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Aufführungen | Tanz

Divine Matter - Zeichen & Wunder

Musiktheater Linz

Uraufführung: 26.9.2026 Ein Doppeltanzabend: WORSHIP (Uraufführung) Tanzstück von Drew Jacoby Musik von Jon Hopkins, Hildegard von Bingen, Taizé, Björk, Matthew Herbert, Rosalía Sounddesign von Crystn Hunt Akron (Christine Hinterkörner) AUTO CANNIBAL (Europäische Erstaufführung) Tanzstück von Stephanie Lake Komposition von Robin Fox TANZ LINZ eröffnet die Saison mit dem Doppelabend Divine Matter. Zwei choreografische Arbeiten aus einer femininen Perspektive, die den Körper als Ort von Ursprung, Wandel und Weitergabe erfahrbar machen. In Worship, einer Uraufführung der US-amerikanischen Choreografin Drew Jacoby, wird göttliche Weiblichkeit nicht als religiöses Motiv, sondern als körperliche Erfahrung verhandelt. Jacoby arbeitet mit archetypischen Frauenfiguren und nähert sich ihnen über Rituale, Wiederholung und kollektive Präsenz. Musik von Rosalía und Björk sowie das Sounddesign von Crystn Hunt Akron verdichten das Stück zu einer atmosphärischen Erfahrung von Hingabe an Körper, Natur und Gemeinschaft. Auto Cannibal der australischen Choreografin Stephanie Lake blickt aus der Perspektive von Künstler:innen auf den Kreislauf kreativer Prozesse. In Verbindung mit der Musik von Robin Fox untersucht das Werk die Wiederverwendung choreografischer Materialien: Ideen werden aufgenommen, zerlegt, transformiert und im Körper der Tänzer:innen weitergetragen. Auto Cannibal versteht Wiederverwendung nicht als Stillstand, sondern als Voraussetzung für Erneuerung. Gemeinsam entfalten die beiden Werke einen Tanzabend über Schöpfung, Transformation und das fortwährende Werden von Bedeutung.
Aufführungen | Operette

Die Csárdásfürstin

Musiktheater Linz

Premiere 24.10.2026 Operette in drei Akten Text von Leo Stein und Béla Jenbach Emmerich Kálmáns Die Csárdásfürstin ist wahrhaft ein funkelndes Juwel des Operettengenres: Das fängt allein schon mit der Handlung an, die sich als eine unterhaltende Mischung aus großen Gefühlen, überdrehtem Humor, verruchtem Nachtlokal und glitzernder Adelswelt präsentiert. So wird hier die Geschichte der Liebe der gefeierten Chansonette Sylva Varescu und des hochstehenden Aristokraten Edwin erzählt, die an diesen Standesunterschieden fast zu zerbrechen droht. Kálmán schrieb dazu eine Musik, die in der für diesen Komponisten so typischen Melange eines melancholischen Sehnsuchtstons mit aufrichtiger Heiterkeit und mitreißenden Tanzrhythmen die emotionale Spannweite des abwechslungsreichen Geschehens auf der Bühne kongenial einfängt. Überflüssig zu erwähnen, dass fast jede Nummer dieser Partitur zum Schlager geworden ist, und dass in Linz dieser Höhepunkt der Gattung bei Operettenspezialist Thomas Enzinger inszenatorisch in besten Händen ist. Musikalische Leitung: Daniel Reith Inszenierung: Thomas Enzinger Choreografie: Evamaria Mayer Bühne: Dieter Richter Kostüme: Götz Lanzelot Fischer Dramaturgie: Christoph Blitt Chorleitung: Franz Obermair Nachdirigat: Marc Reibel In deutscher Sprache mit Übertiteln
Aufführungen | Oper

Lohengrin

Musiktheater Linz

Premiere: 10.10.2026 Romantische Oper in drei Aufzügen Text von Richard Wagner In deutscher Sprache mit Übertiteln Koproduktion mit dem Saarländischen Staatstheater Als der junge Gottfried eines Tages verschwindet, ist es ausgerechnet seine Schwester Elsa, die beschuldigt wird, ihn getötet zu haben. Da niemand an ihre Unschuld glaubt, sieht sie sich mit dem Schlimmsten konfrontiert, als wie aus dem Nichts ein geheimnisvoller Retter erscheint, um für sie einzustehen. Aber dieser namenlose Fremde nutzt das Machtvakuum einer verunsicherten Gesellschaft, um sich selbst zum Quell einer neuen Ordnung zu machen, die nicht infrage gestellt werden kann. Im Schatten der strahlenden Bewunderung für den Helden vergeht die Menschlichkeit, vor allem Elsa gegenüber. So steht Richard Wagners monumentale Oper Lohengrin an der Schwelle zum wagnertypischen Musikdrama und entwickelt in ihrem dichten Netz aus Emotion, Politik und Mysterium einen atemlosen Sog. Die fragile Balance zwischen der aufgeladenen Geschichte des Werks und seiner fast märchenhaften Ausgangssituation macht einen großen Reiz des Lohengrin aus. Damit betraut wird für die Linzer Neuinszenierung Regisseur Michael Schulz, der bereits mit Elektra sein Gespür für Ambivalenzen unter Beweis gestellt hat. Musikalische Leitung: Christoph Koncz Inszenierung: Michael Schulz Bühne: Dirk Becker Kostüme: Renée Listerdal Dramaturgie: Anna Maria Jurisch Chorleitung: Franz Obermair Nachdirigat: Marc Reibel
Aufführungen | Oper

Don Pasquale

Musiktheater Linz

Komische Oper in drei Akten Text von Gaetano Donizetti und Giovanni Ruffini nach dem Libretto von Angelo Anelli zu der Komischen Oper Ser Marcantonio von Stefano Pavesi Im Grunde ist Don Pasquale ein immenser Unsympath. Denn er ist so reich und zugleich so geizig, dass ihn alles im Leben ärgert, oder noch schlimmer: langweilt. Aber dass sein Neffe (und designierter Erbe) Ernesto unstandesgemäß heiraten will, weckt Pasquales Lebensgeister dann doch. Selbst als eingefleischter Junggeselle beschließt er, sich eine junge Braut zu nehmen und Kinder in die Welt zu setzen, nur um Ernesto nichts vererben zu müssen. Diese Rechnung hat er allerdings ohne den Neffen und seine Geliebte Norina gemacht, die sofort gemeinsam mit dem zwielichtigen Arzt Malatesta eine Intrige spinnt und dabei Ernestos Liebe rücksichtslos aufs Spiel setzt. Im schier endlosen Opernschaffen Gaetano Donizettis ist Don Pasquale ein glänzendes Beispiel für den funkelnden, aber doppelbödig-gewieften Humor des Komponisten und zugleich eine perlende Belcanto- Oper in Reinkultur. Erstmals wird dabei Komödienspezialist Matthias Rippert in der Oper inszenieren. Musikalische Leitung: Marc Reibel Inszenierung: Matthias Rippert Choreografie: Louis Stiens Bühne: Fabian Liszt Kostüme: Johanna Lakner Dramaturgie: Anna Maria Jurisch Chorleitung: Elena Pierini Nachdirigat: Ingmar Beck In italienischer Sprache mit deutschen und italienischen Übertiteln
Aufführungen | Oper

Oper am Klavier III - Der Graf von Gleichen

Musiktheater Linz

Oper in zwei Akten Nach den Skizzen (D918) vollendet von Richard Dünser Text von Eduard von Bauernfeld Franz Schuberts Opernfragment Der Graf von Gleichen entführt in die Welt der Kreuzritter. Die Geschichte behandelt den altbekannten Topos von dem Mann, der sich zwischen zwei Frauen entscheiden muss. Doch diesmal kommt es zu einem unerwarteten Ende, das jegliche Norm sprengt, sodass der Komponist selbst das entscheidende Finale nicht vertonen konnte. Man darf also gespannt sein. Musikalische Leitung, Klavier: Daniel Strahilevitz Projektleitung, Dramaturgie und Moderation: Christoph Blitt
Aufführungen | Oper

Katja Kabanowa

Musiktheater Linz

Oper in drei Akten Text von Leoš Janáček nach dem Schauspiel Gewitter von Alexander Ostrowski Wenn man vom tschechischen Komponisten Leoš Janáček (1854–1928) eines lernen kann, dann ist es rückhaltlose Sympathie mit den Mitmenschen. Kaum ein Tonsetzer schildert in seinen Opern seine Figuren mit so viel Mitgefühl und Wärme, dass das Publikum im Theater gar nicht anders kann, als sich mit den Personen auf der Bühne zu identifizieren und mitzuleiden. So auch mit Katja Kabanowa. Als Ehefrau eines charakterlich blassen Kaufmanns, der es nicht geschafft hat, sich von seiner dominanten Mutter zu emanzipieren, leidet Katja unter den von Kirche und Moral eingeengten Lebensbedingungen in der russischen Provinz. Sie wagt den Ausbruch, indem sie sich in eine Liebesaffäre mit dem attraktiven Boris stürzt. Doch am Ende muss sie erkennen, dass sie der Macht der rigiden gesellschaftlichen Verhältnisse nicht entfliehen kann, sodass sie nur im Gang ins Wasser die Freiheit findet, nach der sie sich so gesehnt hat. Diese wahrlich berührende Geschichte eines Menschen, der an seiner Umwelt zerbricht, wird in Linz Peter Konwitschny in ihren unterschiedlichen psychologischen und sozialen Facetten auf der Bühne auffächern. Musikalische Leitung: Markus Poschner Inszenierung: Peter Konwitschny Bühne: Karin Waltenberger, Peter Konwitschny Kostüme: Karin Waltenberger Dramaturgie: Christoph Blitt Chorleitung: Elena Pierini Nachdirigat: Ingmar Beck In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Dauer: 1h 45min (keine Pause)
Aufführungen | Musical

Ein Teelöffel Feenstaub

Musiktheater Linz

Musical in Concert Konzeption von Tom Bitterlich, Gabriele Bruschi und Matthias Davids Texte von Arne Beeker Zum Ende der Spielzeit tut sich das vielfach preisgekrönte Linzer Musicalensemble mit dem Bruckner Orchester und dem Kinderchor des Landestheaters zusammen, um sich der Musik aus den bekanntesten Disney-Filmen zu widmen. Von den Klassikern Schneewittchen, Fantasia, Dumbo, Cinderella, Peter Pan, Dschungelbuch, Aristocats über die Blütezeit der Zeichentrick-Musicals der 1990er-Jahre Arielle, Die Schöne und das Biest, Aladdin, König der Löwen, Hercules, Tarzan bis zu den jüngeren Erfolgen Küss den Frosch, Rapunzel, neu verföhnt und Die Eiskönigin – Disneys Musicalfilme verbanden stets neueste Tricktechnik mit originellen Storys und zeitlosen Evergreens. Eine spannende Auswahl der besten dieser Melodien wird in dem Konzert mit Arrangements für das groß besetzte Bruckner Orchester Linz interpretiert. Musikalische Leitung: Tom Bitterlich Inszenierung und Bühne: Gabriele Bruschi Choreografie: Hannah Moana Paul Kostüme: Richard Stockinger Lichtdesign: Thomas Kloibmüller Dramaturgie: Arne Beeker Kinderchorleitung: Elena Pierini
Aufführungen | Kabarett

Lisa Eck­hart
»Ich war mal wer«

Brucknerhaus Linz

Ein harmloser Kinderwitz hat Lisa Eckhart um Haus und Hof, Familie und Fans gebracht. Sie hat nichts mehr zu verlieren. Nicht einmal den Verstand. Jetzt kann sie mehr denn je tun und sagen, was sie will. Sie muss es sogar. Denn auch ein schlechter Ruf verpflichtet. Gnadenloser Humor im exzentrischen Gewand: Lisa Eckhart eroberte im Sturm die deutsche Kabarettszene. Die gebürtige Steirerin trägt ihre Programme mit Selbstbewusstsein und schwarzem Humor vor. Schlagfertig, unkonventionell begeistert sie ihre Fans. Lisa Lasselsberger alias Lisa Eckhart startete auf den Bühnen des Poetry-Slams. Dort begeisterte sie schnell viele Zuschauer und gewann 2015 die österreichischen Poetry-Slam-Meisterschaften. Inspiriert von den ganz Großen der Literaturgeschichte, von Goethe bis Jelinek, verpackte sie Poesie, Gesellschaftskritik und Kabarett in ihre originellen Programme. Besonders Goethes berühmtes Werk Faust hatte es es angetan. Dass sie sich besonders für das Teuflische interessierte, zeigte sich bereits am Thema ihrer Masterarbeit, die sich mit der Figur des Teufels in der deutschen Literatur beschäftigt. Lisa Eckhart ist eine Erscheinung auf der Bühne. Stets elegant und glamourös gekleidet, mal in Gucci oder Armani, mal in Versace, trägt sie ihre Texte vor. Ihr Kabarett-Solodebüt "Als ob Sie Besseres zu tun hätten" katapultierte sie in die Reihen der Kabarett-A-Liga. Neben vielen weiteren Preisen gewann sie dafür den Österreichischen und den Deutschen Kleinkunstpreis, den Prix Pantheon und den Salzburger Stier. In Kooperation mit dem Posthof Linz
Aufführungen | Operette

Heute Nacht Fräulein

Musiktheater Linz

Uraufführung: 25.4.2026 Operette in sieben Bildern Text vom Komponisten Walter Kaufmann (1907–1984) gehört zu der Generation von den Nationalsozialisten vertriebener Komponist:innen, die – was längst überfällig war – endlich wiederentdeckt werden. Kaufmann stammte aus Karlovy Vary (Karlsbad) und studierte in Prag und Berlin unter anderem bei Franz Schreker. Er war als Komponist ebenso erfolgreich wie als Dirigent und Musikwissenschaftler. So reiste er 1934 nach Indien, um dort musikethnologische Studien zu betreiben, kehrte aber aufgrund der fatalen politischen Entwicklungen in seiner Heimat nicht zurück. Stattdessen gestaltete er das indische Musikleben intensiv mit, indem er als Radioredakteur viel für die Verbreitung klassischer Musik westlicher Prägung tat und als Filmmusikkomponist die Anfänge der Bollywood-Ära musikalisch begleitete. Das Linzer Landestheater bekam nun den Zuspruch, Kaufmanns bisher nicht gespielte Operette Heute Nacht Fräulein, die nur in einer Klavierfassung existiert, uraufzuführen. Freuen Sie sich also auf eine vergnügliche Geschichte um eine selbstbewusste Hutverkäuferin, ihren sittenstrengen Chef und einen traurigen Prinzen, in der Sie sich von den schwungvollen Qualitäten von Kaufmanns Musik überzeugen können. Musikalische Leitung und Klavier: Eunjung Lee Inszenierung: Gregor Horres Bühne und Kostüme: Bianca Sarah Stummer Choreografie: Ilja van den Bosch Dramaturgie: Anna Maria Jurisch Cover Dirigat: David Alexander Barnard In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Eine Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios
Aufführungen | Musical

Wonderful Town

Musiktheater Linz

Musical von Leonard Bernstein (Musik), Betty Comden & Adolph Green (Gesangstexte) und Joseph Fields & Jerome Chodorov (Buch) Deutsch von Roman Hinze Aus dem provinziellen Ohio kommen Ende der 1930er-Jahre zwei Schwestern nach New York. Doch schon die frisch gemietete gemeinsame Souterrain-Wohnung wird zur Nervenprobe, wird doch unter Greenwich Village gerade ein U-Bahn-Tunnel in den Boden gesprengt. Der naiven Eileen, die ins Show-Geschäft will, laufen reihenweise Verehrer nach, während die nüchterne Ruth versucht, einen Platz im Literaturbetrieb der Metropole zu erobern. Nach vielen Turbulenzen wartet auf beide natürlich ein Happy End – wenn auch eins mit Überraschungen. Das musikalische Multitalent Leonard Bernstein (West Side Story, On The Town) entwickelte 1953 mit seinem Team innerhalb weniger Wochen diese Musical-Hommage ans vibrierende New York und landete mit der Kombination von überdrehter Komödie, jazzig-fetzigem Score und mitreißenden Tanzeinlagen einen Volltreffer. Schon drei Jahre später kam Wonderful Town an die Wiener Volksoper und war damit eines der ersten Musicals überhaupt, die im deutschsprachigen Raum gespielt wurden. Musikalische Leitung: Tom Bitterlich Inszenierung: Felix Seiler Choreografie: Danny Costello Bühne: Hartmut Schörghofer Kostüme: Aleš Valášek Lichtdesign: Michael Grundner Dramaturgie: Arne Beeker Chorleitung: Elena Pierini Nachdirigat: Raban Brunner Mit deutschen und englischen Übertiteln
Aufführungen | Oper

Der zerbrochene Krug / Des Esels Schatten

Musiktheater Linz

DES ESELS SCHATTEN Komödie mit Musik von Richard Strauss Text von Hans Adler nach Christoph Martin Wielands Roman "Die Abderiten" In sechs Bildern eingerichtet von Stephan Schaller Instrumentiert und ergänzt von Karl Haussner Fassung für reduziertes Orchester von Andreas Bäuml (2025) DER ZERBROCHENE KRUG Oper in einem Akt von Viktor Ullmann Text vom Komponisten nach Heinrich von Kleists Lustspiel "Der zerbrochne Krug" Fassung für reduziertes Orchester von Richard Whilds (2017) Der Doppelabend mit zwei Opern von Viktor Ullmann (1898–1944) und von Richard Strauss (1864–1949) präsentiert zwei komische Werke, die inhaltlich viel gemeinsam haben, wenn sich beide um einen Gerichtsprozess drehen. Sie stammen von zwei Zeitgenossen, deren Lebenswege jedoch sehr unterschiedlich verliefen. Denn während Strauss der erfolgreichste deutsche Opernkomponist seiner Zeit war, der sich auch mit dem Naziregime arrangierte, wurde Ullmann in Auschwitz ermordet. So wird man durch diese unterschiedlichen Biografien bei der Kombination der beiden Opern sensibilisiert für Aspekte von Rechtsbeugung und Machtmissbrauch. Ullmann vollendete seine Oper nach Kleists beliebter Komödie 1942 kurz vor seiner Deportation. Des Esels Schatten nach einem antiken Sujet ist Richard Strauss’ letztes Bühnenwerk, das er 1947 in Angriff nahm, und in dem zwangsweise die Erfahrungen mit der Zeit der Diktatur mitschwingen. Musikalische Leitung: Jinie Ka Inszenierung: Gregor Horres Bühne: Ulrich Leitner Kostüme: Bianca Sarah Stummer Dramaturgie: Christoph Blitt In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Eine Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios
Aufführungen | Tanz

Amor & Psyche?

Musiktheater Linz

Ein Tanzstück von Jeroen Verbruggen Musik von Lukas Foss, Jimmy Lopez, Thomas Ades, Gabriel Fauré, Maurice Ravel, Ralph Vaughan Williams, Alkistis Protopsalti, Charles Ives | Mit dem Bruckner Orchester Linz Eine Produktion des Nationaltheaters Mannheim, 2022 Der belgische Choreograf Jeroen Verbruggen ist weltweit für seine Neuinterpretationen klassischer Themen für große Tanzensembles bekannt. Mit TANZ LINZ stellt er seine persönliche Auseinandersetzung mit dem antiken Mythos von Amor und Psyche vor. Im Mittelpunkt steht Psyches Suche nach Selbstliebe als Voraussetzung für die Liebe zu einer anderen Person. Im eindrücklichen Finale findet das die Neugier weckende Fragezeichen des Titels seine Auflösung. Denn die ewige Frage, weshalb dieser wilde Strudel der Empfindungen wieder und wieder zu durchleben ist, findet ihr Ziel darin, die wahre Liebe zu finden und eine erfüllte Partnerschaft voller Genuss, Freude und Lust erfahren zu können. In seiner Kreation verbindet Verbruggen eine fein nuancierte Choreografie mit Humor und Freude am Detail. Die Begleitung durch das Bruckner Orchester Linz eröffnet dabei mit Kompositionen von Charles Ives über Gabriel Fauré bis hin zu einem griechischen Schlager von Alkistis Protopsalti einen attraktiven musikalischen Assoziationsrahmen. Musikalische Leitung: Ingmar Beck Choreografie und Inszenierung, Bühne und Lichtdesign: Jeroen Verbruggen Kostüme: Emmanuel Maria Dramaturgie: Jeroen Verbruggen Choreografische Assistenz: Sebastien Mari, Guido Badalamenti
Aufführungen | Film

Das Zim­mer: Tabu Gewalt: Erfah­run­gen – Mut – Auf­bruch.

Lentos Kunstmuseum Linz

Kurz­film und Gespräch von und mit Syl­vi Ritt und Elke Gro­en. Mit krea­ti­ven Akti­vi­tä­ten, um gemein­sam ins Gespräch zu kommen. Die Gewalt steht am Anfang. Frau­en erzäh­len als Stim­men was sie erlebt haben – zu Hau­se, am Strand oder vorm Com­pu­ter. Was aber pas­siert danach? Wie geht es wei­ter? Wie wur­de das Trau­ma einer Ver­ge­wal­ti­gung gelöst? Wie konn­te sie häus­li­cher Gewalt ent­kom­men? Frau­en erzäh­len von ihrem Weg aus der Gewalt in eine befrei­te Zukunft. Ein Mut­mach­film für Betrof­fe­ne und das Umfeld. Ein Kurz­film von Elke Gro­en und Syl­vi Ritt. Elke Gro­en ist Fil­me­ma­che­rin und Cut­te­rin, Syl­vi Ritt kre­iert und gestal­tet Medien‑, Kul­tur- und Bildungsprojekte.
Aufführungen | Film

Das Zim­mer: Kurz­film­abend

Lentos Kunstmuseum Linz

mit Pari­sa Gha­se­mi (Künst­le­rin, inter­na­tio­na­les Kurz­film­fes­ti­val Linz) „Das Zim­mer“ lädt ein zum Chil­len, Lesen, Schrei­ben, Zeich­nen, Den­ken – auch zum Dis­ku­tie­ren und Mit­ge­stal­ten. An aus­ge­wähl­ten Don­ners­tag­aben­den laden wir von 18:00 – 20:00 ein, um mit Jugend­li­chen und Gäs­ten aus Geschich­te, Phi­lo­so­phie, Akti­vis­mus und Kunst über The­men und Fra­gen rund ums ​„Mäd­chen* sein“ zu spre­chen, die Aus­stel­lung und unse­re eige­nen Sicht­wei­sen zu erkunden.
Aufführungen | Film

The World Wit­hout Us: AEC Deepspace

Lentos Kunstmuseum Linz

In Koope­ra­ti­on mit dem Ars Elec­tro­ni­ca wer­den im Deep Space detail­lier­te Giga­pi­xel-Auf­nah­men von Kle­mens Broschs Wer­ken sowie der preis­ge­krön­te Kurz­film Brosch AI – Dis­tor­ted Dreams gezeigt. Ein­füh­rung durch Juer­gen Hag­ler (ANI­MA PLUS). Frei­er Ein­tritt, Anmel­dung emp­foh­len unter: center@ars.electronica.art oder +43 732 7272 0
Aufführungen | Aufführung

Das Zim­mer: Kol­lek­ti­ve Inter­ven­ti­on in der Aus­stel­lung

Lentos Kunstmuseum Linz

24 Schüler:innen der Körn­er­gym­na­si­um Linz wer­den in der Aus­stel­lung ​„Mäd­chen* sein!?“ prä­sent – jede:r ein­zeln mit eige­ner Geschich­te und alle zusam­men als Grup­pe. Aus­ge­hend von ihren Reak­tio­nen, Wün­schen und Kri­ti­ken schla­gen sie eine eige­ne Posi­ti­on vor und ant­wor­ten selbst an der Fra­ge des„Mädchen* sein“. Für einen Abend über­neh­men sie das Wort – und geben es dann wei­ter. Mit der Klas­se 6a der Körn­er­gym­na­si­um Linz.
Aufführungen | Film

The World Wit­hout Us: Film­abend Moviemento

Lentos Kunstmuseum Linz

Im Movie­men­to Pro­gramm­ki­no wird der Film Event Hori­zon gezeigt. Ein­füh­rung durch Kura­tor Mar­kus Pro­schek. Kos­ten: Kino­ein­tritt, Tickets auf movie​men​to​.at
Aufführungen | Musical

Die Mitte der Welt

Musiktheater Linz

Musical von Niklas Wagner (Buch und Gesangstexte) und Sarah Taylor Ellis (Musik) Nach dem Roman von Andreas Steinhöfel Andreas Steinhöfels magisch-realistischer Jugendroman Die Mitte der Welt eroberte bereits viele Schauspielbühnen und – unter anderen mit Jannik Schümann – die Kinoleinwand. Jetzt wollen wir zeigen, dass in dem Stoff auch jede Menge Musik steckt. Das Landestheater hat das junge Team Niklas Wagner und Sarah Taylor Ellis beauftragt, den Roman in ein Musical zu verwandeln, und der erste Test bei der Linzer schreib:maschine in der BlackBox zeigte eindrucksvoll: Die zwei sind mit ihrem Indie-Folk-Score auf einem vielversprechenden Weg. Der 17-jährige Phil lebt mit seiner exzentrischen Mutter Glass und seiner rätselhaft schweigsamen Zwillingsschwester Dianne in der Villa „Visible“ am Stadtrand. Normal ist nichts in seinem Leben, dabei wünscht er sich nichts mehr als ein wenig Normalität. Als er sich in seinen Klassenkameraden Nicholas verliebt, kann ihm selbst seine lebensfrohe Freundin Kat nicht mehr helfen. Eins ist klar: Wie es ist, kann es nicht bleiben. Steinhöfel erzählt poetisch und mit trockenem Witz vom Anderssein und der Suche eines jungen Menschen nach dem richtigen Platz in der Welt. Musikalische Leitung: Raban Brunner Inszenierung: Karoline Gable Choreografie: Hannah Moana Paul Bühne und Kostüme: Eleanor Bull Lichtdesign: Raphaël-Aaron Moss Dramaturgie und Produktionsleitung: Arne Beeker Nachdirigat: Tom Bitterlich
Aufführungen | Oper

Turandot

Musiktheater Linz

Oper in drei Akten von Giacomo Puccini mit einem Finale von Luciano Berio Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach der gleichnamigen Tragikomödie von Carlo Gozzi und deren Bearbeitung durch Friedrich Schiller Eine Prinzessin, die sich allen Männern verweigert. Und so gibt sie die Weisung aus, dass sie sich nur dem Freier hingeben wird, der drei von ihr gestellte Rätsel zu lösen vermag. Gelingt ihm dies nicht, wird er geköpft. Bislang scheiterten alle Bewerber um ihre Gunst. Doch nun wagt Prinz Calaf, geblendet von der Schönheit der Prinzessin, die Prüfung. Wird er die Rätsel lösen und das harte Herz der Prinzessin schmelzen können? In seiner letzten Oper entführt Klangmagier Giacomo Puccini sein Publikum in ein exotisch-irreales China. Dabei zieht er hier die Summe seines Schaffens, wenn er glühendes Melos, eine virtuose Orchesterbehandlung und gewaltige Chöre aufbietet, um die menschlichen Gefühle hinter der schillernd-märchenhaften Fassade zur Entfaltung zu bringen. Allerdings verstarb er, bevor er die Schlussszene mit Turandots Wandlung von der kalten Prinzessin zur liebenden Frau zur Gänze vollenden konnte. 2002 stellte der renommierte zeitgenössische Komponist Luciano Berio seine auf der Grundlage von Puccinis Skizzen geschaffene Version des Finales vor, die auch in Linz erklingen wird. Musikalische Leitung: Enrico Calesso Inszenierung: Jasmina Hadžiahmetović Bühne: Paul Zoller Kostüme: Mechthild Feuerstein Dramaturgie: Christoph Blitt Chorleitung: Elena Pierini Nachdirigat: Marc Reibel In italienischer Sprache mit Übertiteln Dauer: 2 Std. 30 min. (eine Pause)
Aufführungen | Operette

Oper am Klavier I - Arizona Lady

Musiktheater Linz

Operette in zwei Akten vervollständigt von Charles Kálmán Text von Alfred Grünwald und Gustave Beer Die Reihe „Oper am Klavier“ startet in dieser Spielzeit mit Emmerich Kálmáns flotter Wild-West-Operette Arizona Lady in die neue Saison. In des Komponisten letztem Werk findet sich natürlich alles, wofür man Kálmán liebt: Flotte Tanznummern, ein wahrhaft zu Herzen gehender Sehnsuchtston, große Gefühle und liebevoller Humor – diesmal gespickt mit resoluten Rangerinnen, hinterlistigen Banditen und schönen Pferden. Musikalische Leitung und Klavier: David Alexander Barnard Zusammenstellung, Dramaturgie und Moderation: Christoph Blitt In deutscher Sprache

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