Aufführungen
| Oper
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| Oper
Don Pasquale
Musiktheater Linz
Premiere: 30.5.2026 Komische Oper in drei Akten Text von Gaetano Donizetti und Giovanni Ruffini nach dem Libretto von Angelo Anelli zu der Komischen Oper Ser Marcantonio von Stefano Pavesi Im Grunde ist Don Pasquale ein immenser Unsympath. Denn er ist so reich und zugleich so geizig, dass ihn alles im Leben ärgert, oder noch schlimmer: langweilt. Aber dass sein Neffe (und designierter Erbe) Ernesto unstandesgemäß heiraten will, weckt Pasquales Lebensgeister dann doch. Selbst als eingefleischter Junggeselle beschließt er, sich eine junge Braut zu nehmen und Kinder in die Welt zu setzen, nur um Ernesto nichts vererben zu müssen. Diese Rechnung hat er allerdings ohne den Neffen und seine Geliebte Norina gemacht, die sofort gemeinsam mit dem zwielichtigen Arzt Malatesta eine Intrige spinnt und dabei Ernestos Liebe rücksichtslos aufs Spiel setzt. Im schier endlosen Opernschaffen Gaetano Donizettis ist Don Pasquale ein glänzendes Beispiel für den funkelnden, aber doppelbödig-gewieften Humor des Komponisten und zugleich eine perlende Belcanto- Oper in Reinkultur. Erstmals wird dabei Komödienspezialist Matthias Rippert in der Oper inszenieren. Musikalische Leitung: Marc Reibel Inszenierung: Matthias Rippert Choreografie: Louis Stiens Bühne: Fabian Liszt Kostüme: Johanna Lakner Dramaturgie: Anna Maria Jurisch Chorleitung: Elena Pierini Nachdirigat: Ingmar Beck In italienischer Sprache mit deutschen und italienischen Übertiteln
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| Oper
Katja Kabanowa
Musiktheater Linz
Oper in drei Akten Text von Leoš Janáček nach dem Schauspiel Gewitter von Alexander Ostrowski Wenn man vom tschechischen Komponisten Leoš Janáček (1854–1928) eines lernen kann, dann ist es rückhaltlose Sympathie mit den Mitmenschen. Kaum ein Tonsetzer schildert in seinen Opern seine Figuren mit so viel Mitgefühl und Wärme, dass das Publikum im Theater gar nicht anders kann, als sich mit den Personen auf der Bühne zu identifizieren und mitzuleiden. So auch mit Katja Kabanowa. Als Ehefrau eines charakterlich blassen Kaufmanns, der es nicht geschafft hat, sich von seiner dominanten Mutter zu emanzipieren, leidet Katja unter den von Kirche und Moral eingeengten Lebensbedingungen in der russischen Provinz. Sie wagt den Ausbruch, indem sie sich in eine Liebesaffäre mit dem attraktiven Boris stürzt. Doch am Ende muss sie erkennen, dass sie der Macht der rigiden gesellschaftlichen Verhältnisse nicht entfliehen kann, sodass sie nur im Gang ins Wasser die Freiheit findet, nach der sie sich so gesehnt hat. Diese wahrlich berührende Geschichte eines Menschen, der an seiner Umwelt zerbricht, wird in Linz Peter Konwitschny in ihren unterschiedlichen psychologischen und sozialen Facetten auf der Bühne auffächern. Musikalische Leitung: Markus Poschner Inszenierung: Peter Konwitschny Bühne: Karin Waltenberger, Peter Konwitschny Kostüme: Karin Waltenberger Dramaturgie: Christoph Blitt Chorleitung: Elena Pierini Nachdirigat: Ingmar Beck In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Dauer: 1h 45min (keine Pause)
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| Musical
Ein Teelöffel Feenstaub
Musiktheater Linz
Musical in Concert Konzeption von Tom Bitterlich, Gabriele Bruschi und Matthias Davids Texte von Arne Beeker Zum Ende der Spielzeit tut sich das vielfach preisgekrönte Linzer Musicalensemble mit dem Bruckner Orchester und dem Kinderchor des Landestheaters zusammen, um sich der Musik aus den bekanntesten Disney-Filmen zu widmen. Von den Klassikern Schneewittchen, Fantasia, Dumbo, Cinderella, Peter Pan, Dschungelbuch, Aristocats über die Blütezeit der Zeichentrick-Musicals der 1990er-Jahre Arielle, Die Schöne und das Biest, Aladdin, König der Löwen, Hercules, Tarzan bis zu den jüngeren Erfolgen Küss den Frosch, Rapunzel, neu verföhnt und Die Eiskönigin – Disneys Musicalfilme verbanden stets neueste Tricktechnik mit originellen Storys und zeitlosen Evergreens. Eine spannende Auswahl der besten dieser Melodien wird in dem Konzert mit Arrangements für das groß besetzte Bruckner Orchester Linz interpretiert. Musikalische Leitung: Tom Bitterlich Inszenierung und Bühne: Gabriele Bruschi Choreografie: Hannah Moana Paul Kostüme: Richard Stockinger Lichtdesign: Thomas Kloibmüller Dramaturgie: Arne Beeker Kinderchorleitung: Elena Pierini
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| Kabarett
Lisa Eckhart
Lisa Eckhart
»Ich war mal wer«
Brucknerhaus Linz
Ein harmloser Kinderwitz hat Lisa Eckhart um Haus und Hof, Familie und Fans gebracht. Sie hat nichts mehr zu verlieren. Nicht einmal den Verstand. Jetzt kann sie mehr denn je tun und sagen, was sie will. Sie muss es sogar. Denn auch ein schlechter Ruf verpflichtet. Gnadenloser Humor im exzentrischen Gewand: Lisa Eckhart eroberte im Sturm die deutsche Kabarettszene. Die gebürtige Steirerin trägt ihre Programme mit Selbstbewusstsein und schwarzem Humor vor. Schlagfertig, unkonventionell begeistert sie ihre Fans. Lisa Lasselsberger alias Lisa Eckhart startete auf den Bühnen des Poetry-Slams. Dort begeisterte sie schnell viele Zuschauer und gewann 2015 die österreichischen Poetry-Slam-Meisterschaften. Inspiriert von den ganz Großen der Literaturgeschichte, von Goethe bis Jelinek, verpackte sie Poesie, Gesellschaftskritik und Kabarett in ihre originellen Programme. Besonders Goethes berühmtes Werk Faust hatte es es angetan. Dass sie sich besonders für das Teuflische interessierte, zeigte sich bereits am Thema ihrer Masterarbeit, die sich mit der Figur des Teufels in der deutschen Literatur beschäftigt. Lisa Eckhart ist eine Erscheinung auf der Bühne. Stets elegant und glamourös gekleidet, mal in Gucci oder Armani, mal in Versace, trägt sie ihre Texte vor. Ihr Kabarett-Solodebüt "Als ob Sie Besseres zu tun hätten" katapultierte sie in die Reihen der Kabarett-A-Liga. Neben vielen weiteren Preisen gewann sie dafür den Österreichischen und den Deutschen Kleinkunstpreis, den Prix Pantheon und den Salzburger Stier. In Kooperation mit dem Posthof Linz
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| Operette
Heute Nacht Fräulein
Musiktheater Linz
Uraufführung: 25.4.2026 Operette in sieben Bildern Text vom Komponisten Walter Kaufmann (1907–1984) gehört zu der Generation von den Nationalsozialisten vertriebener Komponist:innen, die – was längst überfällig war – endlich wiederentdeckt werden. Kaufmann stammte aus Karlovy Vary (Karlsbad) und studierte in Prag und Berlin unter anderem bei Franz Schreker. Er war als Komponist ebenso erfolgreich wie als Dirigent und Musikwissenschaftler. So reiste er 1934 nach Indien, um dort musikethnologische Studien zu betreiben, kehrte aber aufgrund der fatalen politischen Entwicklungen in seiner Heimat nicht zurück. Stattdessen gestaltete er das indische Musikleben intensiv mit, indem er als Radioredakteur viel für die Verbreitung klassischer Musik westlicher Prägung tat und als Filmmusikkomponist die Anfänge der Bollywood-Ära musikalisch begleitete. Das Linzer Landestheater bekam nun den Zuspruch, Kaufmanns bisher nicht gespielte Operette Heute Nacht Fräulein, die nur in einer Klavierfassung existiert, uraufzuführen. Freuen Sie sich also auf eine vergnügliche Geschichte um eine selbstbewusste Hutverkäuferin, ihren sittenstrengen Chef und einen traurigen Prinzen, in der Sie sich von den schwungvollen Qualitäten von Kaufmanns Musik überzeugen können. Musikalische Leitung und Klavier: Eunjung Lee Inszenierung: Gregor Horres Bühne und Kostüme: Bianca Sarah Stummer Choreografie: Ilja van den Bosch Dramaturgie: Anna Maria Jurisch Cover Dirigat: David Alexander Barnard In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Eine Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios
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| Musical
Wonderful Town
Musiktheater Linz
Musical von Leonard Bernstein (Musik), Betty Comden & Adolph Green (Gesangstexte) und Joseph Fields & Jerome Chodorov (Buch) Deutsch von Roman Hinze Aus dem provinziellen Ohio kommen Ende der 1930er-Jahre zwei Schwestern nach New York. Doch schon die frisch gemietete gemeinsame Souterrain-Wohnung wird zur Nervenprobe, wird doch unter Greenwich Village gerade ein U-Bahn-Tunnel in den Boden gesprengt. Der naiven Eileen, die ins Show-Geschäft will, laufen reihenweise Verehrer nach, während die nüchterne Ruth versucht, einen Platz im Literaturbetrieb der Metropole zu erobern. Nach vielen Turbulenzen wartet auf beide natürlich ein Happy End – wenn auch eins mit Überraschungen. Das musikalische Multitalent Leonard Bernstein (West Side Story, On The Town) entwickelte 1953 mit seinem Team innerhalb weniger Wochen diese Musical-Hommage ans vibrierende New York und landete mit der Kombination von überdrehter Komödie, jazzig-fetzigem Score und mitreißenden Tanzeinlagen einen Volltreffer. Schon drei Jahre später kam Wonderful Town an die Wiener Volksoper und war damit eines der ersten Musicals überhaupt, die im deutschsprachigen Raum gespielt wurden. Musikalische Leitung: Tom Bitterlich Inszenierung: Felix Seiler Choreografie: Danny Costello Bühne: Hartmut Schörghofer Kostüme: Aleš Valášek Lichtdesign: Michael Grundner Dramaturgie: Arne Beeker Chorleitung: Elena Pierini Nachdirigat: Raban Brunner Mit deutschen und englischen Übertiteln
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| Oper
Der zerbrochene Krug / Des Esels Schatten
Musiktheater Linz
DES ESELS SCHATTEN Komödie mit Musik von Richard Strauss Text von Hans Adler nach Christoph Martin Wielands Roman "Die Abderiten" In sechs Bildern eingerichtet von Stephan Schaller Instrumentiert und ergänzt von Karl Haussner Fassung für reduziertes Orchester von Andreas Bäuml (2025) DER ZERBROCHENE KRUG Oper in einem Akt von Viktor Ullmann Text vom Komponisten nach Heinrich von Kleists Lustspiel "Der zerbrochne Krug" Fassung für reduziertes Orchester von Richard Whilds (2017) Der Doppelabend mit zwei Opern von Viktor Ullmann (1898–1944) und von Richard Strauss (1864–1949) präsentiert zwei komische Werke, die inhaltlich viel gemeinsam haben, wenn sich beide um einen Gerichtsprozess drehen. Sie stammen von zwei Zeitgenossen, deren Lebenswege jedoch sehr unterschiedlich verliefen. Denn während Strauss der erfolgreichste deutsche Opernkomponist seiner Zeit war, der sich auch mit dem Naziregime arrangierte, wurde Ullmann in Auschwitz ermordet. So wird man durch diese unterschiedlichen Biografien bei der Kombination der beiden Opern sensibilisiert für Aspekte von Rechtsbeugung und Machtmissbrauch. Ullmann vollendete seine Oper nach Kleists beliebter Komödie 1942 kurz vor seiner Deportation. Des Esels Schatten nach einem antiken Sujet ist Richard Strauss’ letztes Bühnenwerk, das er 1947 in Angriff nahm, und in dem zwangsweise die Erfahrungen mit der Zeit der Diktatur mitschwingen. Musikalische Leitung: Jinie Ka Inszenierung: Gregor Horres Bühne: Ulrich Leitner Kostüme: Bianca Sarah Stummer Dramaturgie: Christoph Blitt In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Eine Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios
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| Tanz
Amor & Psyche?
Musiktheater Linz
Ein Tanzstück von Jeroen Verbruggen Musik von Lukas Foss, Jimmy Lopez, Thomas Ades, Gabriel Fauré, Maurice Ravel, Ralph Vaughan Williams, Alkistis Protopsalti, Charles Ives | Mit dem Bruckner Orchester Linz Eine Produktion des Nationaltheaters Mannheim, 2022 Der belgische Choreograf Jeroen Verbruggen ist weltweit für seine Neuinterpretationen klassischer Themen für große Tanzensembles bekannt. Mit TANZ LINZ stellt er seine persönliche Auseinandersetzung mit dem antiken Mythos von Amor und Psyche vor. Im Mittelpunkt steht Psyches Suche nach Selbstliebe als Voraussetzung für die Liebe zu einer anderen Person. Im eindrücklichen Finale findet das die Neugier weckende Fragezeichen des Titels seine Auflösung. Denn die ewige Frage, weshalb dieser wilde Strudel der Empfindungen wieder und wieder zu durchleben ist, findet ihr Ziel darin, die wahre Liebe zu finden und eine erfüllte Partnerschaft voller Genuss, Freude und Lust erfahren zu können. In seiner Kreation verbindet Verbruggen eine fein nuancierte Choreografie mit Humor und Freude am Detail. Die Begleitung durch das Bruckner Orchester Linz eröffnet dabei mit Kompositionen von Charles Ives über Gabriel Fauré bis hin zu einem griechischen Schlager von Alkistis Protopsalti einen attraktiven musikalischen Assoziationsrahmen. Musikalische Leitung: Ingmar Beck Choreografie und Inszenierung, Bühne und Lichtdesign: Jeroen Verbruggen Kostüme: Emmanuel Maria Dramaturgie: Jeroen Verbruggen Choreografische Assistenz: Sebastien Mari, Guido Badalamenti
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| Film
Das Zimmer: Tabu Gewalt: Erfahrungen – Mut – Aufbruch.
Lentos Kunstmuseum Linz
Kurzfilm und Gespräch von und mit Sylvi Ritt und Elke Groen. Mit kreativen Aktivitäten, um gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Die Gewalt steht am Anfang. Frauen erzählen als Stimmen was sie erlebt haben – zu Hause, am Strand oder vorm Computer. Was aber passiert danach? Wie geht es weiter? Wie wurde das Trauma einer Vergewaltigung gelöst? Wie konnte sie häuslicher Gewalt entkommen? Frauen erzählen von ihrem Weg aus der Gewalt in eine befreite Zukunft. Ein Mutmachfilm für Betroffene und das Umfeld. Ein Kurzfilm von Elke Groen und Sylvi Ritt. Elke Groen ist Filmemacherin und Cutterin, Sylvi Ritt kreiert und gestaltet Medien‑, Kultur- und Bildungsprojekte.
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| Film
Das Zimmer: Kurzfilmabend
Lentos Kunstmuseum Linz
mit Parisa Ghasemi (Künstlerin, internationales Kurzfilmfestival Linz) „Das Zimmer“ lädt ein zum Chillen, Lesen, Schreiben, Zeichnen, Denken – auch zum Diskutieren und Mitgestalten. An ausgewählten Donnerstagabenden laden wir von 18:00 – 20:00 ein, um mit Jugendlichen und Gästen aus Geschichte, Philosophie, Aktivismus und Kunst über Themen und Fragen rund ums „Mädchen* sein“ zu sprechen, die Ausstellung und unsere eigenen Sichtweisen zu erkunden.
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| Film
The World Without Us: AEC Deepspace
Lentos Kunstmuseum Linz
In Kooperation mit dem Ars Electronica werden im Deep Space detaillierte Gigapixel-Aufnahmen von Klemens Broschs Werken sowie der preisgekrönte Kurzfilm Brosch AI – Distorted Dreams gezeigt. Einführung durch Juergen Hagler (ANIMA PLUS). Freier Eintritt, Anmeldung empfohlen unter: center@ars.electronica.art oder +43 732 7272 0
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| Aufführung
Das Zimmer: Kollektive Intervention in der Ausstellung
Lentos Kunstmuseum Linz
24 Schüler:innen der Körnergymnasium Linz werden in der Ausstellung „Mädchen* sein!?“ präsent – jede:r einzeln mit eigener Geschichte und alle zusammen als Gruppe. Ausgehend von ihren Reaktionen, Wünschen und Kritiken schlagen sie eine eigene Position vor und antworten selbst an der Frage des„Mädchen* sein“. Für einen Abend übernehmen sie das Wort – und geben es dann weiter. Mit der Klasse 6a der Körnergymnasium Linz.
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| Film
The World Without Us: Filmabend Moviemento
Lentos Kunstmuseum Linz
Im Moviemento Programmkino wird der Film Event Horizon gezeigt. Einführung durch Kurator Markus Proschek. Kosten: Kinoeintritt, Tickets auf moviemento.at
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| Musical
Die Mitte der Welt
Musiktheater Linz
Musical von Niklas Wagner (Buch und Gesangstexte) und Sarah Taylor Ellis (Musik) Nach dem Roman von Andreas Steinhöfel Andreas Steinhöfels magisch-realistischer Jugendroman Die Mitte der Welt eroberte bereits viele Schauspielbühnen und – unter anderen mit Jannik Schümann – die Kinoleinwand. Jetzt wollen wir zeigen, dass in dem Stoff auch jede Menge Musik steckt. Das Landestheater hat das junge Team Niklas Wagner und Sarah Taylor Ellis beauftragt, den Roman in ein Musical zu verwandeln, und der erste Test bei der Linzer schreib:maschine in der BlackBox zeigte eindrucksvoll: Die zwei sind mit ihrem Indie-Folk-Score auf einem vielversprechenden Weg. Der 17-jährige Phil lebt mit seiner exzentrischen Mutter Glass und seiner rätselhaft schweigsamen Zwillingsschwester Dianne in der Villa „Visible“ am Stadtrand. Normal ist nichts in seinem Leben, dabei wünscht er sich nichts mehr als ein wenig Normalität. Als er sich in seinen Klassenkameraden Nicholas verliebt, kann ihm selbst seine lebensfrohe Freundin Kat nicht mehr helfen. Eins ist klar: Wie es ist, kann es nicht bleiben. Steinhöfel erzählt poetisch und mit trockenem Witz vom Anderssein und der Suche eines jungen Menschen nach dem richtigen Platz in der Welt. Musikalische Leitung: Raban Brunner Inszenierung: Karoline Gable Choreografie: Hannah Moana Paul Bühne und Kostüme: Eleanor Bull Lichtdesign: Raphaël-Aaron Moss Dramaturgie und Produktionsleitung: Arne Beeker Nachdirigat: Tom Bitterlich
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| Oper
Turandot
Musiktheater Linz
Oper in drei Akten von Giacomo Puccini mit einem Finale von Luciano Berio Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach der gleichnamigen Tragikomödie von Carlo Gozzi und deren Bearbeitung durch Friedrich Schiller Eine Prinzessin, die sich allen Männern verweigert. Und so gibt sie die Weisung aus, dass sie sich nur dem Freier hingeben wird, der drei von ihr gestellte Rätsel zu lösen vermag. Gelingt ihm dies nicht, wird er geköpft. Bislang scheiterten alle Bewerber um ihre Gunst. Doch nun wagt Prinz Calaf, geblendet von der Schönheit der Prinzessin, die Prüfung. Wird er die Rätsel lösen und das harte Herz der Prinzessin schmelzen können? In seiner letzten Oper entführt Klangmagier Giacomo Puccini sein Publikum in ein exotisch-irreales China. Dabei zieht er hier die Summe seines Schaffens, wenn er glühendes Melos, eine virtuose Orchesterbehandlung und gewaltige Chöre aufbietet, um die menschlichen Gefühle hinter der schillernd-märchenhaften Fassade zur Entfaltung zu bringen. Allerdings verstarb er, bevor er die Schlussszene mit Turandots Wandlung von der kalten Prinzessin zur liebenden Frau zur Gänze vollenden konnte. 2002 stellte der renommierte zeitgenössische Komponist Luciano Berio seine auf der Grundlage von Puccinis Skizzen geschaffene Version des Finales vor, die auch in Linz erklingen wird. Musikalische Leitung: Enrico Calesso Inszenierung: Jasmina Hadžiahmetović Bühne: Paul Zoller Kostüme: Mechthild Feuerstein Dramaturgie: Christoph Blitt Chorleitung: Elena Pierini Nachdirigat: Marc Reibel In italienischer Sprache mit Übertiteln Dauer: 2 Std. 30 min. (eine Pause)
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| Operette
Oper am Klavier I - Arizona Lady
Musiktheater Linz
Operette in zwei Akten vervollständigt von Charles Kálmán Text von Alfred Grünwald und Gustave Beer Die Reihe „Oper am Klavier“ startet in dieser Spielzeit mit Emmerich Kálmáns flotter Wild-West-Operette Arizona Lady in die neue Saison. In des Komponisten letztem Werk findet sich natürlich alles, wofür man Kálmán liebt: Flotte Tanznummern, ein wahrhaft zu Herzen gehender Sehnsuchtston, große Gefühle und liebevoller Humor – diesmal gespickt mit resoluten Rangerinnen, hinterlistigen Banditen und schönen Pferden. Musikalische Leitung und Klavier: David Alexander Barnard Zusammenstellung, Dramaturgie und Moderation: Christoph Blitt In deutscher Sprache
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| Comedy
Alex Kristan:
Alex Kristan:
50 Shades of Schmäh
Brucknerhaus Linz
Alex Kristan ist 50 geworden, oder wie der Optimist in ihm sagt: „Das erste Lebensdrittel ist vorbei.“ Und weil der Tatendurst trotzdem immer noch größer ist als der nächtliche Harndrang, nimmt er diesen „Runden“ zum Anlass, um sich mit einem neuen Soloprogramm zu beschenken. Denn wenn man sich von heute auf morgen plötzlich in der Zielgruppe 50+ als sogenannter Best Ager wiederfindet, hilft nur Schmäh gegen das Blei in den Beinen und das Silber in den Haaren. Angeblich soll ja 50 das neue 30 sein. Oder gilt das nur fürs Ortsgebiet? Auch wenn 22 Uhr das neue Mitternacht wird, muss die neue Hautpflege noch lange nicht Voltaren statt Nivea heißen. Es zahlt sich immer noch aus Haltbarmilch zu kaufen. Diätpläne schmieden, Haare färben, Zähne bleichen, das alles ist etwas für Pop-Up-Senioren, die Kraut-Funding als Entgiftungskur sehen. Sein Motto hingegen ist: „Vernünftig ist wie tot, nur vorher“ und lässt die Rotzpipn wiederauferstehen. Genau an dem Scheitelpunkt im Leben, der sich zwischen gepflegt aussehen und gepflegt werden abspielt, stellt man sich die Frage, ob früher wirklich alles besser war und wenn ja, warum nicht? Kurzsichtigkeit wird jetzt mit Weitblick kompensiert und solange die Torte noch teurer ist als die Kerzen drauf, ist man ohnehin nicht alt. Alex Kristans Alter Egos begleiten ihn natürlich auch auf dieser Reise und stehen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die wirklich wesentlichen Fragen im Leben eines Mannes im angeblich besten Alter geht. Es ist ein Start-Up in einen neuen Lebensabschnitt, in dem Gicht oder Wahrheit gespielt wird. Und die Wahrheit ist, er ist 42 netto, also exklusive Mehrwertsteuer. Älterwerden ist etwas sehr Schönes. Vor allem in Anbetracht der Alternative.
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| Kabarett
Gernot & Stipsits - Lotterbuben
Brucknerhaus Linz
Zwei Erz-Komödianten, zwei Vollblutmusiker, zwei Sympathieträger, zwei Ausnahmedarsteller und vor allem zwei Freunde. Thomas Stipsits und Viktor Gernot endlich gemeinsam auf der Bühne mit ihrem Kabarettprogramm Lotterbuben! Dass die beiden, sowohl als Solisten als auch als Teamplayer, zu den Fixsternen der österreichischen Unterhaltungsszene zählen, haben sie in den vergangenen Jahrzehnten eindrucksvoll bewiesen. Als Lotterbuben werden sie voller Spielfreude, Humor, Erzähllust und Neugierde Figuren darstellen, Lieder singen, Gitarre spielen und parodieren. Und nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise durch Reflexionen und Wahrnehmungen zweier österreichischer Kabarettgrößen. Ein Blick auf unsere Welt voller Ironie und Satire, zwischen Menschenliebe und ungläubigem Staunen. Und das alles mit der Kompetenz zweier gestandener Männer, quasi Vertreter zweier Generationen. Generation X trifft auf einen Millenial. Der alte, weiße Mann auf den Fourty- Something. Ein alter Jazzer auf den Austropopper. Der Kinderlose auf den zweifachen Vater. Und stets schwingt mit, dass sich hinter diesen bemüht seriösen und zweifellos glaubhaften Protagonisten eben auch zwei gestandene Lotterbuben verbergen. Seltenst bösartig und stets mit einem Augenzwinkern, spielen und singen sich diese Lauser, diese Grätz'n, diese Lotterbuben, durch ihr erstes gemeinsames Programm. Viel Vergnügen!
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| Show