Ausstellungen / Museum
Schlossmuseum Linz
Linz, Schlossberg 1
- Bauernkrieg 1626. Zwischen Geschichte und Fiktion
- Die Oberösterreicherin. Dirndl. Kleid
- Eröffnung: Archäologie
- ASTROLAB - Reisen in ferne Welten
- Traditionelle Krippen
- Barocksaal
- Das Oberösterreichische Landesmuseum
- Grafik und Bibliothek
- Kunsthandwerk
- Kunstsammlung Kastner
- Kunstsammlungen 12. - 18. Jh.
- Kunstsammlungen 19. Jh.
- Musikinstrumente
- Technik Oberösterreich
- Münzkabinett
- Museum zur Natur- und Kulturgeschichte Oberösterreichs
Ausstellungen / Museum
Lentos Kunstmuseum Linz
Linz, Ernst-Koref-Promenade 1
- Atelier für Alle
- Aktzeichnen im Lentos Kunstmuseum
- Familiensonntag
- Los Lentoninios
- Lentos Atelier
- Malstudio für Erwachsene zu erika roessing
- Sound Performance M.O.G. (Mothers of God)
- Konzert in der Stadtwerkstatt: Kinky Muppet
- Malstudio für Erwachsene zu Katrin Plavčak
- Exkursion: erika roessing
- erika roessing (1903 – 1977): Die Einsamkeit der Dinge
- Katrin Plavčak: Painting Reality in Surreal Times
- Architekturführungen
- Sammlungsdatenbank Online
- Eintauchen: Der Lentos Podcast
- 3D-Rundgang durch „Die Sammlung”
- Führungen & Kunstgespräche
- Lentos Digital
- Zum Geburtstag: Kunst
- Die Sammlung - Klassiker, Entdeckungen und neue Positionen
- Das Lentos zählt zu den bedeutendsten Museen moderner und zeitgenössischer Kunst in Österreich.
Ausstellungen
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erika roessing (1903 – 1977):
Ausstellungen
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Katrin Plavčak:
Katrin Plavčak:
Painting Reality in Surreal Times
Lentos Kunstmuseum Linz
Katrin Plavčaks Malereien entfalten eine dichte Bildwelt aus Farben, Formen und Figuren – die Fröhlichkeit der Farbigkeit und des Dargestellten täuscht jedoch nur auf den ersten Blick über die Ernsthaftigkeit hinweg, mit der die Künstlerin wissenschaftliche, gesellschaftliche und politische Themen verhandelt. Painting Reality in Surreal Times reflektiert das Leben und Malen in stürmischen Zeiten und hinterfragt, wie wir die Welt zwischen Fake News, instabilen politischen Verhältnissen und drohenden Krisen betrachten. Die Ausstellung lädt dazu ein, den Status quo nicht einfach hinzunehmen, sondern sich dagegen aufzulehnen und sich inmitten der Herausforderungen unserer Zeit – von Social Media über Künstliche Intelligenz bis hin zur Klimakrise, nicht selbst zu sabotieren sondern selbstbestimmt und widerständig zu handeln. Vier Leitthemen bieten dabei einen roten Faden durch die „Surrealitäten“ unserer Zeit: Sie blicken kritisch auf verstärkte Gewalttendenzen in der Geopolitik, reflektieren die Bedeutung von Demokratie, beschäftigen sich mit Geschlechterrollen oder tauchen auch in reale Geisterwelten ab. Plavčaks Werke zitieren aus Popkultur, Psychoanalyse und kunsthistorischen Referenzen und bilden so eine Ausstellungswelt, die als ganz eigener, humorvoller Kosmos zum Nachdenken, aber gleichzeitig auch zum Schauen anregt. Kuratorin: Hemma Schmutz Kuratorische Assistenz: Sandra Eichinger (Bild: Ausstellungsansicht, Katrin Plavčak. Painting Reality in Surreal Times, 2026)
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Ausstellungswelt
voestalpine Stahlwelt
WIEDERERÖFFNUNG - NEUE PERSPEKTIVEN Nach dem rund zweijährigen Umbau öffnet die voestalpine Stahlwelt am 23. Juni 2026 den neu gestalteten Ausstellungsbereich. Dieser wurde architektonisch, technisch und inhaltlich umfassend modernisiert. Offene Räume, neue Sichtachsen und digitale Inszenierungen eröffnen neue Perspektiven auf die voestalpine. Enter the Grid Zentrales Element des Ausstellungskonzepts ist der Grid, eine hängende, begehbare Konstruktion aus insgesamt rund 138 Tonnen Stahl, davon 40 Tonnen in der greentec steel Edition. Der Grid bildet das räumliche und inhaltliche Rückgrat der neuen Ausstellung. Als offenes, vernetztes System macht er sichtbar, wofür die voestalpine steht: technologischer Anspruch, Innovationskraft und die Transformation zu einer Stahlproduktion mit Net-Zero-CO2-Emissionen. Die Struktur verbindet Inhalte, Exponate und Besucher:innen miteinander. Über den gesamten Grid verteilen sich rund 8.500 einzeln ansteuerbare LED-Lichtpunkte, die eine einzigartige, dynamische Lichtinszenierung ermöglichen. Die bauliche Umsetzung des Grids erfolgte durch voestalpine Krems Finaltechnik, der eingesetzte Stahl kommt von der voestalpine Stahl in Linz. Die Besucherinnen und Besucher erleben die Inszenierung der Ausstellungselemente in mehreren Dimensionen, Sichtachsen nach oben und unten geben Perspektiven, die zum Staunen und Verweilen einladen. Besondere Aussstellungsobjekte Die voestalpine Stahlwelt präsentiert auf fünf völlig neu gestalteten Ebenen, drei davon im Grid, die voestalpine als global tätige Unternehmensgruppe in den unterschiedlichen Geschäftsbereichen, von Premium-Produkt- und Systemlösungen für die Automobil- und Maschinenbauindustrie sowie der Luftfahrt- und Energieindustrie bis hin zu Bahninfrastruktursystemen, Medizintechnik und Spezialprofilen. Die Ausstellung vermittelt außerdem Basiswissen über den Werkstoff Stahl, seine Herstellung, Weiterverarbeitung und Einsatzmöglichkeiten. Besonders Augenmerk wird dabei auf greentec steel gelegt, dem Stufenplan der voestalpine zur Transformation ihrer Stahlproduktion. Bei einigen Ausstellungsobjekten wie Karosserieteilen, Hochgeschwindigkeitsweichen oder Elementen von Flugzeugaufhängungen ist die Verbindung zur voestalpine klar. Bei anderen wie einem Astronautenhelm, einem Surfbrett, einer Rennrodel oder einem Sparschwein bedarf es eines genaueren Blicks, warum sie in der voestalpine Stahlwelt ihren Platz gefunden haben. In der Ausstellung eröffnen sich neue interessante Blickwinkel auf die voestalpine und die Produkte, in denen der Stahl der voestalpine verarbeitet ist. Digitales Erlebnis Die Ausstellung verbindet klassische Inhalte mit moderner digitaler Vermittlung. Alle Besucher:innen erhalten ein Tablet, das multimediale Erlebnisse ermöglicht. An interaktiven Stationen können außerdem komplexe Themen anschaulich erklärt werden. Achtung: Die Ausstellung enthält visuelle Effekte (z. B. flackerndes Licht), die bei Personen mit Photosensibilität gesundheitliche Probleme oder Anfälle auslösen können.
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Elisa Andessner:
Elisa Andessner:
BODY COUNTS. Körperzählungen
OK Linz
Seit Jahrzehnten setzt sich Elisa Andessner in ihrer künstlerischen Praxis mit Körper, Raum und gesellschaftlichen Zuschreibungen auseinander. Zwischen Performance, Video, Fotografie und Zeichnung entwickelt sie Arbeiten, in denen der Körper zugleich Medium, Material und Ort politischer wie persönlicher Erfahrung ist. Die Ausstellung BODY COUNTS. Körperzählungen versammelt zentrale Werkgruppen aus verschiedenen Schaffensphasen und macht die Kontinuität ihrer künstlerischen Fragestellungen sichtbar. Im Mittelpunkt steht der Körper als Träger von Erinnerung, Widerstand und Selbstermächtigung. Reduzierte Gesten, Wiederholung und präzise Setzungen prägen Elisa Andessners Arbeiten ebenso wie die Auseinandersetzung mit feministischen Perspektiven. Die Ausstellung im OK Linz versteht sich nicht als klassische Retrospektive, sondern als vielschichtiger Parcours durch zentrale Themen eines konsequenten und aktuellen Werks. BODY COUNTS zeigt, dass feministische Praxis ein fortlaufender Prozess ist – körperlich, politisch und gegenwärtig. Kuratiert von Sandra Kratochwill Eintritt frei!
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Carlos Motta: Pleas of Resistance
OK Linz
Politik der Sichtbarkeit Carlos Motta (*1978, Kolumbien) ist ein multidisziplinärer Künstler, der in seinen Arbeiten soziale Strukturen und politische Kämpfe sexueller, geschlechtlicher und ethnischer Minderheiten untersucht. Durch Akte der Selbstrepräsentation hinterfragt er normative Diskurse und eröffnet Einblicke in bislang wenig beachtete Lebensrealitäten. Mit einem zugleich historischen und künstlerischen Blick erforscht Motta die Erfahrungen postkolonialer Subjekte und Gesellschaften. Sein Werk umfasst Video, Installationen, Skulptur, Zeichnung, webbasierte Projekte, Performance und Symposien. Zeit sammeln, Praxis teilen Pleas of Resistance markiert die erste große europäische Museumsausstellung, die Motta in seiner künstlerischen Entwicklung umfassend erlebbar macht. Sie vereint mehr als fünfundzwanzig Jahre künstlerischer Praxis und bringt frühe fotografische Selbstporträts mit jüngeren Videoperformances und Installationen in vier miteinander verflochtenen Kapiteln zusammen. Diese widmen sich vorspanischer Homoerotik, der Politik der Fürsorge als Raum queerer Befreiung, Akten der Selbstbestimmung jenseits des Menschlichen sowie dem Erzählen verschwiegener Geschichten als Praxis des Teilens, des gegenseitigen Nährens und des Widerstands. Geschichte & Gegen-Geschichte Mottas gesamtes Werk ist getragen von einem entschiedenen Engagement für Minderheitengemeinschaften dissidenter Identitäten und deren Kampf gegen Auslöschung und epistemische Gewalt. Häufig in künstlerischen Kooperationen agierend, entfaltet er das transformative Potenzial von Fiktion und performativen Umschreibungen der Geschichte und unterwandert dabei konsequent offizielle Narrative – in einer Praxis, die stets blasphemisch, körperlich und politisch zugleich ist. Kuratiert von Agustín Pérez Rubio und Susanne Watzenboeck Eine Ausstellung des MACBA – Museu d’Art Contemporani de Barcelona, realisiert in Zusammenarbeit mit dem OK Linz. Öffnungszeiten: Di-So, Fei 10:00 – 18:00 Eröffnung: Fr, 27.03.26 19:00, mit Anmeldung Führungen: Kombi-Führung mit „Peter Fellner. GLUMPERT“ Sa, 28.03.26, 14:00 Sa, 25.04.26, 14:00 Kombi-Führung mit „Peter Fellner. GLUMPERT“ in Gebärdensprache* Sa, 11.04.26, 14:00 Tandem-Führung mit Vertreter:innen der HOSI* mit „Peter Fellner. GLUMPERT“ Sa, 11.04.26, 16:30 * Anmeldung bis jeweils 2 Tage vor Termin unter kulturvermittlung@ooelkg.at oder +43 732 7720 522 22
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Anouk Lamm Anouk
Francisco Carolinum Linz
Anouk Lamm Anouk zeigt im Francisco Carolinum ihre erste museale Einzelausstellung in Österreich. Ihr konzeptuelles Werk umfasst Malerei, Skulptur, raumgreifende Installationen, textbezogene Kunst und mehr. In Linz wird eine Auswahl aus ihren wichtigsten Werkgruppen präsentiert, darunter die umfangreichen Malerei-Serien „post/pre“ und „Lesbian Jazz“ sowie mehrere installative Arbeiten. Außerdem entstanden neue skulpturale Werke für die Ausstellung. Häufig reflektiert Anouk Lamm Anouk in ihrer künstlerischen Arbeit verdrängte Aspekte in der Beziehung zwischen Menschen und Tieren. Anhand von tierischen Gemeinschaften untersucht sie das Verhältnis von Individuum und Kollektiv und stellt dabei die anthropozentrische Perspektive von Grund auf in Frage. Anouk Lamm Anouk studierte Malerei und Bildhauerei an der Universität der Künste Berlin sowie an der Akademie der bildenden Künste Wien und gewann 2021 den renommierten Strabag Art Award. Seit mehreren Jahren ist sie erfolgreich in Einzel- und Gruppenausstellungen im internationalen Ausstellungsbetrieb vertreten. Eröffnung Mi, 28.10.26, 19:00 Anmeldung zur Eröffnung: www.ooekultur.at/veranstaltungsanmeldung?va=54549
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Kris Lemsalu
Francisco Carolinum Linz
Kris Lemsalu (*1985 in Tallinn, Estland) lebt und arbeitet in New York und Tallinn. Sie studierte an der Estnischen Kunstakademie in Tallinn sowie an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Sie ist international für ihre multimedialen Skulpturen, Installationen und Performances bekannt. 2019 vertrat sie Estland auf der 58. Biennale von Venedig. In ihren Werken werden Ideen, Formen, Anekdoten und persönliche Geschichten kontinuierlich weiterentwickelt. Sie schafft Skulpturen, Installationen und Performances, in denen das Tierreich mit der Menschheit, die Natur mit dem Künstlichen, Schönheit mit Hässlichkeit, Leichtigkeit mit Schwere sowie Leben und Tod verschmelzen. Für die Ausstellung im Francisco Carolinum arbeitet sie mit dem Künstler Michael Kleine. Gemeinsam entwickeln sie eine Inszenierung mit Tierpräparaten aus den Sammlungen des Museums, die sie durch keramische Objekte erweitern und in neue erzählerische Zusammenhänge setzen. Einen besonderen Fokus legen sie dabei auf die räumlichen Gegebenheiten, wodurch der Ausstellungsraum selbst zu einem wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit wird. Kuratiert von Maria Venzl Eröffnung Do, 22.10.26, 19:00 Anmeldung zur Eröffnung: www.ooekultur.at/veranstaltungsanmeldung?va=55330
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Claudia Larcher:
Claudia Larcher:
No applause. no life. no pain.
Francisco Carolinum Linz
Aus Spuren entstehen Geschichten: ein ungewöhnlicher Kinosaal, ein Blumenbild, das von einer Maschine erzeugt wurde, ein Vogelei in einer Schublade. Sie erzählen von dem, was verschwindet – und von dem, was bleibt. „No applause. no life. no pain.“ entfaltet ein Panorama des Wandels: des Aussterbens von Arten, des Schwindens gemeinsamer Kulturräume und der Veränderung unserer Wahrnehmung im Zeitalter generativer KI. In ihren Filmen, Installationen und KI-basierten Arbeiten verbindet Claudia Larcher ökologische Fragen mit Überlegungen zur Zukunft des Kinos und der Bildproduktion. Über das Sammeln Im Zentrum stehen drei Werkgruppen: Extinction Story, Still Life 3000 und The End. Sie arbeiten mit Archiven, Sammlungen und Datensätzen und richten den Blick auf jene (Macht-)Apparate, die unsere Vorstellungen der Welt prägen – von der privaten Sammlung über das Kino hin zur künstlichen Intelligenz. Welche Zukunft stellen wir uns vor? Die titelgebende Zeile „No applause. no life. no pain.“ stammt aus The End und beschreibt mit trockenem Humor eine sehr menschliche Sehnsucht: den Wunsch nach Aufmerksamkeit, Anerkennung und einem bleibenden Abdruck in der Welt. Zugleich fragt die Ausstellung, was geschieht, wenn wir diese Logik des Immer-mehr und Immer-sichtbar-sein-Wollens loslassen. Zwischen Artensterben, Bildproduktion und den Versprechen neuer Technologien eröffnet sie einen Raum, in dem nicht Optimierung und Kontrolle im Vordergrund stehen, sondern die Möglichkeit, Zukunft, Technologie und Zusammenleben anders zu denken. Kuratiert von Eva Fischer
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Ana María Caballero:
Ana María Caballero:
Read the Room
Francisco Carolinum Linz
Mit Read the Room präsentiert das Francisco Carolinum die erste institutionelle mid-career Retrospektive der Künstlerin und Dichterin Ana María Caballero. Die Ausstellung versammelt zentrale Arbeiten aus den Bereichen Installation, Performance, Skulptur, Choreografie, filmische KI und Literatur. Gemeinsam geben sie Einblick in eine künstlerische Praxis, die von einer grundlegenden Überzeugung ausgeht: Sprache ist kein feststehendes Medium, sondern ein lebendiger Prozess, der sich im Zusammenspiel von Schreiben und Lesen entfaltet. Ausgangspunkt der Ausstellung ist Fifty Ways of Looking at a Poem. Für dieses Projekt lud Caballero 50 Menschen ein, dasselbe Gedicht zu lesen und zu annotieren. Jede Ausgabe dokumentiert einen individuellen Leseprozess und macht sichtbar, wie Bedeutung in der Auseinandersetzung mit einem Text entsteht, sich verändert und vervielfacht. Das Werk veranschaulicht, was Caballero als „analoge Generativität“ beschreibt: die wechselseitige Hervorbringung von Lesenden und Schreibenden. Von dort aus entfaltet die Ausstellung ein vielschichtiges Panorama ausgewählter Arbeiten, die das Gedicht über die Seite hinausführen. In digitalen, prozesshaften und räumlichen Formaten wird Sprache als visuelles, performatives und technologisches Medium erfahrbar. Als kolumbianisch-amerikanische Künstlerin der ersten Generation bewegt sich Caballero an der Schnittstelle von Literatur und bildender Kunst. Die Autorin von acht Büchern ist mit ihren Arbeiten unter anderem in den Sammlungen des Reina Sofía, des MACBA Barcelona, der Fundación March und des Ashmolean Museum vertreten; darüber hinaus wurden ihre Werke bei der Biennale von Venedig und der Art Basel präsentiert. Read the Room eröffnet erstmals einen umfassenden Blick auf die Verflechtungen von Analogem und Digitalem, Körperlichkeit und Algorithmus sowie dem einzelnen Gedicht und seinen unzähligen Lesarten. Sichtbar wird ein Werk, das diese scheinbaren Gegensätze nicht trennt, sondern in ihrer wechselseitigen Bedingtheit erfahrbar macht. Kuratiert von Julia Staudach
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Do It Yourself!
Sumerauerhof St. Florian
Der Sumerauerhof in St. Florian widmet sich 2026 unter dem Motto „Do It Yourself!“ zwei Ausstellungsschwerpunkten. Im Mittelpunkt stehen einerseits Formen des Selbermachens in Vergangenheit und Gegenwart, andererseits die Möglichkeiten, wie Natur im unmittelbaren Lebensumfeld aktiv und verantwortungsvoll gestaltet werden kann. So wird der Sumerauerhof 2026 zu einem Ort, an dem Geschichte, Gegenwart und Zukunft in einen produktiven Austausch treten. Mit seinen vielfältigen Angeboten bietet der historische Hof den Besucher:innen ein ganzheitliches und nachhaltiges Erlebnis, das die Bedeutung der Landwirtschaft und des ländlichen Lebens in der heutigen Zeit aufzeigt. Selbermachen früher und heute Selbermachen ist ein uraltes Prinzip – und zugleich aktueller denn je. Über Jahrhunderte war es selbstverständlich, Dinge mit den eigenen Händen herzustellen, zu reparieren, weiterzugeben oder mehrfach zu verwenden. Kleidung wurde geflickt oder umgenäht, Werkzeuge instandgesetzt, Haushaltsgegenstände ausgebessert und Materialien so lange genutzt, bis sie wirklich unbrauchbar waren. Selbermachen war Teil des Alltags, Ausdruck handwerklicher Fertigkeiten oder oft eine schlichte Notwendigkeit. Schon früh wurde das Selbermachen auch ideologisch aufgeladen. Der Pädagoge Rudolf Zacharias Becker formulierte 1788 den vielsagenden Satz: „Selbst gesponnen, selbst gemacht, Rein dabei – ist Bauern=Tracht.“ Darin spiegelt sich ein Ideal von Tugend, Fleiß, Genügsamkeit und Autarkie. Das Selbermachen wurde zum Gegenbild von Luxus, Verschwendung und Abhängigkeit von importierten Waren. Es konnte als gesellschaftliches und politisches Programm verstanden werden, das ländliche Selbstversorgung romantisierte und zugleich normierte. Im 20. Jahrhundert veränderten sich die Bedingungen des Selbermachens. Vieles verlagerte sich in Schule, Haushalt und Freizeit. „Handarbeit“ und „Heimwerken“ prägten Generationen, meist in klar geschlechtsspezifischer Zuordnung. Gleichzeitig blieb das Improvisieren in Krisen- und Mangelzeiten unverzichtbar. Objekte aus der Zwischenkriegszeit, den Kriegsjahren und der unmittelbaren Nachkriegszeit erzählen davon, wie eng Nachhaltigkeit und Not miteinander verbunden sein konnten. Heute erlebt „Do It Yourself!“ erneut eine Konjunktur: Repair-Cafés, Näh-Cafés, offene Werkstätten und Online-Tutorials machen Selbermachen zum Ausdruck von Kreativität und Gemeinschaft. Die Ausstellung nähert sich diesem Themenfeld aus unterschiedlichen Perspektiven. Der Auftakt „Vom Tretkurbelrad zur Bike Kitchen“ spannt einen Bogen von einem hölzernen Fahrrad aus Ebensee (um 1870), das aus Mangel an leistbaren Alternativen entstand, zu einem zeitgenössischen Freakbike aus einer offenen DIY-Werkstatt. Unter dem Titel „Selbstgemacht – ein Mythos!?“ geht die Ausstellung einer populären Vorstellung nach: dem sogenannten Bauernmöbel. Auch wenn diese Stücke meist nicht von Bauern selbst hergestellt wurden, können die Techniken der Bemalung heute weiterhin ganz einfach erlernt und angewendet werden. Der Schwerpunkt „Selbermachen im Bild“ zeigt eine nach dem Zweiten Weltkrieg erworbene Fotosammlung bäuerlicher Selbstversorgung, deren Aufnahmen vom Verschwinden bedrohte Praktiken dokumentieren. Flachsanbau und -verarbeitung, Spinnen, Brotbacken, Mostherstellung, Besenbinden, Zaunringflechten oder die Ernte verschiedener Feldfrüchte sind zu sehen. Doch wie authentisch sind die oft inszenierten Aufnahmen, und welche Bilder von Heimat und Identität schreiben sie bis heute fort? Ein zentrales Thema ist das Reparieren: Vom Rastelbinder über geflickte Alltagsgegenstände bis hin zur Reparaturtechnik Kintsugi wird deutlich, dass Instandsetzen eine Haltung gegenüber Dingen ausdrückt. Heutige Repair-Cafés – etwa jenes in St. Florian – führen Reparieren als gemeinschaftliche und nachhaltige Praxis fort. Der Abschnitt „Do it together!“ macht schließlich deutlich, dass Selbermachen häufig kollektives Tun ist – und dass dort, wo viele Hände zusammenwirken, mehr entsteht. Natur aktiv gestalten Wie sieht ein „Garten des Grauens“ für Tiere aus – und was macht einen Lebensraum artenreich? Die Natur-Ausstellung führt in drei Innenräumen und einem Outdoor-Rundgang durch Hecke, Wiese, Steinmauer und Totholz. Tierpräparate zeigen, welche Tiere diese Strukturen brauchen und wie alltägliche Entscheidungen – vom perfekt getrimmten Rasen bis zu versiegelten Flächen – die Tierwelt beeinflussen. Draußen veranschaulicht ein Rundgang konkrete Artenschutzmaßnahmen, die sich auch zuhause umsetzen lassen. Österreich zählt zu den artenreichsten Ländern Mitteleuropas. Unterschiedliche Landschaften, Höhenlagen und Klimazonen schaffen vielfältige Lebensräume – von den Alpen bis ins Flachland. Doch diese Vielfalt gerät zunehmend unter Druck. Straßenbau, Siedlungswachstum, intensive Landwirtschaft und der Klimawandel lassen Lebensräume schrumpfen und zerschneiden sie. Viele Tier- und Pflanzenarten gehen zurück. Diese Entwicklung zeigt sich nicht nur in Schutzgebieten oder entlegenen Landschaften, sondern unmittelbar vor der Haustür. Schottergärten, sterile Rasenflächen, versiegelte Böden, immergrüne Monokulturen, Pestizide, grelles Nachtlicht, Laubbläser oder Rasenroboter stehen exemplarisch für Formen der Gestaltung, die Natur ordnen, kontrollieren oder verdrängen, anstatt mit ihr zu arbeiten. Solche „Gärten des Grauens“ erscheinen gepflegt und praktisch, sind für Tiere und Pflanzen jedoch oft lebensfeindlich. Dem setzt die Ausstellung konkrete Gegenbilder entgegen. Wichtige Lebensräume werden vorgestellt, doch auch deren Bewohner:innen sind in Form von Tierpräparaten präsent: Von Säugetieren wie Igel, Siebenschläfer oder Fledermäusen über Reptilien und Amphibien bis hin zu einer großen Vielfalt an Vögeln und Insekten. Ein Quiz lädt dazu ein, das Außengelände mit Blumenwiesen, offenem Ziegelwerk, Schwalbennestern, Habitatbäumen und Totholzhaufen spielerisch zu erkunden. Kuratiert von Hannah Konrad
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Traces of life
Ursulinenhof Linz
Elina Feil – Lea Podobri – Ursula Neumann – Lena Steinbichler – Nicolas Oskar Triebaumer Young@Art – Zeig uns dein Talent ist der bedeutendste Kreativwettbewerb für junge Talente in Oberösterreich. Ein Hauptpreis ist der jährlich vergebene Young@Art Art Award. Der Preis umfasst eine professionell begleitete Ausstellung im Glaskubus der OÖ Landes-Kultur GmbH , die die jungen Künstler:innen mitkonzipieren und mitgestalten. Die diesjährigen fünf Preisträger:innen zeigen aktuelle künstlerische Arbeiten quer durch die unterschiedlichen Genres und Medien und eröffnen erfrischende Einblicke in die Themenwelten junger Kreativer. Elina Feil // * 2009 in Bad Ischl Sie besucht derzeit das BG Bad Ischl. Elina Feil beschäftigt sich in ihren großformatigen Malereien mit brandaktuellen Themen und gesellschaftlichen Tabus. Ihre Bilder erzählen einfühlsam von inneren wie äußeren Ausnahmezuständen, wie Kriegsschauplätzen oder Depression. Lea Podobri // * 2008 in Linz Sie besucht derzeit die HBLA für künstlerische Gestaltung in Linz. In ihren feinen Bleistiftzeichnungen beschäftigt sich die junge Künstlerin mit Fragen zum existenziellen Zusammenspiel von Leben und Tod: Aus knöchernen Tierschädeln blicken uns beinahe vorwurfsvoll wirkende Augen entgegen. Trotz der düsteren Stimmung entsteht eine besondere Harmonie zwischen Schönheit und Endlichkeit. Ursula Neumann // * 2008 in Linz Sie besucht ebenfalls die HBLA für künstlerische Gestaltung in Linz. Ihre präzisen Ölmalereien und Kreidezeichnungen zeigen neben nachdenklichen Inhalten auch die bunte Vielstimmigkeit von Musik: Ihre Serie farbenfroher Hände, die Trompete, Harfe oder Klavier spielen, machen die Lebendigkeit des Musizierens unmittelbar spürbar. Lena Steinbichler // * 2007 in Vöcklabruck Sie ist derzeit Schülerin der Handelsakademie Auhof in Linz. Auch sie setzt sich in ihren Werken kritisch mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinander: Der Einfluss von Technologie und Medien auf die Menschen oder auch die bereits spürbaren klimatischen Veränderungen rufen beunruhigende Zukunftsvisionen hervor. Nicolas Oskar Triebaumer // * 2008 in Eisenstadt Er ist im Abschlussjahr der Bildhauereiklasse der HTBLA Hallstatt. Seine installativen Werke befassen sich sehr erzählerisch mit Konsumwahn und Übersättigung. In einer weiteren Arbeit zeigt Nicolas Triebaumer eine abstraktere Form, die sich bei genauerem Hinsehen als gekonnt reduzierte Darstellung eines Rennradfahrers entpuppt. Eintritt frei Öffnungszeiten MO – FR 10:00 – 19:00 (SA geschlossen)
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Georg Petermichl - Universal thoughts: Kleinstes gemeinsames Vielfaches
Francisco Carolinum Linz
In seiner Ausstellung richtet Georg Petermichl (*1980 in Linz) den Fokus auf Fotografie als soziales und psychologisches Instrument. Ausgehend vom kleinsten persönlichen Kosmos – der eigenen Familie und dem Freundeskreis erweitert er den Blick auf größere Zusammenhänge wie Massentourismus, kollektive Sehnsüchte und geteilte kulturelle Praktiken. Zentrale Werkgruppen der Ausstellung kreisen um das familiäre Archiv sowie um fotografische Studien, in denen sich Petermichl z.B. den Freizeitpraktiken nähert – etwa durch Aufnahmen von touristischen Orten, an denen sich Menschenmengen nach klaren, beinahe choreografierten Mustern bewegen. Ihn interessiert dabei weniger die moralische Bewertung als das genaue Hinsehen: Wie entstehen kollektive Rituale? Wann tritt aus der Masse das Individuum hervor? In vergrößerten Fotografien aus privaten Fotoalben wird Familie nicht nur als biografischer Ursprung sichtbar, sondern als Projektionsfläche für Erinnerung, Autorität und Nähe. Vertrautes neu betrachten Zwischen Fotografie, Film, Objekt und Installation entfaltet sich ein Ausstellungsparcours, der Fotografie als Medium sozialer Beziehungen begreift. Die Ausstellung lädt dazu ein, scheinbar vertraute Bilder neu zu lesen – als Ausdruck gemeinsamer Sehnsüchte, geteilter Regeln und eines „kleinsten gemeinsamen Vielfachen“, das individuelles Erleben und gesellschaftliche Wirklichkeit miteinander verbindet. Die Ausstellung fragt danach, was Menschen antreibt, wie Erinnerungen formiert werden und welche Rolle Fotografien als Träger von Identität, Projektion und sozialer Realität spielen. Kuratiert von Maria Venzl Öffnungszeiten: Di-So, Fei 10:00 – 18:00
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voestalpine Stahlwelt
Eine neue Welt entsteht Wiedereröffnung - Neue Touren ab 13. Juli 2026 Nach dem rund zweijährigen Umbau öffnet die voestalpine Stahlwelt am 23. Juni 2026 den neu gestalteten Ausstellungsbereich. Dieser wurde architektonisch, technisch und inhaltlich umfassend modernisiert. Offene Räume, neue Sichtachsen und digitale Inszenierungen eröffnen neue Perspektiven auf die voestalpine.
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Archäologie
Schlossmuseum Linz
Neueröffnung der Dauerausstellung Tag der offenen Tür am 28.06.26 12:00 und 14:00 Kurator:innenführung mit Jutta Leskovar und Stefan Traxler 11:00–16:00 Familien- und Kreativstationen Wie kleideten sich unsere Vorfahren, woraus wurden ihre Häuser, Werkzeuge oder Schmuckstücke hergestellt und wie sah ihr Alltagsleben aus? Interaktive Vermittlungsboxen laden Familien dazu ein, in das Leben früherer Zeiten – von der Altsteinzeit bis zu den Römern - einzutauchen und Archäologie spielerisch zu begreifen. Mit der neuen Dauerausstellung Archäologie ermöglicht das Schlossmuseum bei freiem Eintritt einen Rundgang durch die Geschichte Oberösterreichs von der Jungsteinzeit bis zu den Römern. In mehreren Räumen werden archäologische Highlights, aktuelle Projekte und Forschungsergebnisse präsentiert und vermittelt. Den Beginn macht die Schatzkammer mit sechs außergewöhnlichen Highlightobjekten. Im zweiten Raum stehen die Methoden der Archäologie im Mittelpunkt. Hier ist auch die jüngst entdeckte Medusa von Hallstatt zu sehen, die zu den bedeutendsten Einzelfunden aus der römischen Antike in Oberösterreich zählt. Weitere drei Räume widmen sich einer Besonderheit Oberösterreichs: Mit vier UNESCO-Welterbestätten verfügt Oberösterreich über ein außergewöhnlich dichtes kulturelles Erbe von internationaler Bedeutung. Drei davon stehen in direktem Bezug zu Archäologie, Ur- und Frühgeschichte: die prähistorischen Pfahlbauten, die Kulturlandschaft Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut mit der herausragenden Bedeutung Hallstatts sowie der Donaulimes. Die Ausstellung beleuchtet diese drei Orte von weltweiter Relevanz und zeigt, wie eindrucksvoll sie die landschaftliche und kulturelle Vielfalt sowie die historische Tiefe Oberösterreichs widerspiegeln. Der sechste Raum ist dem römischen Linz gewidmet, wo unter anderem die neuesten Erkenntnisse aus dem Projekt „Archäologischer Plan Lentia/ Linz“ präsentiert werden. Ein Sonderausstellungsraum ergänzt die Dauerausstellung mit wechselnden Themen.
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Gerhard Haderer
Schlossmuseum Linz
Gerhard Haderer – dieser Name steht für pointierte, humorvolle Zeichnungen und treffende Kommentare des Zeitgeschehens – kunstvoll auf Papier gebracht. Haderers Karikaturen laden durch ihre fotorealistische Anmutung dazu ein, sie näher zu betrachten. Dann erwischen sie uns eiskalt mit ihrer anfangs noch verborgenen Botschaft, die uns staunen, lachen, wundern und grübeln lässt. POINTIERTER KOMMENTATOR Der Name des Künstlers ist auch Titel dieser Ausstellung mit einer bunten Auswahl seiner jüngsten Cartoons – mit zugespitzten Kommentaren zu Politik, Sport, dem Alltagsleben und dem Weltgeschehen. Darunter Tiere, die internationalen Politikern verblüffend ähnlich sehen, Polizisten, die dem Darknet auf der Spur sind, oder Venezianer: innen, die sich über ankommende Touristenmassen freuen. Alles garantiert handgezeichnet! Anhand einiger Skizzen blickt man hinter die Kulissen und entdeckt, wie diese Bilder entstehen. Dass Haderer vielseitig sein kann, hat er bereits mehrfach bewiesen. So zeichnet er regelmäßig sein Comic „Moff “ in Schwarz-Weiß, malt Bilder in Öl, holte Politiker als Puppen ins Theater, gründete die Schule des Ungehorsams und steht mit seiner Cartoonshow live auf der Bühne. LEIDENSCHAFTLICHER ZEICHNER Seine wahre Leidenschaft ist aber das Zeichnen. Daraus sind nun ganz eigene, neue Bilder entstanden, die in dieser Ausstellung erstmals zu sehen sind – eine Weltpremiere! Feinste Tuschezeichnungen, aufs Wesentliche reduziert, mit gekonnt eingesetzten Farbelementen öffnen eine sanfte Welt, in der der einzelne Augenblick zählt. Zu sehen sind berührende Szenen, Porträts bekannter Persönlichkeiten, bunte Clowns, Ritter bei den Weight Watchers, oder Gegensätze, die sich auf der Straße begegnen. Kuratiert von Julia Haderer und Christoph Haderer Öffnungszeiten: Di-So, Fei 10:00 – 18:00 Weitere Ausstellungen Im Karikaturmuseum Krems ist von 18.07.26 – 30.06.27 die Ausstellung Dieser Haderer zu sehen.
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ACAKORO Kunst Charity
Schlossmuseum Linz
Der Verein ACAKORO freut sich auf Kunstinteressierte bei der diesjährigen Kunst Charity im Schlossmuseum Linz! Mehr als 60 Exponate von Künstlerinnen und Künstlern gibt es zu sehen, zu bestaunen und zu erwerben! Die Erlöse unterstützen Kinder der Fußballschule ACAKORO in Kenia. Öffnungszeiten: Di-So, Fei 10:00 – 18:00
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Sepp Auer - Linie · Fläche · Raum
Schlossmuseum Linz
Das Schlossmuseum Linz würdigt das Spätwerk und das ungebrochene künstlerische Schaffen des österreichischen Bildhauers und Installationskünstlers Sepp Auer mit der Präsentation von Arbeiten der letzten fünf Jahre. Dem Bild Raum geben. Sepp Auers konzeptuelle und minimalistische Arbeiten gehen vom Bild aus und entfalten sich skulptural im Raum zu vielschichtigen, präzise gesetzten Installationen. Seine Werke sind mit Text und Schrift, Stützen oder Barrieren versehen. Sehgewohnheiten werden herausgefordert, Wahrnehmungsmuster aufgebrochen und neue Perspektiven auf Linie, Fläche und Raum eröffnet. Die Bild-Objekte kommentieren die Gegenwart und fallen mit dem für Sepp Auer charakteristischen feinen Humor aus dem Rahmen. Sepp Auer Geboren 1939 in Braunau am Inn, lebt und arbeitet in St. Peter am Hart in Oberösterreich. Von 1975 bis 2004 lehrte der Künstler und gelernte Schlosser an der Universität für angewandte Kunst Wien. In dieser Zeit hat er viele Künstler:innen und die abstrakte Bildhauerei in Österreich maßgeblich geprägt. Neben zahlreichen Arbeiten im öffentlichen Raum ist sein Werk in internationalen Museen sowie in bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Courtesy: Christine König Galerie, Wien christinekoeniggalerie.com/artists/sepp-auer Kuratiert von Genoveva Rückert Öffnungszeiten: Di-So, Fei 10:00 – 18:00 Führungen: So, 10.05.26, 16:00 / Fr, 19.06.26, 16:00 Kombi-Führung zusammen mit „Dietmar Brehm. Punkt und Echo“ Do, 17.09.26, 16:00 Kuratorinnenführung mit Genoveva Rückert (Anmeldung: kulturvermittlung@ooelkg.at)
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Max Pechstein - Abenteuer Expressionismus
Lentos Kunstmuseum Linz
Die umfassende Retrospektive zeigt zentrale Werke aus mehreren Schaffensphasen von Hermann Max Pechstein (1881 – 1955). Neben Dresden und Berlin waren Fischerdörfer an der Ostseeküste seine wichtigsten Schaffensorte. Dem Berliner Publikum wurden seine Werke ab 1913 im Kunstsalon Fritz Gurlitt präsentiert. Wolfgang Gurlitt, seit 1907 Inhaber der Galerie, unterstützte zudem Pechsteins Reise in die Südsee. Auf den Palau-Inseln suchte der expressionistische Maler ein Leben im Einklang mit der Natur, doch der Erste Weltkrieg beendete sein Abenteuer frühzeitig. Nach dem Krieg fand Pechstein in Berlin zu neuer kreativer Energie. 1937 wurden über 500 seiner Werke im Zuge der Aktion „Entartete Kunst“ der Nationalsozialisten beschlagnahmt. Aus der Erinnerung gemalte Motive von seiner Südseereise tauchten in seinem Spätwerk in leuchtenden Farben wieder auf. In einem Linz-spezifischen Schwerpunkt wird Pechsteins besondere Beziehung zu Gurlitt beleuchtet. Über 100 Werke, darunter Porträts, Ostseebilder und Südseemotive, sind in der Schau erstmals in Österreich zu sehen. Kuratorin: Brigitte Reutner-Doneus In Kooperation mit: KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum, Max Pechstein Stiftung und Institut für Kulturaustausch (Bild: Max Pechstein, Abend im Hafen von Leba, 1951, Privatbesitz, © 2026 Pechstein – Hamburg / Berlin, Foto © Foto-Atelier LORENZ, Zschorlau; KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum)
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Bauernkrieg 1626.
Bauernkrieg 1626.
Zwischen Geschichte und Fiktion
Schlossmuseum Linz
Das Jahr 1626 steht geradezu symptomatisch für jenen rasanten Wandel, in dem sich Europa Anfang des 17. Jahrhunderts befand. Die Ausstellung zeigt ebendiese Vor- und Kontextbedingungen, die zum bewaffneten Aufstand im Land ob der Enns führen sollten. Sie bietet Einblick in die von multiplen Krisen geprägten Lebenswelten der Bevölkerung und folgt den anfänglichen Erfolgen der Aufständischen im Mai 1626 über die letztlich scheiternde Belagerung des Linzer Schlosses bis hin zu ihren verheerenden Niederlagen im November des Jahres. Den sechs Monaten des bewaffneten Aufstandes folgten 400 Jahre der Geschichte und Geschichtsschreibung. In dieser Zeit wurden die Ereignisse des Aufstandes vor dem Hintergrund wechselnder Interessen stets neu gedeutet und zum Gegenstand politischer Instrumentalisierung gemacht. Aus der Perspektive einer Gesellschaft des 21. Jahrhunderts thematisiert die Ausstellung diesen Prozess des Erinnerns und Gedenkens über vier Jahrhunderte hinweg und fragt danach, wie dieser die Erzählung des Oberösterreichischen Bauernkriegs bis heute prägt. Kuratiert von Konstantin Ferihumer Kuratorenführungen mit Konstantin Ferihumer: Di, 12.05.26, 16:00 / Mi, 07.10.26, 16:00 / Mi, 16.12.26, 16:00 (Anmeldung erforderlich unter kulturvermittlung@ooelkg.at oder +43 732 7720 522 22) Öffentliche Führung jeden Do, 16:00 / jeden Sa, 14:00 Mehr zum Programm der communale oö 2026 unter www.communale.at
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