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Francisco Carolinum Linz

Das Francisco Carolinum Linz ist das Museum für Fotografie und Medienkunst des Landes Oberösterreich mit kontinuierlich wechselnden Ausstellungen.

Es steht für einen differenzierten Umgang mit Bildmedien mit einem besonderen Schwerpunkt auf feministische Kunst und der Entwicklung neuer medialer Ausdrucksformen.

Kontakt

Francisco Carolinum Linz

OÖ Landes-Kultur GmbH
Museumstraße 14
A-4010 Linz

Telefon: +43 (0)732-7720 522 00
E-Mail: galerie@ooelkg.at

 

Öffnungszeiten
Di - So, Fei: 10 - 18 Uhr
Mo: geschlossen (feiertags geöffnet)
Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Francisco Carolinum Linz

Ausstellung

Hans Frank-Galerie NEU

Eröffnungs­aus­stellung:
AUTOCHROME - Faszination Farbe:
Ein Blick in die Pionierzeit der Farbfotografie


Hans Frank (1908-1987) gilt als Schlüssel-figur der Geschichte der Fotosammlung des Oberösterreichischen Landesmuseums, die sich weitgehend seiner Sammelleidenschaft und Fachkenntnis verdankt. Mit der Gründung des ersten österreichischen Fotomuseums in Bad Ischl verwirklichte er seine visionären Ideen durch fortlaufende Bereicherung einer exquisiten Sammlung, die heute den Grundpfeiler der historischen Fotosammlung Oberösterreichs bildet. Die Einweihung der Hans Frank-Galerie im Erdgeschoß des Francisco Carolinum zollt nicht nur Hans Frank gebührenden Respekt, sondern verschafft auch zukünftig der fotografischen Sammlung Oberösterreichs eine markante Bühne, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Eröffnungsausstellung widmet sich der international herausragenden Sammlung von Autochromen und Frühformen von transparenten Farblichtbildern. Die Brüder Auguste und Louis Lumière markierten 1907 mit der Markteinführung der Autochrome, eine technisch fortgeschrittene Methode, die auf additiver Farbmischung und einer Emulsion aus winzigen, gefärbten Kartoffelstärkekörnern auf Glasplatten basiert, einen bedeutenden Meilenstein und ebneten den Weg von einer monochromen zu einer farbigen Fotografie. Die Auswahl von etwa 50 Objekten für diese Ausstellung generiert sich aus der etwa 1.000 frühen Durchlicht-Farbbildern umfassenden Fotosammlung des Landes Oberösterreich. Darunter befinden sich etwa einzigartige Hauptwerke der Gebrüder Lumière und anderen Pionieren der Farbfotografie.

In Zusammenarbeit mit dem Linzer Designbüro MARCH GUT entstand ein innovatives Betrachtungssystem, welches es den Besucher:innen erlaubt, diese außergewöhnlichen und zugleich hoch sensiblen Bildschätze in ihrer authentischen Brillanz zu betrachten.

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Ausstellung

Adrian Sauer - Truth Table

16.777.216 Farben können digitale Bilder maximal darstellen. Im Alltag fällt dieser Umstand nicht ins Auge, denn in der visuellen Wahrnehmung formieren sich die einzelnen Farbpixel zu Motiven, Farbverläufen, Umrissen, Gestalten. Im künstlerischen Werk Adrian Sauers werden sie jedoch selbst thematisch. Sie stehen ebenso wie andere Parameter der Fotografie im Dienst der fotografischen Grundlagenforschung, die der Künstler seit mittlerweile 25 Jahren betreibt. In Sauers Arbeiten ist jede dieser Farben durch einen Pixel in einem Farbton des RGB (Rot-Grün-Blau)-Spektrums repräsentiert. Daraus generieren sich Bilder mit farbintensiven Motiven aus der digitalen Kommunikation ebenso wie latente Bilder eines grauen Rauschens, in dem alle möglichen Bilder enthalten sind.
Von möglichen Bildern zu sprechen bedeutet natürlich, eine Idee davon zu haben, was die Fotografie ganz grundsätzlich abzubilden im Stande ist. Ein Blick in die Geschichte der Fotografie und ihrer Theorie macht deutlich, dass die Frage danach, welche Wirklichkeit die Fotografie tatsächlich zeigt und wie sie dies tut, sehr unterschiedlich beantwortet wurde und wird. Welche Rolle spielt Objektivität, welche die Manipulation von fotografischen Bildern mit Filtern und Bearbeitungsprogrammen? Welche Folgen bringt die Digitalisierung der Fotografie mit sich, welche der Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Bildgenerierung?
Kann ein fotografisches Bild in der Gegenwart noch Anspruch auf Wahrheit erheben? Adrian Sauer nähert sich diesen Fragestellungen, indem er den Möglichkeitsraum der Digitalfotografie porträtiert und zugleich kritisch dessen Grenzen erforscht. Intellektuelle Klarheit verbindet sich dabei im Werk Sauers stets mit einer Prise Humor. Truth Table ist die erste Einzelausstellung des Künstlers in Österreich und bietet einen umfassenden Einblick in dessen bisheriges Œuvre.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover.

Der Katalog Adrian Sauer – Truth Table erscheint bei Spector Books.

Kuratiert von Susanne Watzenboeck

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Ausstellung

Elfie Semotan

Die Ausstellung von Elfie Semotan beginnt mit der Bildserie „o.T. (Birkenwald), New York,1999“, die in den Fluren des Francisco Carolinum zu sehen ist. Den unscharfen Silhouetten im Wald folgend, werden die Besucher:Innen in die Ausstellungsräume geführt. Das dunkle, waldähnliche Ambiente entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als künstlich hergestellter Birkenwald. Die Serie gibt den Ton für die Themen an, die in der Ausstellung untersucht werden: Experimente mit Modefotografie und die Überschneidung von kommerzieller Arbeit und künstlerischen Interventionen.

Klassische Modefotografie ist hier keine zu finden, denn es geht nicht darum, noch ästhetischere und glamourösere Bilder zu produzieren, sondern sie anders zu Verorten. Vielleicht sogar weniger perfekte, unzugänglichere Gesichter zu präsentieren, elegante Bewegungen nicht klischeehaft als Ideal zu propagieren, sondern stattdessen ungewohnte, unpassende Gesten zu zeigen. Elfie Semotans kreative Freiheit bei der Inszenierung von Modekampagnen zeigt sich in den ausgewählten Arbeiten für Liska zwischen 1999 und 2018, sowie in Editorials für die Zeitschriften Allure, D-Magazine und Madame. Die außergewöhnlichen Kulissen für ihre Modefotografie zeugen von Freundschaften und Kooperationen Elfie Semotans mit Künstler:innen und Designer:innen. Die lange Zusammenarbeit mit dem Modedesigner Helmut Lang entfaltet sich in fragmentierten, unterbelichteten „Backstage“-Fotografien, die einen Einblick in eilige Momente vor dem Laufsteg-Auftritt geben. Während der gesamten Ausstellung wird das Publikum auf- und herausgefordert, Details der Fiktion zu enthüllen und Parallelen zwischen Natur, Kunst und dem menschlichen Körper zu entdecken.

Kuratiert von Maria Venzl

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Ausstellung

Margaret Courtney-Clarke - Dust on the Wind

Margaret Courtney-Clarke ist eine mehrfach preisgekrönte namibische Fotografin. Die Ausstellung im Francisco Carolinum präsentiert Werke aus über 40 Jahren Arbeit und zeigt, was die Künstlerin erstmals in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt hat: süd-, west- und nordafrikanische indigene Frauen in ihrer häuslichen Umgebung.

Ein weiterer Fokus der Künstlerin liegt auf der düsteren Geschichte jener Menschen, die historisch in der Namib- und Kalahari-Wüste leben. Die langfristigen Beziehungen und Freundschaften, die sie im Laufe der Jahre aufgebaut hat, gewähren ihr nicht nur Zugang zu intimen Porträts umkämpfter, aber widerständiger Völker, sondern sprechen auch im Detail die großen Fragen sozialer Gerechtigkeit unserer Zeit an – anhaltende Dürren, Klimawandel, Umweltzerstörung und die Auswirkungen der Rohstoffindustrie in einem ressourcenreichen, aber wasserarmen Land.
Courtney-Clarkes gefeiertes Projekt „Caged“ reflektiert die Zwänge sozioökonomischer und politischer Kräfte, indem es Zäune, Pferche und Käfige dokumentiert, die die Individuen und Orte Namibias auf verschiedene Weise begrenzen, schützen und abgrenzen. Ihr anhaltendes Bestreben, sich für die Vernachlässigten und Übersehenen einzusetzen, ist pragmatisch in der Vision, Ungerechtigkeiten aufzuzeigen, aber poetisch in der Formulierung. Margaret Courtney-Clarke offenbart ihren Einfallsreichtum und ihr Durchhaltevermögen und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Gewöhnliche unter außergewöhnlichen Umständen.

Kuratorin: Virginia MacKenny, emeritierte außerordentliche Professorin für Bildende Kunst, Universität Kapstadt, Südafrika.

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Ausstellung

Zofia Kulik - Rhythms of Power

Zofia Kulik – Rhythms of Power ist die erste Überblicksausstellung der polnischen Künstlerin in Österreich. Neben großformatigen Tafelbildern und dem Selbstportrait Splendour of Myself, zeigt die Ausstellung auch Teile ihrer Diplomarbeit, die gegen Ende ihrer Akademiezeit 1968 bis 1971 entstanden sind.
Tausende Aufnahmen einzelner Phänomene der sichtbaren Welt hat die Künstlerin über Jahrzehnte als Negative archiviert. Modelle in unterschiedlichen Posen, Schädel, Knochen, Gemüse, Blumen, Hunde, Stoffe, Gebäude, Postkarten, Masken, Explosionen und Städte sind nur einige von gut 250 Ordnungskriterien.
Im analogen Belichtungsverfahren entstehen aus diesem Archiv in der Dunkelkammer komplexe Szenarien vielschichtiger Bildwelten, die aus hunderten von einzelnen Bildern orchestriert sind. Skizzen und Schablonen verdeutlichen diesen Arbeitsprozess.

Wie eine Choreografin von Massenveranstaltungen organisiert Zofia Kulik das Bildmaterial. Sie herrscht über den Rhythmus. Einzelbilder sind in Reihen, Kreisen und anderen geometrischen Formationen arrangiert, die häufig nach Regeln der Symmetrie angelegt, wie ein Mandala eine ganze Weltordnung beschreiben oder sich seriell zu einem Ornament verbinden.

Zofia Kuliks Werke wurden bei Les Rencontres de la Photographie 2023 in Arles, 2007 auf der Documenta 12 in Kassel und 1997 auf der 47. Biennale von Venedig gezeigt. Ihre Werke sind in wichtigen Museen wie Tate Modern, Centre Pompidou, Moderna Museet und dem MoMA in New York vertreten.

Kuratiert von Nathalie Hoyos und Rainald Schumacher

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Online

Digitales Francisco Carolinum

VIRTUELLER AUSSTELL­UNGSRAUM AUF CRYPTO-VOXELS

Ein Raum, der Rund um die Uhr geöffnet hat & jederzeit mit einem Klick zugänglich ist. Die virtuelle Kunst-Plattform der OÖLKG öffnet man mit einem Link zur digitalen Welt, in der es eine Insel namens San Francisco gibt. Dort steht das DFC- das digitale Francisco Carolinum. Als Internet-Grundstück gekauft, können sich die Besucher:innen virtuell durch die Ausstellungen, von Online-Kurator Markus Reindl entworfen, auf drei Stöcken bewegen.

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Francisco Carolinum Linz

OÖ Landes-Kultur GmbH

Das Francisco Carolinum Linz ist das Museum für Fotografie und Medienkunst des Landes Oberösterreich mit kontinuierlich wechselnden Ausstellungen.

Es steht für einen differenzierten Umgang mit Bildmedien mit einem besonderen Schwerpunkt auf feministische Kunst und der Entwicklung neuer medialer Ausdrucksformen.
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Di - So, Fei: 10 - 18 Uhr
Mo: geschlossen (feiertags geöffnet)

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Ausstellungen / Museum Schlossmuseum Linz Linz, Schlossberg 1
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Ausstellungen / Archäologischer Park Römerburgus Oberranna Engelhartszell, Oberranna 5
Ausstellungen / Archäologischer Park Römische Kalkbrennöfen Enns Enns, Lorcher Str. 62
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum St. Pölten St. Pölten, Prandtauerstraße 2

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