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Ausstellungen / Museum Stadtmuseum St. Pölten St. Pölten, Prandtauerstraße 2
Ausstellungen | Ausstellung

Die Römer in Oberösterreich

Schlossmuseum Linz

Ausgrabungen der OÖLKG und der Universität Salzburg 2020–2023 Die Archäologie zur Römerzeit ist ein wichtiger Forschungsschwerpunkt der OÖ Landes-Kultur GmbH. Seit 2021 sind jeden Sommer Studierende der Universität Salzburg in Oberösterreich zu Gast, um hier das archäologische Handwerk zu lernen bzw. zu perfektionieren. Nach den Untersuchungen eines römischen Gutshofes in Königswiesen im Attergau (2020/2021) und der Ausgrabung von Gebäuden entlang einer Hauptstraße von Lauriacum/Enns (2022) stand heuer ein großer Gebäudekomplex in Thalheim im Fokus des Interesses. Dieser thronte einst über der römischen Stadt Ovilava/Wels. Beim Themenabend „Archäologie im Schloss: Die Römer in Oberösterreich“ präsentieren Archäolog:innen der OÖLKG und der Universität Salzburg diese Grabungsprojekte. Im Foyerbereich des Schlossmuseums sind bei freiem Eintritt ausgewählte Funde zu sehen. Außerdem wird am Themenabend eine einzigartige Publikation präsentiert: „Abenteuer Latein Faszination Archäologie“ ist sowohl ein Buch für den fächerübergreifenden Unterricht, als auch eine exquisit bebilderte Kulturgeschichte zum römischen Erbe Oberösterreichs. Öffnungszeiten: Di-So, Fei 10-18 Uhr EINTRITT FREI! PUBLIKATION: Abenteuer Latein Faszination Archäologie. Römisches Erbe in Oberösterreich Peter Glatz, Andreas Thiel, Stefan Traxler (Hg.) ISBN 978-3-200-08915-0, 302 Seiten, ca. 600 Abbildungen
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Vom Krafttier zum Angsttier? - Kulturgeschichte des Wolfes

Schlossmuseum Linz

Unsere Vorfahren in der Steinzeit hatten ein kooperatives Verhältnis mit dem Wolf. Wölfe und Menschen teilten sich Lebensräume und Ressourcen. Als die Menschen sesshaft wurden und neben Ackerbau auch Viehzucht betrieben, kamen für die Wölfe diese Nutztiere als leichte Beute ergänzend zum Wild in Wald und Flur hinzu. Eine Entwicklung, die als Auslöser für die „Feindschaft“ zum Wolf gilt. Seit seiner Rückkehr in die dichtbesiedelten Kulturlandschaften Mitteleuropas wird er wieder als Bedrohung empfunden – und bekämpft. Die Vorstellung vom „bösen“ Wolf hat in Europa eine lange kulturhistorische Tradition, die bis in die Antike zurückreicht und seine Bedeutung als spirituelles Wesen, als Krafttier und Träger von Mythen überlagert. Die Ausstellung widmet sich dieser Entwicklung und geht der Frage nach, woher die Angst vor dem Wolf rührt, beleuchtet aber ebenso seine häufig zu wenig beachteten positiven Effekte auf das Ökosystem. Die Ausstellung zeigt neben der kulturhistorischen Bedeutung des Wolfes, seine sozialgeschichtliche Relevanz als Kulturfolger. Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist der Blick auf den Beutegreifer als Regulativ des Wildtierbestandes und der Natur ebenso interessant, wie die Aspekte des Herdenschutzes und einem funktionierenden Wolfsmanagement. Künstlerische Positionen flankieren die jeweiligen Themenkomplexe und zeigen die Wahrnehmung des Wolfes zwischen Faszination und Schrecken in unserer gesellschaftspolitischen Debatte. Kuratiert von Dr. Mona Horncastle Öffnungszeiten: Di-So, Fei 10-18 Uhr Eröffnung: Di, 12.12.23, 19:00 mit Didone Frigerio & Kurt Kotrschal
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TANN #1 - Margit Greinöcker

Schlossmuseum Linz

Margit Greinöcker bringt mit der Installation tann#1 zwei gegensätzliche Bilder in Überlagerung: einerseits das normierte, uniforme Ideal des traditionellen Weihnachtsbaums, andererseits die Vorstellung vom naturnahen Wald der Vielfalt, die unter dem Druck der Klimakrise wieder populär wird. In der verzerrten „Keksausstecher-Form“ eines weihnachtlichen Tannenbaums gedeiht in speziell aufbereitetem Humus ein dichter Jungwald aus verschiedensten Arten. Heimische und exotische Nadelbäume stehen neben winterlich entlaubten Eichen und Birken, es findet sich Immergrünes und Kahles, Krummes und Gerades. Der kleine Wald ist für die Künstlerin mehr als ein experimentelles Arrangement auf Zeit – das Projekt wird nach Ende der Weihnachtszeit langfristig fortgesetzt. Sämtliche Jungpflanzen werden in Form kleiner Waldinseln im Stadtgebiet ausgepflanzt und zur Aufforstung eines Waldgebietes im Süden von Linz verwendet. Öffnungszeiten: Di-So, Fei 10-18 Uhr
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Geschlossen wegen Umbau

Nordico Stadtmuseum Linz

Das Nordico ist von 23.10. bis 23.11. wegen Umbau geschlossen.
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Das Stadtlabor. Linz im Wandel

Nordico Stadtmuseum Linz

Linz hat schon vie­le Iden­ti­tä­ten durch­lebt – als Pro­vinz­stadt, Füh­rer­stadt, Stahl­stadt, Kul­tur­haupt­stadt, UNESCO-City of Media Arts. Die offi­zi­el­len Slo­gans und Kam­pa­gnen sind so viel­fäl­tig wie ihre ver­trau­li­chen Zuschrei­bun­gen der letz­ten Jahr­zehn­te: Donau­stadt am Alpen­rand, In Linz beginnt’s, In Linz, da stinkt’s, Linz ver­än­dert, Linz ver­en­det, Linz ist fad und zu guter Letzt: Linz ist Linz. Doch für was und wen steht Linz heu­te? Was außer der Donau, der Tor­te, dem Hit­ler, der Vöest, dem Leber­kas­sem­merl, dem Zwer­gerl-Schnäu­zen und den Kul­tur­haupt­stadt­nach­we­hen macht Linz wirk­lich aus? Wie lebt es sich in der Stadt? Wie soll sich Linz in Zukunft gestal­ten? Und was kön­nen wir dafür tun? Im Stadt­la­bor bege­ben wir uns auf Spu­ren­su­che durch die jüngs­te Ver­gan­gen­heit von Linz, set­zen den Fokus auf sei­ne Struk­tur, sei­ne Bewohner*innen und legen die Fähr­te für die Stadt von morgen.
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Frem­de.
Foto­gra­fien über den Zugang zum Anderen

Lentos Kunstmuseum Linz

Es heißt, wir leben im Spie­gel des Ande­ren. Frem­des erscheint uns häu­fig bedroh­lich. Wie kön­nen wir es schaf­fen, uns ande­ren Welt­bil­dern zu öff­nen, ohne dabei die eige­ne Iden­ti­tät preis­zu­ge­ben? Die Aus­gren­zung des Ande­ren – oder schlicht­weg ande­rer Per­so­nen – lässt sich auch heu­te noch häu­fig auf Geschlech­ter­dif­fe­renz, sexu­el­le Iden­ti­tät oder die äuße­ren Merk­ma­le von Men­schen ver­schie­de­ner Abstam­mung zurück­füh­ren. Dabei wir­ken oft kul­tu­rel­le Kon­struk­te nach, die die­se ​„Ande­ren“ in star­ren Rol­len­bil­dern fixieren. Die Aus­stel­lung prä­sen­tiert Wer­ke aus der Foto­samm­lung der Muse­en der Stadt Linz: von frü­hen Expe­di­tio­nen in fer­ne Län­der über MAGNUM-Foto­re­por­ta­gen der 1950er-Jah­re bis zu zeit­ge­nös­si­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit den Begrif­fen ​„Hei­mat“ und ​„Migra­ti­on“ sowie der Iden­ti­täts- und Geschlechterkonstruktion.
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QUEER - Vielfalt ist unsere Natur

OK Linz

Queer ist eine menschliche Kategorie – eine solche auf Tiere anzuwenden ist heikel. Aber wenn der Begriff für Geschlechtervielfalt steht, dann darf man die Natur mit Fug und Recht als queer bezeichnen. In der Tierwelt ist Geschlecht eine relative Angelegenheit: Es gibt Tiere, die im Laufe ihres Lebens das Geschlecht wechseln oder Lebewesen, die mehrere – bis zu tausend – Geschlechter in sich tragen. Es gibt Weibchen, die sich ohne Männchen vermehren, und Tiere, die gleichgeschlechtliche Beziehungen pflegen. Viele Verhaltensweisen ähneln dem, was wir Menschen als queer bezeichnen. Die vom Naturhistorischen Museum Bern übernommene und erweiterte Ausstellung spannt den Bogen zwischen Natur und Kultur, zwischen biologischen Erkenntnissen und aktuellen gesellschaftlichen Debatten. Sie beschäftigt sich mit queerer Geschichte, dem langen Weg des Protests hin zur Gleichberechtigung und Sichtbarkeit der bis heute andauert, mit gendersensibler Sprache, genauso wie mit queerer Pop- und Subkultur. Die Ausstellung ist eine Entdeckungsreise durch die bunte Vielfalt von Geschlecht und Sexualität in Natur und Gesellschaft. Öffnungszeiten: Di-So, Fei 10-18 Uhr Führungen: Fr, 20.10.23, 16:30 - Öffentliche Sa, 25.11.23, 16:30 / Fr, 15.12.23, 16:30 - Kombi-Führung QUEER + EVA & ADELE Mi, 04.10.23 / Mi, 08.11.23 / Mi, 06.12.23 jeweils 18:00-19:30 Workshop "RuPaul Mini-Drag- Challenge"* Fr, 06.10.23, 16:00 / Sa, 11.11.23, 13:00 / Fr, 01.12.23, 16:00 Community-Führungen mit Menschen aus der Queer-Community Sa, 11.11.23, 14:00 Zwischen den Zeilen - Lesung mit Dragqueen Cherry T Joystick Sa, 07.10.23 18:30 / 19:30 / 20:30 Blitzlichtführungen im Rahmen der Langen Nacht der Museen
Ausstellungen | Ausstellung

EVA & ADELE - The Present of the Future

OK Linz

EVA & ADELE kamen 1991 aus der Zukunft und sind in den letzten drei Jahrzehnten immer mehr Gegenwart geworden. Sie sind lebende Kunstwerke, deren Maße mit Körpergröße, Oberweite, Taille und Hüfte als biografische Daten ausreichen. Auffällig in den gleichen exzentrischen Kostümen, mit Handtäschchen, Schirmen, Stöckelschuhen und manchmal auch Flügeln gekleidet, sind die Köpfe glatt rasiert ohne Haarschmuck und ihre Gesichter perfekt geschminkt. Seit drei Jahrzehnten sind sie als Kunstwerke und als mediales Ereignis präsent auf großen Ausstellungen, auf internationalen Messen und Biennalen. Jenseits eines bestimmbaren Geschlechts und einer definierten sexuellen Zuordnung waren sie schon vor den LGTBQ+ Communities der Gegenwart bewusst öffentlich queer. Die Ausstellung The Present of the Future dokumentiert das öffentliche Leben von EVA & ADELE als choreografierte Performance. Das grafische und malerische Werk, das seit 1997 die mediale Präsenz und die Reaktion des Publikums kommentiert und verarbeitet, wird mit ausgewählten Werkgruppen vorgestellt. Wichtige Videoarbeiten und selten gezeigte Möbelobjekte ergänzen den Einblick. Öffnungszeiten: Di-So, Fei 10-18 Uhr
Ausstellungen | Ausstellung

OK Linz

Das OK Linz ist Ausstellungshaus und Labor für zeitgenössische Kunst, das aktuellen künstlerischen Strömungen Platz zur Darstellung und zur vernetzten Entwicklung bietet. Der Fokus liegt auf der Realisierung von Medienkunst gepaart mit der intensiven Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen. Mit wechselndem Ausstellungsprogramm, Kino und innovativer Gastroszene ist das Areal rund um den OK Platz lebendiger Hotspot im Zentrum der Landeshauptstadt.
Ausstellungen | Museum

Francisco Carolinum Linz

Das Francisco Carolinum Linz ist das Museum für Fotografie und Medienkunst des Landes Oberösterreich mit kontinuierlich wechselnden Ausstellungen. Es steht für einen differenzierten Umgang mit Bildmedien mit einem besonderen Schwerpunkt auf feministische Kunst und der Entwicklung neuer medialer Ausdrucksformen.
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Yan Pei-Ming - Portraits

Francisco Carolinum Linz

Yan Pei-Ming setzt sich seit Ende der 1980er-Jahre in kräftigen Pinselstrichen und monumentalen, oft monochromen großformatigen Gemälden mit sozialen und politischen Themen ebenso auseinander wie mit seinem eigenen Existenzialismus. 1960 in Shanghai geboren, ging Yan Pei-Ming als 19-Jähriger nach Paris um Malerei zu studieren. Mittlerweile gilt er international als einer der erfolgreichsten chinesischen Künstler, dessen markante, kraftvolle Arbeiten u.a. im Centre Pompidou und im Louvre gezeigt wurden. Ausgehend von seiner Selbsterforschung als Künstler in Form von monumentalen Selbst- und Familienporträts sowie Bildnissen geschichtsträchtiger Persönlichkeiten, zeigt das Francisco Carolinum eine retrospektive Aufarbeitung dieses für Yan Pei-Ming so bedeutenden Genres. Darüberhinaus offenbart die Ausstellung Mings intensive Beschäftigung mit Schlüsselwerken der Kunstgeschichte und die Auseinandersetzung mit unserem fragilen Leben und der Sterblichkeit. Francisco Carolinum Linz Öffnungszeiten Di-So, Fei 10-18 Uhr
Ausstellungen | Ausstellung

Sophia Süßmilch - Sanatorium Süßmilch

Francisco Carolinum Linz

Ausgehend von der Frage, wie man es schafft, angesichts von Krieg, Inflation, Klimakatastrophe, Patriarchat usf. in dieser Welt zu funktionieren, durchzuhalten und nicht durchzudrehen, richtet Sophia Süßmilch ab 10.10.23 im Francisco Carolinum ihr ganz persönliches Sanatorium ein. In einem für diesen Zweck von ihr gestalteten Ambiente erhält sie Massagen, sauniert, therapiert sich mit Ton, malt und führt Gespräche, wobei alles einem strengen Zeitplan folgt. Im Vorfeld der Ausstellung erörtert sie mit unterschiedlichen Gesprächspartner:innen eine Reihe von Fragen, um aus den Antworten nichts Geringeres als eine allgemeingültige Weltformel abzuleiten. Gemeinsam mit Sophia Süßmilch versuchen die Befragten, Lösungen für die drängendsten Probleme der Welt zu finden. Aber auch Besucher:innen sind an den 30 Tagen ihres Aufenthalts im Sanatorium Süßmilch willkommen. An zwei Stunden am Tag können sie die Künstlerin besuchen und an ihrem Leben teilhaben. Während sie ihre tägliche Massage erhält, können die Gäste unter der Massageliege Platz nehmen, Gespräche mit ihr führen und Fragen stellen. ZUR AUSSTELLUNG: Erst nach 30 Tagen wird die Ausstellung am 10.11.23, 19:00 tatsächlich eröffnet: Die Künstlerin zieht aus, die Besucher:innen ein. Auf einer riesigen Mind Map erwartet sie – die ultimative Weltformel. Öffnungszeiten Di-So, Fei 10-18 Uhr
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Kenny Schachter - Keep Hope Alive

Francisco Carolinum Linz

Kenny Schachter ist ein in New York lebender Künstler, Kurator, Dozent und Kritiker, der sich intensiv mit Kryptokunst und NFTs auseinandersetzt. In seiner Kolumne bei „artnet News“ hinterfragt Schachter auch gerne den traditionellen Kunstbetrieb. Sein künstlerisches Schaffen ist vielschichtig, mit einer Menge an physischen und digitalen Materialien wie Zeichnungen, Skulpturen, Videos, Memes und digitalen Collagen verbildlicht er eindrucksvoll aktuelle gesellschaftliche Phänomene. Der Titel der Ausstellung Keep Hope Alive bezieht sich auf ein irisches Rennpferd, das trotz vielversprechender Aussichten nie ganz zum Sieger wurde. Aber wie der Name schon andeutet: nie aufgeben, auch wenn die Umstände noch so widrig sind. Dieses Motto überträgt Kenny Schachter auf die Kunstwelt, die für ihn ein entmutigender Ort in einer wenig einladenden Umgebung ist, mit begrenzter Zugänglichkeit, die von einer ausgrenzenden Mentalität geprägt ist. Aber trotzdem machen Künstler Kunst, Schriftsteller schreiben, Sänger singen und Schauspieler schauspielern; denn die Alternative wäre düster und das Leben kann schon düster genug sein, so der Künstler. Schachters erste museale Einzelausstellung zelebriert den Durchhaltewillen, die Beharrlichkeit und das unerbittliche Streben nach einem Leben mit Kunst – um jeden Preis. In einer seiner Installationen, die dem Setting eines Klassenzimmers nachempfunden ist, kann man Gesprächen und Vorträgen lauschen, deren Inhalt Schachters zynische und doch optimistische Sicht auf die Kunst widerspiegelt. Am 06.09.23 um 17:00 wird der Künstler persönlich anwesend sein und eine durchaus entwaffnende aber satirische Unterrichtsstunde halten. Ein Spaß für alle! Öffnungszeiten Di-So, Fei 10-18 Uhr
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Extensions of Self - An Exchange of Human and Artificial Intelligence

Francisco Carolinum Linz

Der Titel der Ausstellung "Extensions of Self" bezieht sich auf ein Gespräch zwischen der Künstlerin Stephanie Dinkins und dem Schwarzen, sozialen Roboter Bina48, der sie fragt, ob Roboter als eine Erweiterung der menschlichen Existenz zu betrachten seien. Was sind die inhärenten Rechte eines Chatbots wie Bina48 und warum sollte er diese haben oder nicht? Elf internationale Positionen verhandeln, wie sich künstliche Intelligenz zu uns Menschen verhält, ob wir die ihr zugrundeliegenden Systeme und Logiken verstehen und wie es etwa um unsere eigene Urheberschaft bestellt ist. Die Ausstellung zeigt nicht nur Prozesse des ko-kreativen Kunstschaffens zwischen Mensch und Maschine, sondern hinterfragt auch den Einfluss, den wir den Werkzeugen bereits einräumen, wenn es etwa um die Definition unserer individuellen Identität geht. Dabei stellt sich die Frage, ob Algorithmen und KI-Programme gesellschaftliche Strukturen und Ungleichheiten noch weiter zementieren oder sie uns möglicherweise dabei helfen können, neue und mehrschichtige Definitionen von "Normalität" oder "Schönheit" zu entdecken. "Extensions of Self" erkundet die Möglichkeit, im Austausch mit künstlicher Intelligenz letztendlich einen neuen Zugang zur Bewältigung des Traumas des gegenwärtigen Anthropozäns zu finden und damit einen Weg der Heilung einzuschlagen. KÜNSTLER:INNEN Claudia Larcher, CROSSLUCID, Emanuel Gollob, Holly Herndon + Mat Dryhurst, ResonAIte feat. Lynn Hershman Leeson, Michael Wallinger, Mimi Onuoha, Morehshin Allahyari, Silke Grabinger, Sougwen Chung, Stephanie Dinkins Kuratorin: Eva Fischer Öffnungszeiten: Di-So, Fei 10-18 Uhr (Bild: Holly Herndon + Mat Dryhurst, CLASSIFIED, 2021, Embedding portraits, OpenAI CLIP)
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Österreichs größtes Korallenriff

Schlossmuseum Linz

Gehäkelte Meere und andere Abstraktionen - ein kollaboratives Projekt von CHRISTINE & MARGARET WERTHEIM und dem Institut For Figuring inspiriert von Mathematik und Klimawandel Korallenriffe mit ihren leuchtenden Farben, den in sich verwickelten Formen und kräuselnden Oberflächen, aber auch ihr globales Verschwinden sind das zentrale Thema der in Los Angeles/USA lebenden Schwestern Margaret und Christine Wertheim. Als Wissenschaftsautorinnen und Künstlerinnen analysieren sie die Ästhetik mathematischer Theorien und biologischer Phänomene in Zusammenhang mit dem Klimawandel. Die Schönheit maritimer Ökosysteme und ihre komplexen geometrischen Strukturen werden in den Arbeiten der Wertheims in der traditionellen Technik des Häkelns umgesetzt. Ihr Projekt „Crochet Coral Reef“ hat weltweit Aufmerksamkeit erfahren und wurde u. a. auf der Biennale in Venedig gezeigt. Unter Beteiligung von über 1.000 engagierten Häkler:innen ist in den letzten Monaten Österreichs größtes Korallenriff entstanden. Es ist im Dialog mit der naturwissenschaftlichen Sammlung im Schlossmuseum Linz zu sehen und bildet mit den bislang in 50 Städten und Ländern geschaffenen „Satellitenriffen“ ein globales Riffnetzwerk aus Wolle. Inspiriert von traditioneller österreichischer Handwerkskunst, wie Goldhaubenstickerei, Kreuzstich oder Blaudruck, entstanden insbesondere Beiträge in den Farben Schwarz, Gold, Rot, Blau und Weiß. Geologisch nehmen die von den Wertheims kollaborativ geschaffenen Kunstwerke auf das Urmeer Bezug, dessen Überreste noch in den Becken und Alpen Oberösterreichs zu finden sind. crochetcoralreef.org Korallenriff-Team: Petra Fohringer, Romina Dodic Szepe, Petra Hansche, Gabriele Kainberger, Sandra Kratochwill, Genoveva Rückert. Schlossmuseum Linz Öffnungszeiten Di-So, Fei 10-18 Uhr
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Der Oberösterreicher

Schlossmuseum Linz

Man(n) trägt Tracht. Jede Generation trägt ihr eigenes Kleid und doch gibt es Entwicklungslinien, die über Jahrzehnte und Jahrhunderte fortdauern. Seit 90 Jahren gibt es in Oberösterreich einen Landesanzug, der jeweils der Epoche angepasst, nun eine vierte Neuauflage bekommen soll. In seinem Zustandekommen aber auch in seiner Tradition und Kultur ergeben sich komplexe Zusammenhänge zwischen Tracht und Mode, Gesellschaft, Politik und Geschichte. Auf Basis der historischen Vielfalt an Herrenbekleidungsstücken aus dem 18. bis 20. Jahrhundert aus der Sammlung des Oberösterreichischen Landesmuseums, haben wir mehrere Designer:innen eingeladen, sich mit einer Neuentwicklung zu beschäftigen. Dabei wurde schon sehr bald klar, dass sich in Oberösterreich eine Vielfalt an Kleidertraditionen mit großen historisch geprägten Verschiedenheiten, die zum Teil bis heute fortdauern, offenbaren. Deutlich unter-scheidbar ist das Innviertel vom Mühlviertel, das Salzkammergut vom Zentralraum und Hausruckviertel. Hier eine Klammer für ganz Oberösterreich zu finden ist eine Herausforderung. Spannend sind die Ergebnisse, die den Spagat zwischen Tradition und Zukunft spannen und so den Landesanzug, liebevoll „Oberösterreicher“ genannt, neu denken. Die Besucher:innen sind eingeladen, ihren Favoriten des „neuen Oberösterreichers“ auszuwählen. Kuratorin: Thekla Weissengruber Öffnungszeiten Di-So, Fei 10-18 Uhr
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Linz Blick. Die Stadt im Fokus

Nordico Stadtmuseum Linz

Naturgemäß hat das Nordico als Stadtmuseum eine Hauptprotagonistin: Linz. Die Vielfalt der Stadt, ihre Einzigartigkeiten, unterschiedlichen Ausprägungen und besonderen Eigenheiten sind stets im Blick. In die­sem neu­en Teil der Samm­lungs­schau zeu­gen daher glei­cher­ma­ßen Kunst­wer­ke wie volks­kund­li­che Objek­te und ande­re sel­te­ne Doku­men­te von den Linzer*innen, den Tra­di­tio­nen oder spe­zi­el­len Bege­ben­hei­ten. Dazu gehö­ren das sich stets ver­än­dern­de Stadt­bild, Mobi­li­tät, das urba­ne Leben, künst­le­ri­sches Schaf­fen, her­aus­ra­gen­de Per­so­nen, his­to­ri­sche Ereig­nis­se und Zuschrei­bun­gen, wie jene als ​„Füh­rer­stadt“; die ein­zi­ge inner­halb Öster­reichs wäh­rend der Dik­ta­tur des Natio­nal­so­zia­lis­mus. Als Hoch­burg der Indus­trie rücken auch die Wirt­schaft und das Arbei­ten in den Fokus. Zuletzt bleibt stets die Fra­ge: Was ist typisch Linz? Für die leben­di­ge Ver­mitt­lung der ver­schie­de­nen Schwer­punk­te kom­men neue Zugangs­for­men wie Aug­men­ted Rea­li­ty zum Ein­satz und zwi­schen­durch tref­fen die Besucher*innen immer wie­der auf die bei­den fik­ti­ven Museumsbewohner*innen: die Stadt­mu­se und der Hofrat.
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Linz kompakt. Eine kurze Stadtgeschichte

Nordico Stadtmuseum Linz

Die neue Samm­lungs­schau kon­zen­triert sich voll und ganz auf die geball­te Geschich­te der Stadt. Das extra dafür umge­bau­te Erd­ge­schoss des Nordico ist der ein­zi­ge Ort in Linz, wo in acht Kapi­teln die Stadt­ge­schich­te kom­pakt erzählt wird. Hier wer­den über 2000 Jah­re Linz im Zeit­raf­fer erleb­bar. Das neue For­mat fasst in unter­schied­li­chen Medi­en prä­gen­de Ereig­nis­se der Stadt zusam­men und zeigt ihre Ent­wick­lung von der kel­ti­schen Sied­lung zur Lan­des­haupt­stadt, vom über­re­gio­na­len Ver­kehrs­kno­ten­punkt zum Indus­trie­stand­ort bis schließ­lich hin zur selbst­be­stimm­ten Kul­tur­stadt. Dabei wer­den unter­schied­li­che Ein­flüs­se auf die Gescheh­nis­se, wie die Lage an der Donau oder wech­seln­de poli­ti­sche Ideo­lo­gien, sichtbar. Mit viel Platz zum wei­te­ren Ein­tau­chen und Ver­wei­len bie­tet die Rei­se durch die Chro­nik der Lan­des­haupt­stadt für alle etwas Neu­es. Im Lin­zer Zim­mer wird ein ani­mier­ter Film zur Stadt gezeigt, es ste­hen eine umfang­rei­che Hand­bi­blio­thek und, frei benutz­ba­re Tablets mit Zugang zur Nordico Media­thek sowie zur Online-Samm­lung zur Ver­fü­gung. Im Sep­tem­ber 2023 wird die neu kon­zi­pier­te Samm­lungs­schau eine kom­plet­te Erwei­te­rung im gesam­ten 2. Ober­ge­schoss erfah­ren. In der Aus­stel­lung Linz Blick steht die gebau­te und geleb­te Stadt im Mit­tel­punkt. Wir fra­gen uns, was typisch Linz bedeu­tet und unter­su­chen, wie sich die Ver­gan­gen­heit mit der Gegen­wart ver­bin­det und wel­che Kon­ti­nui­tä­ten bis heu­te erkenn­bar sind. Kura­to­rin­nen: Andrea Bina, Lisa Schmidt Gra­fik & Aus­stel­lungs­ge­stal­tung: Abtei­lung eins Aus­stel­lungs­ar­chi­tek­tur: any:time architekten
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Helmuth Gsöllpointner - Stahlstadt

Schlossmuseum Linz

Erweiterung, Veränderung und Bewegung prägen das Wirken Helmuth Gsöllpointners als Bildhauer, später als Lehrender und Rektor an der Kunstuniversität Linz und Organisator von Großprojekten, mit denen er in den Bereichen Design, Kunst und Architektur maßgebliche Impulse für die Stahlstadt und das Land Oberösterreich gesetzt hat. Er ist mit Ausstellungen wie FORUM STAHL (1971 und 1975), FORUM METALL (1977), FORUM DESIGN (1980), SCHMUCK – ZEICHEN AM KÖRPER (1987) oder NETZ EUROPA (1994) ein Wegbereiter für eine neue interdisziplinäre Gestaltung und entwickelte das kulturpolitische Umfeld entscheidend mit. In handwerklicher Präzision zeigt sich selbst im Modell sein Denken in großen Dimensionen, wenn eine Sammlung „variabler Objekte“ zur Skyline einer Stahlstadt wird. Seinen festen Platz in der Kunstgeschichte hat Helmuth Gsöllpointner nicht zuletzt aufgrund der Überwindung des klassischen Skulpturenbegriffs mit seinen Teleskop-Plastiken. Seine Arbeiten können fragil und temporär in Porit (Styropor), „stahlhart“ und dauerhaft als Miniatur oder großformatig für den öfentlichen Raum umgesetzt sein. Die Ausstellung anlässlich des 90. Geburtstags des Künstlers widmet sich dem erweiterten Begriff der Skulptur und dem künstlerischen Schaffen des Metallbildhauers Helmuth Gsöllpointner. Kern der Präsentation sind variable Objekte aus der Sammlung der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich, seine bekannten Teleskop-Plastiken sowie sein Alterswerk mit den 2023 entstandenen Stabräumen. Do, 28.09.23, 19:00 Eröffnung mit Landeshauptmann Thomas Stelzer Anmeldung zur Eröffnung mit dem Kennwort „Helmuth Gsöllpointner“ bis 26.09.23 erbeten unter: anmeldung@ooelkg.at Mi, 22.11.23, 16:00 MEET THE ARTIST - Helmuth Gsöllpointner im Gespräch mit Genoveva Rückert
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KAKTUS - Cartoon Award Ausstellung

Schlossmuseum Linz

Dieses Jahr wurde erstmals der internationale Karikaturenpreis „Kaktus“ ausgelobt, der an Karikaturist:innen vergeben wird, die sich kritisch und humorvoll mit unserer Gesellschaft auseinandersetzen. Aus einer Vielzahl von Einreichungen hat eine hochkarätige Jury die besten Zeichnungen von Künstler:innen aus aller Welt zum Thema Klimawandel und Klimagerechtigkeit gewählt, die in der Ausstellung zu sehen sind. „Karikatur kann einen wichtigen Beitrag zum öffentlichen Diskurs leisten, da sie in der Lage ist, absurde Vorgänge in Politik und Gesellschaft bis zur Kenntlichkeit zu verzerren. Hoch lebe der Kaktus!“ Gerhard Haderer, Karikaturist und Gründer der Schule des Ungehorsams Der Kaktus Cartoon Award ist ein gemeinsames Projekt der Schule des Ungehorsams und Haslinger / Nagele Rechtsanwälte, unterstützt von der OÖ Landes-Kultur GmbH. www.derkaktus.at Öffnungszeiten Di-So, Fei 10-18 Uhr Eröffnung Do, 11.05.23, 19:00

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