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voestalpine Stahlwelt

Eine neue Welt entsteht
Umbau ab 1.7.2024 / Geplante Wiedereröffnung im Frühjahr 2026

15 Jahre sind seit der Eröffnung der voestalpine Stahlwelt vergangen. Seit November 2009 haben rund 750.000 Besucher:innen die Ausstellungswelt besichtigt. Zeit etwas zu verändern. Zeit die Ausstellung ganz neu zu denken und technisch aufzurüsten. Deshalb wird die voestalpine Stahlwelt geschlossen und einem weitreichenden Umbau unterzogen. Während der Umbauzeit bieten wir weiterhin von einer Ersatzlocation aus, die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der voestalpine zu werfen.

Während des Umbaus der voestalpine Stahlwelt starten unsere Werkstouren vom Werkstour Terminal. Es gibt keinen Ausstellungbereich, der ohne Tour besichtigt werden kann.

Kontakt

voestalpine Stahlwelt
voestalpine-Straße 4
A-4020 Linz

Telefon: +43 (0)50304/15-8900 (Mo-Fr 8:00-14:00 Uhr)
E-Mail: anmeldung.stahlwelt@voestalpine.com

 

Öffnungszeiten

voestalpine Stahlwelt:
Montag - Samstag 09.00 - 17.00 Uhr
Sonn- und Feiertag geschlossen

ZeitgeschichteMUSEUM:
Vorangemeldete Gruppen ab 15 Personen:
Montag - Samstag 09:00-17:00 Uhr
Einzelbesucher:
Mittwoch und Donnerstag 09:00-17:00 Uhr
Freitag 13:00-17:00 Uhr
Samstag 09:00-17:00 Uhr
Sonn- und Feiertag geschlossen
Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte voestalpine Stahlwelt

Führung

Expedition voestalpine

Ersatzangebot während der Umbauphase

Die "Expedition voestalpine" führt Besucherinnen und Besucher nach einem kurzen, selbstständigen Besuch der Ersatzlocation bei der Werkstour auf das Werksgelände in Linz. Hier werden bis zu drei Produktionsanlagen direkt besucht.

90 Minuten (Erwachsene und Schulklassen ab der 5. Schulstufe)
60 Minuten (Familien und Volksschulklassen)

Preise:

16 Euro / ermäßigt: 14 Euro
Familien (1 Erwachsener + max. 3 Kinder unter 12 Jahren): 23 Euro / ermäßigt: 21 Euro
Familien (2 Erwachsener + max. 3 Kinder unter 12 Jahren): 37 Euro / ermäßigt: 35 Euro
(Ermäßigungen für: Schüler, Studenten, Präsenz-, Zivildiener, Senioren, OÖ Familienkarte, OÖN Card, VIVO Karte, ÖAMTC-Clubkarte, Steirischer Familienpass, Familienpass Burgenland, Familienpass NÖ, Familienpass Salzburg, 4youCard, Familienpass Tirol, family extra Card WIEN, OÖ Familienkarte, Familienkarten/-pässe NÖ, Sbg., Bgld., Tirol)

Schüler:innen im Klassenverband: 4 Euro pro Person
(Pro 10 Schüler ist eine Begleitperson gratis. Der ermäßigte Tarif gilt für staatlich anerkannte Schulen und Berufsschulen mit Ausnahme Erwachsenenbildung. Bei Integrationsklassen, mit erhöhtem Betreuungsbedarf, ist eine Erweiterung der Begleitpersonen nach telefonischer Vorabsprache mit dem Customer Service der voestalpine Stahlwelt möglich.)

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Bewertungen & Berichte Expedition voestalpine

Familienprogramm

Sommerferien 2024

Unser Programm in den Sommerferien 2024

Trotz Umbaus haben wir ein spannendes Programm zusammengestellt. Von unserem Werkstour Terminal gehen wir mit den Multimediabussen auf Tour über Österreichs größtes Werksgelände.

Bitte melden Sie sich für eine Teilnahme an einer Führung an - entweder bei der Online Buchung oder bei unserem Customer Service.

Alle Termine auf einen Blick:

Expedition voestalpine für Erwachsene mit Werkstour
ab 12 Jahren
täglich außer Mittwoch Sonn- & Feiertag
Start 11:30
Dauer 1,5 Stunden

Expedition voestalpine für Familien - Werkstour
ab 6 Jahren
täglich außer Sonn- & Feiertag
Start 14:30
Dauer 2,5 Stunden

Expedition voestalpine für Erwachsene mit Werkstour - englisch
ab 12 Jahren
jeden Mittwoch
Start 11:30
Dauer 1,5 Stunden

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Bewertungen & Berichte Sommerferien 2024

© voestalpine Stahlwelt GmbH
Ausstellung

Zeitgeschichte MUSEUM

Im "Zeitgeschichte MUSEUM" erinnert die voestalpine an die NS-Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter der Reichswerke Hermann Göring in Linz.

Niemals zuvor arbeiteten mehr Ausländer in Oberösterreich als während der NS-Zeit: zwangsverpflichtete zivile Ausländer, KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene. 1943 kam jeder dritte Beschäftige im Gau Oberdonau, wie Oberösterreich damals hieß, aus dem Ausland – doppelt so viele wie im Rest des Deutschen Reiches.

In Linz wurde ab 1938 ein Eisen- und Stahlwerk errichtet, das ab 1941 sukzessive in Betrieb ging. Das Werk war nicht nur ein überdimensionierter NS-Prestigebau, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil der nationalsozialistischen Rüstungsindustrie. Beim Aufbau und Betrieb der Reichswerke Hermann Göring in Linz wurden zigtausende ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter eingesetzt: Männer und Frauen, Jugendliche und Kinder aus mehr als dreißig Nationen.

Diesen Menschen ist dieses Museum gewidmet. Sie und ihre oft sehr prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen stehen dabei im Mittelpunkt. Die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter haben damals gegen ihren Willen und unter unmenschlichen Bedingungen das Fundament geschaffen für einen heute weltweit agierenden Konzern.

„Einen Schritt voraus“ zu sein ist Leitspruch und Philosophie der voestalpine. Mit diesem Museum wirft der Konzern den Blick zurück – in die eigene Geschichte. Und ergründet achtsam und umfangreich das dunkle Kapitel der Anfangsjahre. Die voestalpine tut das in der Verantwortung der eigenen Geschichte und im Bewusstsein, dass nur, wer sich der Vergangenheit stellt, auch in die Zukunft blicken kann.

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Ausstellung

"Making of Erinnerungszeichen"

Sonderausstellung

Mit 22 Stelen erinnert die Stadt Linz an die NS-Opfer jüdischen Glaubens. Ihre Namen, ihre Geburtsjahre und die Daten der Deportation und Ermordung finden sich auf diesen Stelen neben Klingeln.

Die Idee zu dieser Form der Erinnerung hatte der Künstler Andreas Strauss, der von Beginn an eine Umsetzung der Klingeln und Stelen mit den Lehrlingen der voestalpine konzipiert hatte. Im Ausbildungszentrum arbeitet sie gemeinsam mit ihren Ausbildungsleitern daran, wie die Elemente umgesetzt und produziert werden könnten.

Die Sonderausstellung im ZeitgeschichteMUSEUM zeigt diesen gemeinsamen Weg – anschaulich anhand einer Werkbank, auf der die ersten Versuche, Prototypen und Einzelelemente im Zusammenspiel erlebt werden können. Die Lehrlinge selbst kommen in Videoinstallationen ebenfalls zu Wort und schildern ihren persönlichen Zugang zum Projekt. Im Fokus steht dabei, wie sie durch die handwerkliche Arbeit zu einer kritischeren Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte gekommen sind.

Die Sonderausstellung wurde am 6. Mai feierlich von CEO Herbert Eibensteiner eröffnet. Zu den Gästen zählten neben Vertreterinnen der Israelitischen Kultusgemeinde Linz, der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und des Gedenkdiensts natürlich auch die Wegbegleiter und Lehrlinge.

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Zeitgeschichte MUSEUMs kostenlos besichtigt werden.

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Ausstellung virtuell

"Spurensuche"

Sonderausstellung online

5 Jahre aktives Erinnern im Zeitgeschichte MUSEUM

Die Sonderausstellung zum Jubiläumsjahr 2019 zog Bilanz über Wirkung und Bedeutung des Museums. Denn seit der Eröffnung 2014 wurde es zu einem Erinnerungsort, zu einer Anlaufstelle für Angehörige, die auf der Suche nach Hinweisen über das Leben und Leiden ihrer Lieben während des Nationalsozialismus waren.

Acht Personen standen im Mittelpunkt der Ausstellung als Beispiele dafür, wie unterschiedlich die Schicksale im Zusammenhang mit den Hermann-Göring-Werken waren. Gleichzeitig zeigte die Ausstellung, wie Angehörige durch ihre persönlichen Geschichten und Dokumente das Archiv und die Dokumentation der voestalpine weiter ergänzen und so einen wichtigen Beitrag für die ständige Erinnerungsarbeit leisten.

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Bildung

Aktives Erinnern, Gedenken und Lernen

Die Bildungsangebote im "Zeitgeschichte MUSEUM"

Das "Zeitgeschichte MUSEUM" ist nicht nur ein Ort des Erinnerns, sondern auch des Vermittelns von Werten und der Vorurteilsvermeidung. Sie soll Jugendliche zum politischen Diskurs und kritischen Denken anregen.

Wichtiger Hinweis: Pflichtmodul Politische Bildung ab Schuljahr 2016/17
In Hinblick auf die Einführung des Pflichtmoduls Politische Bildung im Unterrichtsfach Geschichte ab dem Schuljahr 2016/17 bietet das Zeitgeschichte MUSEUM adäquate Unterrichtsmaterialien zur Vorbereitung des Besuchs für Pädagoginnen und Pädagogen, sowie Arbeitsunterlagen für Schüler/innen an. Bei den Projektführungen im Zeitgeschichte MUSEUM werden die Schüler/innen zum politischen Diskurs motiviert und erarbeiten sich die Lernziele eigenständig unter Anleitung eines speziell geschulten Guides. Das Modul Zeitgeschichte MUSEUM ist bestens für die Gestaltung des Pflichtmoduls Politische Bildung geeignet!

Für die Vorbereitung auf den Besuch des "Zeitgeschichte MUSEUMs" in der Schule werden folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt:
Einführung in die Thematik für Lehrerinnen und Lehrer und
Arbeitsunterlagen für die Schülerinnen und Schüler zu den Themenbereichen:
- NS-Rassenideologie/Nationalitätenhierarchie
- Rekrutierung/Transport/Ankunft
- Arbeit/Sabotage
- Lagerleben/Willkür
- Freizeit/Medizinische Versorgung
- Schwangerschaft/Kinder
- Sexualität
- Flucht/Bombardierung/Befreiung
- Bildauswahl zur Analyse und Interpretation
- Gedanken zur Arbeit (Historisches und Aktuelles als Grundlage für die Schülerinnen und Schüler, um ihre eigene Haltung zur „Arbeit“ zu reflektieren)

Mit Ausnahme der letzten beiden Themenbereiche wurde bewusst auf konkrete Arbeitsaufträge verzichtet. Die Lehrerinnen und Lehrer können daher selbst auswählen und nach ihren eigenen methodisch-didaktischen Vorstellungen, abgestimmt auf den jeweiligen Schultyp bzw. Altersgruppe, die vorhandenen Unterlagen einsetzen.

Es wird empfohlen, zwei Unterrichtseinheiten zu verwenden.

Für Schulgruppen bis 30 Personen werden Projektführungen angeboten, sodass sich die Schülerinnen und Schüler interaktiv mit dem Thema "Zwangsarbeit" auseinandersetzen können. Schulgruppen ab 30 Personen erhalten eine Stationenführung mit Elementen der Projektführung.

Die hier aufscheinenden Unterlagen sind als Vorbereitung für den Museumsbesuch gedacht.

Der Museuemsbesuch mit der Klasse ist so konzipiert, dass nach einer ca. 45 Minuten dauernden Führung die Klasse zu folgenden Themen Arbeitsunterlagen erhält:
- Willkür und Unterdrückung
- Nationalitäten der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen (Hierarchie)
- Polen/Ostarbeiter/KZ-Häftlinge/Jugendliche
- Schicksal einzelner Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen
- Zwangsarbeiterinnen und ihre Kinder
- Die Zeit danach

Es ist daher ratsam, dass vor dem Besuch sechs Gruppen gebildet werden, die dann die oben angeführten Themen bearbeiten. Aus jedem Themenblock werden selbstständig zweit Fragestellung/Arbeitsaufträge ausgewählt, bearbeitet und die Ergebnisse im Anschluss den Kolleginnen und Kollegen präsentiert. Die weiteren Fragen/Aufgabenstellungen

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Eine neue Welt entsteht
Umbau ab 1.7.2024 / Geplante Wiedereröffnung im Frühjahr 2026

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Öffnungszeiten

voestalpine Stahlwelt:
Montag - Samstag 09.00 - 17.00 Uhr
Sonn- und Feiertag geschlossen

ZeitgeschichteMUSEUM:
Vorangemeldete Gruppen ab 15 Personen:
Montag - Samstag 09:00-17:00 Uhr
Einzelbesucher:
Mittwoch und Donnerstag 09:00-17:00 Uhr
Freitag 13:00-17:00 Uhr
Samstag 09:00-17:00 Uhr
Sonn- und Feiertag geschlossen

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Bewertungen & Berichte voestalpine Stahlwelt

Familie+Kinder / Museum Voestalpine Stahlwelt Linz Linz, voestalpine-Straße 4
Familie+Kinder / Ausflug Tal der Feitelmacher Trattenbach, Hammerstr. 2a
Ausstellungen / Museum Lentos Kunstmuseum Linz Linz, Ernst-Koref-Promenade 1
Familie+Kinder / Park Botanischer Garten Linz Linz, Roseggerstraße 20
Familie+Kinder / Freizeit Lebzelterei Kastner Bad Leonfelden, Lebzelterstraße 243
Familie+Kinder / Familienprogramm Ars Electronica Center Linz Linz, Ars-Electronica-Straße 1
Familie+Kinder / Kinderprogramm Kuddelmuddel Kinderkulturzentrum Linz Linz, Langgasse 13
Familie+Kinder / Tierpark Zoo Linz Linz, Windflachweg 1
Familie+Kinder / Familienprogramm Pöstlingbergbahn Linz, Hauptplatz 34

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