungs­mit­teln (Kut­sche, Pfer­de­ei­sen­bahn, Eisen­bahn, Schiff, Auto) kann das Erho­lungs­ge­biet gemäch­lich oder schnell erreicht wer­den. Auch die Auf­ent­halts­dau­er vari­iert zwi­schen meh­re­ren Wochen, wie aus leb­haf­ten Beschrei­bun­gen zu erfah­ren ist, oder eini­gen Tagen. Ziel ist es, der Hit­ze der Stadt zu ent­flie­hen und sich den Rei­zen der Land­schaft hin­zu­ge­ben. Ob im hüge­li­gen, wald­rei­chen Mühl­vier­tel mit Heil­quel­len und Burg­rui­nen oder im seen­rei­chen, gebir­gi­gen Salz­kam­mer­gut mit nost­al­gi­scher Ver­gan­gen­heit. Bei­de Regio­nen erfül­len die Sehn­sucht nach Erholung. Mit­tels Bild­ma­te­ri­al und Kunst­wer­ken, die größ­ten­teils aus den Samm­lun­gen des Nordico Stadt­mu­se­um und Lentos Kunst­mu­se­um stam­men, sowie his­to­ri­schen und aktu­el­len Video- und Audio­auf­nah­men, the­ma­ti­siert die Aus­stel­lung das Phä­no­men Som­mer­fri­sche in sei­nen unter­schied­lichs­ten Facetten. Ergänzt wird sie um zeit­ge­nös­si­sche Posi­tio­nen, die sich aus der Koope­ra­ti­on zwi­schen Kunst­uni­ver­si­tät Linz und Alpen­ver­ein Linz, der heu­er sein 150-Jahr-Jubi­lä­um fei­ert, entwickelten. Kura­to­rin­nen: Andrea Bina, Michae­la Nagl, Lisa Schmidt Aus­stel­lungs­ar­chi­tek­tur: Tho­mas Pauli Mit Werken von: Franz Josef Alten­burg, Chris Altha­ler, Nor­bert Art­ner, Chris­ti­an Lud­wig Atter­see, Her­bert Bay­er, Heinz Bitzan, Carl Blu­mau­er, Hein­rich Böh­ler, Eva Bosch, Katha­ri­na Brandl, Diet­mar Brehm, Kle­mens Brosch, Hele­ne Clo­di- Tit­ze, Gun­ter Damisch, Inge Dick, Albrecht Dun­zen­dor­fer, Tho­mas Ender, Lisl Engels, Mar­git Feye­rer- Fleisch­and­erl, Mel­chi­or Fritsch, Fritz Fröh­lich, Bern­hard Fuchs, Gre­gor Graf, Hugo Grien­ber­ger, Ursu­la Gutt­mann, Lud­wig Haa­se, Nico­la Hackl-Has­lin­ger, Josef Haf­ner, Elli Hai­din­ger-Für­böck, Otto Hainzl, Hauenschild/​Ritter, Karl Hauk, Karl Hayd, Johann Hazod, Egon Hof­mann-Linz, Edgar Honet­schlä­ger, Ber­na­det­te Huber, Gus­tav Klimt, Hanns Kobin­ger, Sophie Koko, Augus­te Kron­heim, Peter Kubo­vs­ky, Maria Lass­nig, Andrea Leh­mann, Dani­el Lei­den­frost, Anton Lutz, Mat­thi­as May, Oswald Miedl, Doris Miedl- Pis­ecky, Ger­lin­de Mie­sen­böck, Hans Gös­ta Nagl, Fran­çois de Nau­mann, Micha­el Neu­mül­ler, Kurt Ohn­sorg, Ste­fan Olàh, Mar­git Pal­me, Tho­mas Pau­li, Hans Poll­ack, Johann Razin­ger, Rudolf Němec, Rosa Sche­rer, Max Schla­ger, Emi­lie Schleiss- Siman­dl, Josef Schnet­zer, Juli­us Schnorr von Carol­s­feld, Aga­the Schwa­benau, Anto­nie Schwa­benau, Rena­te Schwar­zer, Juli­us Sei­del, Isa Stein, Tho­mas Stimm, Inge­borg Stro­bl, Inge Thal­ler, Ger­hard Trumler, Edu­ard Uhlik, Vio­let­ta Wakol­bin­ger, Bibia­na Weber, Hans Wöhrl, Franz Zülow Stu­die­ren­de der Kunst­uni­ver­si­tät Linz (Abtei­lung Künst­le­ri­sche Wis­sens­prak­ti­ken Lehr­be­auf­trag­te Gud­run Wal­len­böck) im Rah­men der Koope­ra­ti­on mit dem Alpen­ver­ein Linz (i. V. Gott­fried Sei­sen­ba­cher) zu sei­nem 150-jäh­ri­gen Jubi­lä­um: Poli­na Afan­asy­e­va, Car­lot­ta Zoe Bor­cher­ding, Robert Hin­ta, Julia Hög­lin­ger, Andrea Hörnd­ler / Han­nes Wizany, Mario Moder, Maxi­mi­li­an Nie­de­rer, Dana Patsch
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Linz Blick. Die Stadt im Fokus

Nordico Stadtmuseum Linz

Naturgemäß hat das Nordico als Stadtmuseum eine Hauptprotagonistin: Linz. Die Vielfalt der Stadt, ihre Einzigartigkeiten, unterschiedlichen Ausprägungen und besonderen Eigenheiten sind stets im Blick. In die­sem neu­en Teil der Samm­lungs­schau zeu­gen daher glei­cher­ma­ßen Kunst­wer­ke wie volks­kund­li­che Objek­te und ande­re sel­te­ne Doku­men­te von den Linzer*innen, den Tra­di­tio­nen oder spe­zi­el­len Bege­ben­hei­ten. Dazu gehö­ren das sich stets ver­än­dern­de Stadt­bild, Mobi­li­tät, das urba­ne Leben, künst­le­ri­sches Schaf­fen, her­aus­ra­gen­de Per­so­nen, his­to­ri­sche Ereig­nis­se und Zuschrei­bun­gen, wie jene als ​„Füh­rer­stadt“; die ein­zi­ge inner­halb Öster­reichs wäh­rend der Dik­ta­tur des Natio­nal­so­zia­lis­mus. Als Hoch­burg der Indus­trie rücken auch die Wirt­schaft und das Arbei­ten in den Fokus. Zuletzt bleibt stets die Fra­ge: Was ist typisch Linz? Für die leben­di­ge Ver­mitt­lung der ver­schie­de­nen Schwer­punk­te kom­men neue Zugangs­for­men wie Aug­men­ted Rea­li­ty zum Ein­satz und zwi­schen­durch tref­fen die Besucher*innen immer wie­der auf die bei­den fik­ti­ven Museumsbewohner*innen: die Stadt­mu­se und der Hofrat.

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