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Aufführungen | Oper

Oper am Klavier III - Der Graf von Gleichen

Musiktheater Linz

Oper in zwei Akten Nach den Skizzen (D918) vollendet von Richard Dünser Text von Eduard von Bauernfeld Franz Schuberts Opernfragment Der Graf von Gleichen entführt in die Welt der Kreuzritter. Die Geschichte behandelt den altbekannten Topos von dem Mann, der sich zwischen zwei Frauen entscheiden muss. Doch diesmal kommt es zu einem unerwarteten Ende, das jegliche Norm sprengt, sodass der Komponist selbst das entscheidende Finale nicht vertonen konnte. Man darf also gespannt sein. Musikalische Leitung, Klavier: Daniel Strahilevitz Projektleitung, Dramaturgie und Moderation: Christoph Blitt
Aufführungen | Oper

Don Pasquale

Musiktheater Linz

Premiere: 30.5.2026 Komische Oper in drei Akten Text von Gaetano Donizetti und Giovanni Ruffini nach dem Libretto von Angelo Anelli zu der Komischen Oper Ser Marcantonio von Stefano Pavesi Im Grunde ist Don Pasquale ein immenser Unsympath. Denn er ist so reich und zugleich so geizig, dass ihn alles im Leben ärgert, oder noch schlimmer: langweilt. Aber dass sein Neffe (und designierter Erbe) Ernesto unstandesgemäß heiraten will, weckt Pasquales Lebensgeister dann doch. Selbst als eingefleischter Junggeselle beschließt er, sich eine junge Braut zu nehmen und Kinder in die Welt zu setzen, nur um Ernesto nichts vererben zu müssen. Diese Rechnung hat er allerdings ohne den Neffen und seine Geliebte Norina gemacht, die sofort gemeinsam mit dem zwielichtigen Arzt Malatesta eine Intrige spinnt und dabei Ernestos Liebe rücksichtslos aufs Spiel setzt. Im schier endlosen Opernschaffen Gaetano Donizettis ist Don Pasquale ein glänzendes Beispiel für den funkelnden, aber doppelbödig-gewieften Humor des Komponisten und zugleich eine perlende Belcanto- Oper in Reinkultur. Erstmals wird dabei Komödienspezialist Matthias Rippert in der Oper inszenieren. Musikalische Leitung: Marc Reibel Inszenierung: Matthias Rippert Choreografie: Louis Stiens Bühne: Fabian Liszt Kostüme: Johanna Lakner Dramaturgie: Anna Maria Jurisch Chorleitung: Elena Pierini Nachdirigat: Ingmar Beck In italienischer Sprache mit deutschen und italienischen Übertiteln
Aufführungen | Oper

Katja Kabanowa

Musiktheater Linz

Oper in drei Akten Text von Leoš Janáček nach dem Schauspiel Gewitter von Alexander Ostrowski Wenn man vom tschechischen Komponisten Leoš Janáček (1854–1928) eines lernen kann, dann ist es rückhaltlose Sympathie mit den Mitmenschen. Kaum ein Tonsetzer schildert in seinen Opern seine Figuren mit so viel Mitgefühl und Wärme, dass das Publikum im Theater gar nicht anders kann, als sich mit den Personen auf der Bühne zu identifizieren und mitzuleiden. So auch mit Katja Kabanowa. Als Ehefrau eines charakterlich blassen Kaufmanns, der es nicht geschafft hat, sich von seiner dominanten Mutter zu emanzipieren, leidet Katja unter den von Kirche und Moral eingeengten Lebensbedingungen in der russischen Provinz. Sie wagt den Ausbruch, indem sie sich in eine Liebesaffäre mit dem attraktiven Boris stürzt. Doch am Ende muss sie erkennen, dass sie der Macht der rigiden gesellschaftlichen Verhältnisse nicht entfliehen kann, sodass sie nur im Gang ins Wasser die Freiheit findet, nach der sie sich so gesehnt hat. Diese wahrlich berührende Geschichte eines Menschen, der an seiner Umwelt zerbricht, wird in Linz Peter Konwitschny in ihren unterschiedlichen psychologischen und sozialen Facetten auf der Bühne auffächern. Musikalische Leitung: Markus Poschner Inszenierung: Peter Konwitschny Bühne: Karin Waltenberger, Peter Konwitschny Kostüme: Karin Waltenberger Dramaturgie: Christoph Blitt Chorleitung: Elena Pierini Nachdirigat: Ingmar Beck In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Dauer: 1h 45min (keine Pause)
Aufführungen | Musical

Ein Teelöffel Feenstaub

Musiktheater Linz

Musical in Concert Konzeption von Tom Bitterlich, Gabriele Bruschi und Matthias Davids Texte von Arne Beeker Zum Ende der Spielzeit tut sich das vielfach preisgekrönte Linzer Musicalensemble mit dem Bruckner Orchester und dem Kinderchor des Landestheaters zusammen, um sich der Musik aus den bekanntesten Disney-Filmen zu widmen. Von den Klassikern Schneewittchen, Fantasia, Dumbo, Cinderella, Peter Pan, Dschungelbuch, Aristocats über die Blütezeit der Zeichentrick-Musicals der 1990er-Jahre Arielle, Die Schöne und das Biest, Aladdin, König der Löwen, Hercules, Tarzan bis zu den jüngeren Erfolgen Küss den Frosch, Rapunzel, neu verföhnt und Die Eiskönigin – Disneys Musicalfilme verbanden stets neueste Tricktechnik mit originellen Storys und zeitlosen Evergreens. Eine spannende Auswahl der besten dieser Melodien wird in dem Konzert mit Arrangements für das groß besetzte Bruckner Orchester Linz interpretiert. Musikalische Leitung: Tom Bitterlich Inszenierung und Bühne: Gabriele Bruschi Choreografie: Hannah Moana Paul Kostüme: Richard Stockinger Lichtdesign: Thomas Kloibmüller Dramaturgie: Arne Beeker Kinderchorleitung: Elena Pierini
Aufführungen | Kabarett

Lisa Eck­hart
»Ich war mal wer«

Brucknerhaus Linz

Ein harmloser Kinderwitz hat Lisa Eckhart um Haus und Hof, Familie und Fans gebracht. Sie hat nichts mehr zu verlieren. Nicht einmal den Verstand. Jetzt kann sie mehr denn je tun und sagen, was sie will. Sie muss es sogar. Denn auch ein schlechter Ruf verpflichtet. Gnadenloser Humor im exzentrischen Gewand: Lisa Eckhart eroberte im Sturm die deutsche Kabarettszene. Die gebürtige Steirerin trägt ihre Programme mit Selbstbewusstsein und schwarzem Humor vor. Schlagfertig, unkonventionell begeistert sie ihre Fans. Lisa Lasselsberger alias Lisa Eckhart startete auf den Bühnen des Poetry-Slams. Dort begeisterte sie schnell viele Zuschauer und gewann 2015 die österreichischen Poetry-Slam-Meisterschaften. Inspiriert von den ganz Großen der Literaturgeschichte, von Goethe bis Jelinek, verpackte sie Poesie, Gesellschaftskritik und Kabarett in ihre originellen Programme. Besonders Goethes berühmtes Werk Faust hatte es es angetan. Dass sie sich besonders für das Teuflische interessierte, zeigte sich bereits am Thema ihrer Masterarbeit, die sich mit der Figur des Teufels in der deutschen Literatur beschäftigt. Lisa Eckhart ist eine Erscheinung auf der Bühne. Stets elegant und glamourös gekleidet, mal in Gucci oder Armani, mal in Versace, trägt sie ihre Texte vor. Ihr Kabarett-Solodebüt "Als ob Sie Besseres zu tun hätten" katapultierte sie in die Reihen der Kabarett-A-Liga. Neben vielen weiteren Preisen gewann sie dafür den Österreichischen und den Deutschen Kleinkunstpreis, den Prix Pantheon und den Salzburger Stier. In Kooperation mit dem Posthof Linz
Aufführungen | Operette

Heute Nacht Fräulein

Musiktheater Linz

Uraufführung: 25.4.2026 Operette in sieben Bildern Text vom Komponisten Walter Kaufmann (1907–1984) gehört zu der Generation von den Nationalsozialisten vertriebener Komponist:innen, die – was längst überfällig war – endlich wiederentdeckt werden. Kaufmann stammte aus Karlovy Vary (Karlsbad) und studierte in Prag und Berlin unter anderem bei Franz Schreker. Er war als Komponist ebenso erfolgreich wie als Dirigent und Musikwissenschaftler. So reiste er 1934 nach Indien, um dort musikethnologische Studien zu betreiben, kehrte aber aufgrund der fatalen politischen Entwicklungen in seiner Heimat nicht zurück. Stattdessen gestaltete er das indische Musikleben intensiv mit, indem er als Radioredakteur viel für die Verbreitung klassischer Musik westlicher Prägung tat und als Filmmusikkomponist die Anfänge der Bollywood-Ära musikalisch begleitete. Das Linzer Landestheater bekam nun den Zuspruch, Kaufmanns bisher nicht gespielte Operette Heute Nacht Fräulein, die nur in einer Klavierfassung existiert, uraufzuführen. Freuen Sie sich also auf eine vergnügliche Geschichte um eine selbstbewusste Hutverkäuferin, ihren sittenstrengen Chef und einen traurigen Prinzen, in der Sie sich von den schwungvollen Qualitäten von Kaufmanns Musik überzeugen können. Musikalische Leitung und Klavier: Eunjung Lee Inszenierung: Gregor Horres Bühne und Kostüme: Bianca Sarah Stummer Choreografie: Ilja van den Bosch Dramaturgie: Anna Maria Jurisch Cover Dirigat: David Alexander Barnard In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Eine Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios
Aufführungen | Musical

Wonderful Town

Musiktheater Linz

Musical von Leonard Bernstein (Musik), Betty Comden & Adolph Green (Gesangstexte) und Joseph Fields & Jerome Chodorov (Buch) Deutsch von Roman Hinze Aus dem provinziellen Ohio kommen Ende der 1930er-Jahre zwei Schwestern nach New York. Doch schon die frisch gemietete gemeinsame Souterrain-Wohnung wird zur Nervenprobe, wird doch unter Greenwich Village gerade ein U-Bahn-Tunnel in den Boden gesprengt. Der naiven Eileen, die ins Show-Geschäft will, laufen reihenweise Verehrer nach, während die nüchterne Ruth versucht, einen Platz im Literaturbetrieb der Metropole zu erobern. Nach vielen Turbulenzen wartet auf beide natürlich ein Happy End – wenn auch eins mit Überraschungen. Das musikalische Multitalent Leonard Bernstein (West Side Story, On The Town) entwickelte 1953 mit seinem Team innerhalb weniger Wochen diese Musical-Hommage ans vibrierende New York und landete mit der Kombination von überdrehter Komödie, jazzig-fetzigem Score und mitreißenden Tanzeinlagen einen Volltreffer. Schon drei Jahre später kam Wonderful Town an die Wiener Volksoper und war damit eines der ersten Musicals überhaupt, die im deutschsprachigen Raum gespielt wurden. Musikalische Leitung: Tom Bitterlich Inszenierung: Felix Seiler Choreografie: Danny Costello Bühne: Hartmut Schörghofer Kostüme: Aleš Valášek Lichtdesign: Michael Grundner Dramaturgie: Arne Beeker Chorleitung: Elena Pierini Nachdirigat: Raban Brunner Mit deutschen und englischen Übertiteln
Aufführungen | Oper

Der zerbrochene Krug / Des Esels Schatten

Musiktheater Linz

DES ESELS SCHATTEN Komödie mit Musik von Richard Strauss Text von Hans Adler nach Christoph Martin Wielands Roman "Die Abderiten" In sechs Bildern eingerichtet von Stephan Schaller Instrumentiert und ergänzt von Karl Haussner Fassung für reduziertes Orchester von Andreas Bäuml (2025) DER ZERBROCHENE KRUG Oper in einem Akt von Viktor Ullmann Text vom Komponisten nach Heinrich von Kleists Lustspiel "Der zerbrochne Krug" Fassung für reduziertes Orchester von Richard Whilds (2017) Der Doppelabend mit zwei Opern von Viktor Ullmann (1898–1944) und von Richard Strauss (1864–1949) präsentiert zwei komische Werke, die inhaltlich viel gemeinsam haben, wenn sich beide um einen Gerichtsprozess drehen. Sie stammen von zwei Zeitgenossen, deren Lebenswege jedoch sehr unterschiedlich verliefen. Denn während Strauss der erfolgreichste deutsche Opernkomponist seiner Zeit war, der sich auch mit dem Naziregime arrangierte, wurde Ullmann in Auschwitz ermordet. So wird man durch diese unterschiedlichen Biografien bei der Kombination der beiden Opern sensibilisiert für Aspekte von Rechtsbeugung und Machtmissbrauch. Ullmann vollendete seine Oper nach Kleists beliebter Komödie 1942 kurz vor seiner Deportation. Des Esels Schatten nach einem antiken Sujet ist Richard Strauss’ letztes Bühnenwerk, das er 1947 in Angriff nahm, und in dem zwangsweise die Erfahrungen mit der Zeit der Diktatur mitschwingen. Musikalische Leitung: Jinie Ka Inszenierung: Gregor Horres Bühne: Ulrich Leitner Kostüme: Bianca Sarah Stummer Dramaturgie: Christoph Blitt In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Eine Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios
Aufführungen | Tanz

Amor & Psyche?

Musiktheater Linz

Ein Tanzstück von Jeroen Verbruggen Musik von Lukas Foss, Jimmy Lopez, Thomas Ades, Gabriel Fauré, Maurice Ravel, Ralph Vaughan Williams, Alkistis Protopsalti, Charles Ives | Mit dem Bruckner Orchester Linz Eine Produktion des Nationaltheaters Mannheim, 2022 Der belgische Choreograf Jeroen Verbruggen ist weltweit für seine Neuinterpretationen klassischer Themen für große Tanzensembles bekannt. Mit TANZ LINZ stellt er seine persönliche Auseinandersetzung mit dem antiken Mythos von Amor und Psyche vor. Im Mittelpunkt steht Psyches Suche nach Selbstliebe als Voraussetzung für die Liebe zu einer anderen Person. Im eindrücklichen Finale findet das die Neugier weckende Fragezeichen des Titels seine Auflösung. Denn die ewige Frage, weshalb dieser wilde Strudel der Empfindungen wieder und wieder zu durchleben ist, findet ihr Ziel darin, die wahre Liebe zu finden und eine erfüllte Partnerschaft voller Genuss, Freude und Lust erfahren zu können. In seiner Kreation verbindet Verbruggen eine fein nuancierte Choreografie mit Humor und Freude am Detail. Die Begleitung durch das Bruckner Orchester Linz eröffnet dabei mit Kompositionen von Charles Ives über Gabriel Fauré bis hin zu einem griechischen Schlager von Alkistis Protopsalti einen attraktiven musikalischen Assoziationsrahmen. Musikalische Leitung: Ingmar Beck Choreografie und Inszenierung, Bühne und Lichtdesign: Jeroen Verbruggen Kostüme: Emmanuel Maria Dramaturgie: Jeroen Verbruggen Choreografische Assistenz: Sebastien Mari, Guido Badalamenti
Aufführungen | Film

Das Zim­mer: Tabu Gewalt: Erfah­run­gen – Mut – Auf­bruch.

Lentos Kunstmuseum Linz

Kurz­film und Gespräch von und mit Syl­vi Ritt und Elke Gro­en. Mit krea­ti­ven Akti­vi­tä­ten, um gemein­sam ins Gespräch zu kommen. Die Gewalt steht am Anfang. Frau­en erzäh­len als Stim­men was sie erlebt haben – zu Hau­se, am Strand oder vorm Com­pu­ter. Was aber pas­siert danach? Wie geht es wei­ter? Wie wur­de das Trau­ma einer Ver­ge­wal­ti­gung gelöst? Wie konn­te sie häus­li­cher Gewalt ent­kom­men? Frau­en erzäh­len von ihrem Weg aus der Gewalt in eine befrei­te Zukunft. Ein Mut­mach­film für Betrof­fe­ne und das Umfeld. Ein Kurz­film von Elke Gro­en und Syl­vi Ritt. Elke Gro­en ist Fil­me­ma­che­rin und Cut­te­rin, Syl­vi Ritt kre­iert und gestal­tet Medien‑, Kul­tur- und Bildungsprojekte.
Aufführungen | Film

Das Zim­mer: Kurz­film­abend

Lentos Kunstmuseum Linz

mit Pari­sa Gha­se­mi (Künst­le­rin, inter­na­tio­na­les Kurz­film­fes­ti­val Linz) „Das Zim­mer“ lädt ein zum Chil­len, Lesen, Schrei­ben, Zeich­nen, Den­ken – auch zum Dis­ku­tie­ren und Mit­ge­stal­ten. An aus­ge­wähl­ten Don­ners­tag­aben­den laden wir von 18:00 – 20:00 ein, um mit Jugend­li­chen und Gäs­ten aus Geschich­te, Phi­lo­so­phie, Akti­vis­mus und Kunst über The­men und Fra­gen rund ums ​„Mäd­chen* sein“ zu spre­chen, die Aus­stel­lung und unse­re eige­nen Sicht­wei­sen zu erkunden.
Aufführungen | Film

The World Wit­hout Us: AEC Deepspace

Lentos Kunstmuseum Linz

In Koope­ra­ti­on mit dem Ars Elec­tro­ni­ca wer­den im Deep Space detail­lier­te Giga­pi­xel-Auf­nah­men von Kle­mens Broschs Wer­ken sowie der preis­ge­krön­te Kurz­film Brosch AI – Dis­tor­ted Dreams gezeigt. Ein­füh­rung durch Juer­gen Hag­ler (ANI­MA PLUS). Frei­er Ein­tritt, Anmel­dung emp­foh­len unter: center@ars.electronica.art oder +43 732 7272 0
Aufführungen | Aufführung

Das Zim­mer: Kol­lek­ti­ve Inter­ven­ti­on in der Aus­stel­lung

Lentos Kunstmuseum Linz

24 Schüler:innen der Körn­er­gym­na­si­um Linz wer­den in der Aus­stel­lung ​„Mäd­chen* sein!?“ prä­sent – jede:r ein­zeln mit eige­ner Geschich­te und alle zusam­men als Grup­pe. Aus­ge­hend von ihren Reak­tio­nen, Wün­schen und Kri­ti­ken schla­gen sie eine eige­ne Posi­ti­on vor und ant­wor­ten selbst an der Fra­ge des„Mädchen* sein“. Für einen Abend über­neh­men sie das Wort – und geben es dann wei­ter. Mit der Klas­se 6a der Körn­er­gym­na­si­um Linz.
Aufführungen | Film

The World Wit­hout Us: Film­abend Moviemento

Lentos Kunstmuseum Linz

Im Movie­men­to Pro­gramm­ki­no wird der Film Event Hori­zon gezeigt. Ein­füh­rung durch Kura­tor Mar­kus Pro­schek. Kos­ten: Kino­ein­tritt, Tickets auf movie​men​to​.at
Aufführungen | Musical

Die Mitte der Welt

Musiktheater Linz

Musical von Niklas Wagner (Buch und Gesangstexte) und Sarah Taylor Ellis (Musik) Nach dem Roman von Andreas Steinhöfel Andreas Steinhöfels magisch-realistischer Jugendroman Die Mitte der Welt eroberte bereits viele Schauspielbühnen und – unter anderen mit Jannik Schümann – die Kinoleinwand. Jetzt wollen wir zeigen, dass in dem Stoff auch jede Menge Musik steckt. Das Landestheater hat das junge Team Niklas Wagner und Sarah Taylor Ellis beauftragt, den Roman in ein Musical zu verwandeln, und der erste Test bei der Linzer schreib:maschine in der BlackBox zeigte eindrucksvoll: Die zwei sind mit ihrem Indie-Folk-Score auf einem vielversprechenden Weg. Der 17-jährige Phil lebt mit seiner exzentrischen Mutter Glass und seiner rätselhaft schweigsamen Zwillingsschwester Dianne in der Villa „Visible“ am Stadtrand. Normal ist nichts in seinem Leben, dabei wünscht er sich nichts mehr als ein wenig Normalität. Als er sich in seinen Klassenkameraden Nicholas verliebt, kann ihm selbst seine lebensfrohe Freundin Kat nicht mehr helfen. Eins ist klar: Wie es ist, kann es nicht bleiben. Steinhöfel erzählt poetisch und mit trockenem Witz vom Anderssein und der Suche eines jungen Menschen nach dem richtigen Platz in der Welt. Musikalische Leitung: Raban Brunner Inszenierung: Karoline Gable Choreografie: Hannah Moana Paul Bühne und Kostüme: Eleanor Bull Lichtdesign: Raphaël-Aaron Moss Dramaturgie und Produktionsleitung: Arne Beeker Nachdirigat: Tom Bitterlich
Aufführungen | Oper

Turandot

Musiktheater Linz

Oper in drei Akten von Giacomo Puccini mit einem Finale von Luciano Berio Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach der gleichnamigen Tragikomödie von Carlo Gozzi und deren Bearbeitung durch Friedrich Schiller Eine Prinzessin, die sich allen Männern verweigert. Und so gibt sie die Weisung aus, dass sie sich nur dem Freier hingeben wird, der drei von ihr gestellte Rätsel zu lösen vermag. Gelingt ihm dies nicht, wird er geköpft. Bislang scheiterten alle Bewerber um ihre Gunst. Doch nun wagt Prinz Calaf, geblendet von der Schönheit der Prinzessin, die Prüfung. Wird er die Rätsel lösen und das harte Herz der Prinzessin schmelzen können? In seiner letzten Oper entführt Klangmagier Giacomo Puccini sein Publikum in ein exotisch-irreales China. Dabei zieht er hier die Summe seines Schaffens, wenn er glühendes Melos, eine virtuose Orchesterbehandlung und gewaltige Chöre aufbietet, um die menschlichen Gefühle hinter der schillernd-märchenhaften Fassade zur Entfaltung zu bringen. Allerdings verstarb er, bevor er die Schlussszene mit Turandots Wandlung von der kalten Prinzessin zur liebenden Frau zur Gänze vollenden konnte. 2002 stellte der renommierte zeitgenössische Komponist Luciano Berio seine auf der Grundlage von Puccinis Skizzen geschaffene Version des Finales vor, die auch in Linz erklingen wird. Musikalische Leitung: Enrico Calesso Inszenierung: Jasmina Hadžiahmetović Bühne: Paul Zoller Kostüme: Mechthild Feuerstein Dramaturgie: Christoph Blitt Chorleitung: Elena Pierini Nachdirigat: Marc Reibel In italienischer Sprache mit Übertiteln Dauer: 2 Std. 30 min. (eine Pause)
Aufführungen | Operette

Oper am Klavier I - Arizona Lady

Musiktheater Linz

Operette in zwei Akten vervollständigt von Charles Kálmán Text von Alfred Grünwald und Gustave Beer Die Reihe „Oper am Klavier“ startet in dieser Spielzeit mit Emmerich Kálmáns flotter Wild-West-Operette Arizona Lady in die neue Saison. In des Komponisten letztem Werk findet sich natürlich alles, wofür man Kálmán liebt: Flotte Tanznummern, ein wahrhaft zu Herzen gehender Sehnsuchtston, große Gefühle und liebevoller Humor – diesmal gespickt mit resoluten Rangerinnen, hinterlistigen Banditen und schönen Pferden. Musikalische Leitung und Klavier: David Alexander Barnard Zusammenstellung, Dramaturgie und Moderation: Christoph Blitt In deutscher Sprache
Aufführungen | Comedy

Alex Kristan:
50 Shades of Schmäh

Brucknerhaus Linz

Alex Kristan ist 50 geworden, oder wie der Optimist in ihm sagt: „Das erste Lebensdrittel ist vorbei.“ Und weil der Tatendurst trotzdem immer noch größer ist als der nächtliche Harndrang, nimmt er diesen „Runden“ zum Anlass, um sich mit einem neuen Soloprogramm zu beschenken. Denn wenn man sich von heute auf morgen plötzlich in der Zielgruppe 50+ als sogenannter Best Ager wiederfindet, hilft nur Schmäh gegen das Blei in den Beinen und das Silber in den Haaren. Angeblich soll ja 50 das neue 30 sein. Oder gilt das nur fürs Ortsgebiet? Auch wenn 22 Uhr das neue Mitternacht wird, muss die neue Hautpflege noch lange nicht Voltaren statt Nivea heißen. Es zahlt sich immer noch aus Haltbarmilch zu kaufen. Diätpläne schmieden, Haare färben, Zähne bleichen, das alles ist etwas für Pop-Up-Senioren, die Kraut-Funding als Entgiftungskur sehen. Sein Motto hingegen ist: „Vernünftig ist wie tot, nur vorher“ und lässt die Rotzpipn wiederauferstehen. Genau an dem Scheitelpunkt im Leben, der sich zwischen gepflegt aussehen und gepflegt werden abspielt, stellt man sich die Frage, ob früher wirklich alles besser war und wenn ja, warum nicht? Kurzsichtigkeit wird jetzt mit Weitblick kompensiert und solange die Torte noch teurer ist als die Kerzen drauf, ist man ohnehin nicht alt. Alex Kristans Alter Egos begleiten ihn natürlich auch auf dieser Reise und stehen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die wirklich wesentlichen Fragen im Leben eines Mannes im angeblich besten Alter geht. Es ist ein Start-Up in einen neuen Lebensabschnitt, in dem Gicht oder Wahrheit gespielt wird. Und die Wahrheit ist, er ist 42 netto, also exklusive Mehrwertsteuer. Älterwerden ist etwas sehr Schönes. Vor allem in Anbetracht der Alternative.
Aufführungen | Kabarett

Gernot & Stipsits - Lotterbuben

Brucknerhaus Linz

Zwei Erz-Komödianten, zwei Vollblutmusiker, zwei Sympathieträger, zwei Ausnahmedarsteller und vor allem zwei Freunde. Thomas Stipsits und Viktor Gernot endlich gemeinsam auf der Bühne mit ihrem Kabarettprogramm Lotterbuben! Dass die beiden, sowohl als Solisten als auch als Teamplayer, zu den Fixsternen der österreichischen Unterhaltungsszene zählen, haben sie in den vergangenen Jahrzehnten eindrucksvoll bewiesen. Als Lotterbuben werden sie voller Spielfreude, Humor, Erzähllust und Neugierde Figuren darstellen, Lieder singen, Gitarre spielen und parodieren. Und nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise durch Reflexionen und Wahrnehmungen zweier österreichischer Kabarettgrößen. Ein Blick auf unsere Welt voller Ironie und Satire, zwischen Menschenliebe und ungläubigem Staunen. Und das alles mit der Kompetenz zweier gestandener Männer, quasi Vertreter zweier Generationen. Generation X trifft auf einen Millenial. Der alte, weiße Mann auf den Fourty- Something. Ein alter Jazzer auf den Austropopper. Der Kinderlose auf den zweifachen Vater. Und stets schwingt mit, dass sich hinter diesen bemüht seriösen und zweifellos glaubhaften Protagonisten eben auch zwei gestandene Lotterbuben verbergen. Seltenst bösartig und stets mit einem Augenzwinkern, spielen und singen sich diese Lauser, diese Grätz'n, diese Lotterbuben, durch ihr erstes gemeinsames Programm. Viel Vergnügen!
Aufführungen | Show

Simply The Best - Die Tina Turner Story

Brucknerhaus Linz

40 Jahre nach dem Erfolgs-Album Break Every Rule: Die gefeierte Hommage mit Hauptdarstellerin Coco Fletcher bringt den Stern Tina Turners erneut zum Strahlen. 1986 erschien Tina Turners Album Break Every Rule bei Capitol Records und avancierte schnell zum Nummer-eins-Erfolg. Das Album verkaufte sich weltweit über zwölf Millionen Mal und zählt mit insgesamt 14x Platin, 7x Gold und 1x Silber zu den meistverkauften Musikalben der 80er Jahre. Ihr legendärer Auftritt im Rahmen der anschließenden Tournee in Rio de Janeiro vor mehr als 180.000 Zuschauern sorgte sogar für einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. 40 Jahre später würdigt „Simply The Best – Die Tina Turner Story“ das einzigartige Lebenswerk einer der bedeutendsten Künstlerinnen in der Musikgeschichte. Zuletzt sorgte die Erfolgs-Produktion im Zuge eines langen Rechtsstreits um das Bildnis der Hauptdarstellerin und weltweit besten Tina-Doppelgängerin Dorothea Coco Fletcher für ordentlich Wirbel und erlangte durch das Urteil in letzter Instanz internationale Prominenz und Anerkennung. Die Show begeisterte bereits hunderttausende Besucher und geht 2026 erneut auf große Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Ein Highlight unter den musikalischen Biographien und ein Muss für alle Tina-Turner-Fans, die das bewegte Leben der Ausnahmekünstlerin mit all ihren großen Hits noch einmal hautnah und live erleben wollen: Simply The Best – Die Tina Turner Story schildert mit viel Live-Musik und beeindruckenden Szenen das Leben der Ausnahmekünstlerin und nimmt das Publikum mit auf eine Zeitreise durch fünf Jahrzehnte Musikgeschichte: Von Anfangserfolgen, dem Scheitern einer großen Liebe und schließlich, nach der Trennung, Tinas sensationeller Solo-Karriere bis hin zur Filmmusik von James Bond 007 – Goldeneye Mitte der 90er.

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