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Konzerte / Konzert Brucknerhaus Linz Linz, Untere Donaulände 7
Konzerte | Konzert

#Vier: Fünfte!

Brucknerhaus Linz

Jacob Meining | Violine Bruckner Orchester Linz Markus Poschner | Dirigent Dmitri Schostakowitsch // 1906–1975: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77 // 1947–48, rev. 1957 Ludwig van Beethoven // 1770–1827: Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 // 1807–08 Konzerteinführung Für Konzertbesucher:innen findet um 18:45 Uhr bei freiem Eintritt die Konzerteinführung Die Rote Couch im Großen Saal statt.
Konzerte | Konzert

Isata Kanneh-Mason

Brucknerhaus Linz

Isata Kanneh-Mason | Klavier Ludwig van Beethoven // 1770–1827: Klaviersonate Nr. 14 cis-Moll op. 27, Nr. 2 ›Mondschein‹ Maurice Ravel // 1875–1937: Gaspard de la nuit. Trois poèmes pour piano d’après Aloysius Bertrand M. 55 // 1908 Dobrinka Tabakova // * 1980: Nocturne // 2008 Halo // 1999 Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 21 C-Dur op. 53 ›Waldstein‹ // 1803–04 Die Nacht als Sphäre des Träumerischen, des Irrationalen, des Geheimnisvollen, der Sehnsucht übt seit dem 19. Jahrhundert eine magnetische Anziehungskraft auf Dichter:innen, bildende Künstler:innen und Komponist:innen aus. Eine Auswahl der berühmtesten ›Nacht-Stücke‹ lässt Isata Kanneh-Mason in ihrem Klavierrecital aufeinandertreffen, darunter Ludwig van Beethovens weltberühmte ›Mondschein‹-Sonate, Maurice Ravels Gaspard de la nuit nach Gedichten von Aloysius Bertrand und die Klavierstücke Nocturne und Halo der britisch-bulgarischen Komponistin Dobrinka Tabakova. Als Gegenpol zu den atmosphärischen Klängen der Nacht rundet Beethovens energetische ›Waldstein‹-Sonate das Programm ab.
Konzerte | Konzert

Beethovens Fünfte

Brucknerhaus Linz

Bruckner Orchester Linz Markus Poschner | Dirigent Auszüge aus Ludwig van Beethoven // 1770–1827 Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 // 1807–08 In vier Konzerten gewährt die Reihe Kost-Proben auch in dieser Saison wieder einen Blick hinter die klingenden Kulissen großer Orchesterwerke. Seien Sie bei den Proben des Bruckner Orchester Linz moderiert von Chefdirigent Markus Poschner hautnah dabei, tauchen Sie ein in den Entstehungsprozess musikalischer Interpretation und erfahren Sie spannende Hintergrundinformationen zu den Programmen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, sich bei einem Imbiss im Restaurant BRUCKNER’S auszutauschen und dabei den Blick auf die Donau zu genießen. Die Kost-Probe dauert ca. 30 Minuten.
Konzerte | Konzert

Frühlingsgrüße aus Wien

Brucknerhaus Linz

Wiener Johann Strauss Orchester Alfred Eschwé | Dirigent Das Wiener Johann Strauss Orchester lädt am 28. April 2026 zum Konzert Frühlingsgrüße aus Wien. Freuen Sie sich – mit dem 1966 gegründeten Wiener Traditions-Orchester – auf beliebte Meisterwerke der Strauss-Dynastie und deren Zeitgenossen im Großen Saal des Brucknerhauses Linz! Die musikalische Leitung hat Alfred Eschwé inne.
Konzerte | Konzert

Federspiel:
Wir und Jetzt

Brucknerhaus Linz

Federspiel: Frédéric Alvarado-Dupuy | Klarinette & Gesang Simon Zöchbauer | Trompete, Zither & Gesang Philip Haas | Trompete, Flügelhorn & Gesang Christoph Moschberger | Trompete, Flügelhorn & Gesang Thomas Winalek | Posaune, Basstrompete & Gesang Christian Amstätter | Tenorposaune, Bassposaune & Gesang Roland Eitzinger | Tuba & Gesang Sagen Sie ruhig Blaskapelle! Aber was die Herren von Federspiel auf die Bühne bringen, widerlegt wohl die meisten Erwartungen, die das Wort mit sich bringt. Dennoch sind sie, sagen Sie’s ruhig: eine Blaskapelle. Als künstlerisches Schwergewicht mit federleichten Kompositionen im Gepäck bespielt Federspiel längst die großen Konzertbühnen weltweit. Ihre Auftritte führten sie von Skandinavien bis Ägypten und von den USA zurück in die schöne Wachau, wo sich das Ensemble 2004 gründete. Pioniergeistig und dennoch stets voller Respekt verwebt das Ensemble Anklänge aus der nordischen Musiktradition mit alpenländischem Repertoire, perkussive Spielweisen mit elektronischen Klängen, um etwas Neues zu kreieren – zeitgenössische Musik, die sich ebenso ehrfürchtig vor ihrer Vergangenheit verneigt, wie sie sich mutig in die Zukunft entwirft. Inklusion statt Demonstration, leichtfüßige Virtuosität anstelle von zur Schau gestellter Akrobatik. Verzicht auf marktschreierischen Habitus, dafür zum Nachdenken anregende und berührende Kompositionen. Das zeichnet Federspiel aus. Und genau das ist Wir und Jetzt. Im Rahmen der European Brass Band Championships präsentiert sich die österreichische Bläsergruppe der Extraklasse, die Neues und Traditionelles, Gespieltes und Gesungenes, Leichtigkeit und Tiefe gleichermaßen in ihrem Spiel vereint.
Konzerte | Konzert

Anderszewski & Münchener Kammerorchester

Brucknerhaus Linz

Piotr Anderszewski | Klavier & Leitung Münchener Kammerorchester Yuki Kasai | Violine & Leitung Fabio Nieder // * 1957: Lied aus Maramureș für elf Violinen Wolfgang Amadé Mozart // 1756–1791: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 24 c-Moll KV 491 // 1786 Jessie Montgomery // * 1981: Strum für Streichorchester // 2006, rev. 2012 Sergei Prokofjew // 1891–1953: Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 »Symphonie classique« // 1916­–17 Vielen verschiedenen Facetten des ›Klassischen‹ widmet sich das Münchener Kammerorchester gemeinsam mit dem polnischen Ausnahmepianisten Piotr Anderszewski: Neben Mozarts Klavierkonzert Nr. 24 in c-Moll – nur eines von zwei Klavierkonzerten, die Mozart in einer Molltonart komponiert hat – weist in seiner intensiven symphonischen Dramatik bereits auf Beethoven voraus. Aus einer ganz anderen Perspektive auf die Wiener Klassik ist wiederum Sergei Prokofjews humorvolle »Symphonie classique« entstanden, für die er sich von Joseph Haydns Tonsprache maßgeblich inspirieren ließ: »Wenn Haydn heute noch lebte, dachte ich, würde er seine Art zu schreiben beibehalten und dabei einiges vom Neuen übernehmen. Solch eine Sinfonie wollte ich schreiben – eine Sinfonie im klassischen Stil.« Neben Mozart und Prokofjew komplettieren das Programm das mitreißende Strum von Jessie Montgomery und Lied aus Maramureș, ein brandneues Werk, das Fabio Nieder im Auftrag des Münchener Kammerorchesters komponiert hat. Für Konzertbesucher:innen findet um 10:15 Uhr (bei freiem Eintritt) eine Konzerteinführung im Mittleren Saal statt.
Konzerte | Konzert

Klang der Kulturen:
Bibers Violinsonaten, 2. Teil

Brucknerhaus Linz

Ars Antiqua Austria Salzburger Lautenconsort Gunar Letzbor | Violinen & Leitung Heinrich Ignaz Franz Biber // 1644–1704: Sonaten für Violine und Basso continuo // 1681 Er war der Geigenstar des 17. Jahrhunderts. Nach der avantgardistischen 3. Sonate seiner Sammlung legt der Meister noch ein Schauferl nach. In der 6. Sonate muss der Geiger mitten im Stück das Instrument wechseln und in Skordatur (Verstimmung der Geige) weiterspielen. Die 8. Sonate ist eine Triosonate für 2 Geigen und Basso continuo, die aber von einem Spieler ausgeführt wird. Das grenzt an Zauberei. Das Salzburger Lautenconsort, Violone, Orgel und Cembalo sorgen für üppige Klangfarben und klangvolles Musizieren.
Konzerte | Jazz

Dee Dee Bridgewater Quartet:
We Exist!

Brucknerhaus Linz

Im Laufe ihrer facettenreichen Karriere, die sich über vier Jahrzehnte erstreckt, ist die dreifache Grammy-Gewinnerin und mit einem Tony Award ausgezeichnete Dee Dee Bridgewater in die oberste Liga der Jazzsängerinnen aufgestiegen. Erste professionelle Erfahrung sammelte sie in der legendären Thad Jones/Mel Lewis Big Band, in den 1970er-Jahren trat sie mit Jazzgrößen wie Max Roach, Sonny Rollins, Dexter Gordon oder Dizzy Gillespie auf. Sie veröffentlichte zahlreiche preisgekrönte CDs, die sie auch selbst produzierte, vor allem auf ihrem eigenen Label DDB Records. Ihr Billie-Holiday-Tributalbum Eleanora Fagan (1915–1959): To Billie with Love from Dee Dee Bridgewater wurde 2011 mit dem Grammy als »Bestes Jazz-Vokalalbum« ausgezeichnet. 2012 erhielt sie für ihr Gesamtwerk den Edison Jazz Award. Auch als Schauspielerin reüssierte Dee Dee Bridegewater Mitte der 1970er-Jahre und erhielt für ihre Rolle als Glinda im Musical The Wiz einen Tony Award. Zudem ist sie Goodwill-Botschafterin der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinigten Nationen und engagiert sich gegen den Welthunger. Mit ihrem Programm We Exist! setzen sie und ihre Mitstreiter:innen ein unüberhörbares Zeichen für die Errungenschaften der Frauen in der internationalen Jazzmusik. Sich spielerisch zwischen Jazz, Blues, R&B und Soul bewegend, ist Bridgewater eine furchtlose Reisende, Entdeckerin und Bewahrerin der Tradition, die Standards mit ihrer energiegeladenen Stimme und Präsenz einen eigenen Stempel aufdrückt und nicht vor mutigen Interpretationen zurückscheut.
Konzerte | Konzert

Reinhardt, Hagen & Bruckner Orchester Linz

Brucknerhaus Linz

Julia Hagen | Violoncello Bruckner Orchester Linz Ruth Reinhardt | Dirigentin Bedřich Smetana // 1824–1884: Šárka, Nr. 3 aus: Má vlast (Mein Vaterland) JB 1:112 // 1875 Bohuslav Martinů // 1890‒1959: Symphonie Nr. 4 H. 305 // 1945 Antonín Dvořák // 1841‒1904: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104 // 1894‒95 Der tschechischen Volkssage nach tobte in dunkler Vorzeit ein Kampf zwischen den Geschlechtern. Männer und Frauen kämpften um die Vorherrschaft in Böhmen. Dabei spielte die Kriegerin Sarka eine wichtige Rolle. An einen Baum gefesselt lockte sie den Adeligen Ctirad in die Falle. Nachdem er sie aus ihrer scheinbar misslichen Lage befreit hatte, bot sie ihm und seinen Männern Met an, der mit einem Schlafmittel versetzt war. Schließlich überwältigten die Amazonen die schlafenden Kämpfer. Bedřich Smetana widmete diesem nationalen Mythos eine schmissige Symphonische Dichtung, die Teil seines Zyklus Má vlast (Mein Vaterland) wurde. Sarkas List eröffnet so ein Konzert, das ganz im Zeichen der tschechischen Musik steht: Die beeindruckende motivische Arbeit des Komponisten Bohuslav Martinů ist in seiner 4. Symphonie zu erleben, die auch Einflüsse seines Vorgängers Antonín Dvořák in sich trägt. Dessen Konzert für Violoncello und Orchester bildet den krönenden Abschluss dieser Reise durch die Klanglandschaften der tschechischen Musik des 19. und 20. Jahrhunderts. Den Solopart übernimmt der österreichische Shootingstar Julia Hagen, am Pult debütiert mit Ruth Reinhardt eine der aufregendsten Dirigentinnen unserer Zeit. Für Konzertbesucher:innen findet um 18:45 Uhr (bei freiem Eintritt) eine Konzerteinführung im Mittleren Saal statt.
Konzerte | Kammerkonzert

Leonkoro Quartet:
Vorbilder

Brucknerhaus Linz

Jonathan Schwarz | Violine Amelie Wallner | Violine Mayu Konoe | Viola Lukas Schwarz | Violoncello Henriëtte Bosmans // 1895‒1952: Streichquartett // 1927 Felix Mendelssohn Bartholdy // 1809‒1847: Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 13 // 1827 Franz Schubert // 1797‒1828: Streichquartett Nr. 14 d-Moll D 810 ›Der Tod und das Mädchen‹ // 1824 Wie ein roter Faden ziehen sich Vorbilder durch die Musikgeschichte der letzten Jahrhunderte. Zahlreiche Komponist:innen suchten in den Werken ihrer Vorgänger:innen Inspiration und Orientierung: Die niederländische Komponistin und Pianistin Henriëtte Bosmans – als Halbjüdin während der deutschen Besetzung Hollands verfolgt und heute kaum noch bekannt – verarbeitet in ihrem 1927 entstandenen Streichquartett Einflüsse ihrer französischen Zeitgenossen Claude Debussy und Maurice Ravel. Dem zweiten Streichquartett von Felix Mendelssohn Bartholdy, seinem ersten ›vollgültigen‹ Quartett, das er im Alter von nur 18 Jahren schuf, hört man wiederum seine Nähe zu Beethoven deutlich an. Franz Schubert ließ sich schließlich zu seinem Streichquartett Nr. 14 d-Moll von seinem wenige Jahre zuvor entstandenen Kunstlied Der Tod und das Mädchen inspirieren. Diesen musikgeschichtlichen Verbindungslinien spüren die Musiker:innen des Leonkoro Quartets nach, das zu den spannendsten Nachwuchsensembles unserer Zeit gehört. »Das Leonkoro Quartet [...] hat eine enorme Bühnenpräsenz, glüht für die Musik, fährt volles Risiko und verblüfft durch das Einfühlungsvermögen in die jeweilige Klanglichkeit der Stücke [...]« (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Für Konzertbesucher:innen findet um 18:45 Uhr (bei freiem Eintritt) eine Konzerteinführung im Mittleren Saal statt.
Konzerte | Konzert

Kreta trifft Innviertel

Brucknerhaus Linz

Eftychis & Nektarios Kostakis: Eftychis Kostakis | Lyra Naktarios Kostakis | Kretische Laute Charis Andreadakis | Kretische Laute Solinger Landlermusi: Christine Reiter, Johann Burgstaller | Gesang Andreas Glechner, Franz Brandstötter | Violine Josef Gelhart, Bernhard Ratzinger | Trompeten Lukas Brajdic, Matthias Schachinger | Basstrompete Bernhard Pointecker | Tuba & Bassgeige Die Brüder Eftychis und Nektarios Kostakis haben sich in den letzten Jahren aufgrund ihres meisterhaften Spiels und ihres breitgefächerten Repertoires zu einer der meistgeschätzten Musikgruppen auf der griechischen Insel Kreta entwickelt. Sie konzertieren nicht nur in ihrer Heimat, sondern auch in Deutschland, Österreich, Belgien, den USA oder den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Solinger Landlermusi hat sich in einer Besetzung von sieben Musikern und zwei Sänger:innen ganz der Innviertler Volksmusik verschrieben. Als Besonderheit pflegt die Gruppe den selten gewordenen original Innviertler Landler, der mit zwei Geigen und Cello gespielt wird. Bekannt ist der Landler insbesondere durch »Alman«, eine einzigartige Variante des Jodlers, die so nur im Innviertler Landler vorkommt.
Konzerte | Konzert

Christoph Sietzen & Martin Riccabona

Brucknerhaus Linz

Christoph Sietzen | Perkussion Martin Riccabona | Orgel Camille Saint-Saëns // 1835–1921: Danse macabre für Orgel und Perkussion op. 40 // 1872, rev. 1874 [Einrichtung nach der Fassung des Komponisten für zwei Klaviere] Andrea Tarrodi // * 1981: Poseidon für Orgel und Perkussion // 2021 Sofia Gubaidulina // 1931–2025: Detto I. Sonate für Orgel und Perkussion // 1978 Thierry Escaich // * 1965: Ground II für Orgel und Perkussion // 2007 sowie Werke für Perkussion solo und Orgel solo Während Perkussion häufig in Ensemblekonstellationen zu erleben ist, ist die Orgel eine weitaus seltenere Duo-Partnerin. Nichtsdestotrotz entstanden im 20. und 21. Jahrhundert einige hochspannende Kompositionen für Orgel und Perkussion, zum Beispiel Andrea Tarrodis imposantes Poseidon aus dem Jahr 2021 oder Ground II von Thierry Escaich von 2007. Mit Klanggewalten ist zu rechnen, wie zum Beispiel in Sofia Gubaidulinas eindrucksvollem Werk Detto I von 1978, das die volle Bandbreite der klanglichen Möglichkeiten der Instrumente auslotet.
Konzerte | Konzert

Musikalischer Jahreskalender

Brucknerhaus Linz

In dieser Saison öffnen sich die Türen des Brucknerhauses regelmäßig für kostenlose Kurzkonzerte, bei denen Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität Programme präsentieren. Nicht nur versierte Konzertgänger:innen sind willkommen, sondern auch und gerade diejenigen, die einen neugierigen ersten Blick in ein Konzerthaus werfen möchten. Im Rahmen von kostenlosen 30-minütigen Konzerten wird das Foyer des Mittleren Saals so zum Begegnungsraum für Musikinteressierte: Die Türen des Brucknerhauses stehen dabei für alle offen – um gemeinsam Musik zu hören, bei einem Getränk zusammenzusitzen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Einige Termine sind sogenannte Pre-Concerts: Hier treten Künstler:innen mit dem jeweiligen Abendprogramm in den Dialog, eröffnen neue Klangräume und machen bestenfalls neugierig auf das, was folgt. Wir laden Sie herzlich ein, bei uns zu verweilen und dabei vertrauten, ungewohnten und überraschenden Klängen zu lauschen. Auf bald bei uns im Foyer! Welche Künstler: innen auftreten, wird vor den jeweilgen Terminen bekanntgegeben, das konkrete Programm bleibt bewusst bis zum Konzert im Geheimen. Der Eintritt ist frei, kostenlose Zählkarten sind immer ab 1 Monat vor der Veranstaltung im Online Ticketshop sowie im Brucknerhaus Service-Center erhältlich!
Konzerte | Konzert

Diakun, Van Wauwe & Zürcher Kammerorchester

Brucknerhaus Linz

Annelien Van Wauwe | Klarinette Zürcher Kammerorchester Marzena Diakun | Dirigentin Grażyna Bacewicz // 1909–1969: Concerto für Streichorchester // 1848 Krzysztof Penderecki // 1933–2020: Ciaccona. In memoriam Giovanni Paolo II für Streichorchester // 2005 Johann Sebastian Bach // 1685‒1750: Ciaccona, V. Satz aus: Partita II für Violine solo d-Moll BWV 1004 // ca. 1717 [Bearbeitung für Streichorchester] Leonard Bernstein // 1918‒1990: Sonate für Klarinette und Klavier // 1941‒42 [Bearbeitung für Klarinette, Streicher und Perkussion von Sid Ramin] Philip Glass // * 1937: Company für Streichorchester // 1983 Aaron Copland // 1900‒1990: Konzert für Klarinette und Streichorchester mit Harfe und Klavier // 1947‒49 Das Zürcher Kammerorchester unter Marzena Diakun präsentiert gemeinsam mit Klarinettistin Annelien Van Wauwe ein ausgefeiltes Programm, das Werke der polnischen und amerikanischen Moderne gegenüberstellt: Das Concerto für Streichorchester der polnischen Komponistin Grażyna Bacewicz, in dem einzelne Musiker:innen des Orchesters mit Soli hervortreten, besticht mit klaren Konturen und energetischem Puls. Die Papst Johannes II. gewidmete Ciaccona ihres Landsmanns Krzysztof Penderecki erklingt als Fortführung und Gegenpol von Johann Sebastian Bachs berühmter Ciaccona in d-Moll, die knapp 300 Jahre zuvor entstand. Amerikanische Komponisten aus drei Generationen bestreiten wiederum die zweite Konzerthälfte: Hier treffen Bernsteins expressive Klarinettensonate in einer Bearbeitung für Soloinstrument, Streichorchester und Perkussion auf das meditative Company für Streichorchester von Philip Glass und das kontrastreiche Klarinettenkonzert von Aaron Copland.
Konzerte | Konzert

Ferlesch, Barucco & Chor Ad Libitum:
Händels Israel in Egypt

Brucknerhaus Linz

Miriam Kutrowatz | Sopran Maria Ladurner | Sopran Alois Mühlbacher | Alt Johannes Bamberger | Tenor Matthias Helm | Bass Daniel Ochoa | Bass Chor Ad Libitum Barucco Heinz Ferlesch | Leitung Georg Friedrich Händel // 1685‒1759: Israel in Egypt. Oratorium in drei Teilen für Soli, Chor und Orchester HWV 54 // 1738‒39 Händels Israel in Egypt Georg Friedrich Händels Israel in Egypt gehört zu seinen bekanntesten und zugleich experimentellsten Werken. Während der Komponist in vielen seiner Oratorien die Einzelschicksale biblischer Figuren dramatisch vertonte, setzte er diesmal den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten eindrucksvoll in Musik: Das Resultat ist ein Oratorium, in dem der Chor den Ton angibt. Unter den zahlreichen Nummern finden sich nur eine Handvoll Arien, Duette und Rezitative, die von einem hochkarätigen Solist:innenensemble übernommen werden. Dabei greift Händel auf musikalische Mittel zurück, die für seine Zeit höchst ungewöhnlich waren: Vor allem die biblischen Plagen werden von ihm in fast schon expressionistische Klanggewänder gekleidet, zum Leben erweckt vom Chor Ad Libitum und dem Originalklangorchester Barucco unter der Leitung von Heinz Ferlesch.
Konzerte | Klavierkonzert

Chiyan Wong

Brucknerhaus Linz

Chiyan Wong | Klavier Felix Mendelssohn Bartholdy // 1809–1847: Auswahl aus: Lieder ohne Worte Chiyan Wong // * 1988: Mooning Brightly Antônio Carlos Jobim // 1927–1994: Chega de Saudade // 1956, 1958 [Bearbeitung für Klavier von Chiyan Wong] Chiyan Wong: tch // 2025 Claude Debussy // 1862–1918: Suite bergamasque L. 75 // 1890 Johann Sebastian Bach // 1685–1750: ›Goldberg-Variationen‹. Aria mit verschiedenen Veränderungen für Cembalo mit 2 Manualen BWV 988 // 1741 [Adaption für Klavier von Feruccio Busoni (BV B 35) mit Modifikationen von Chiyan Wong] Chiyan Wong wird weltweit für seine musikalische Vielseitigkeit hoch gelobt. Im Brucknerhaus spielt der aus Hong Kong stammende Pianist neben Bachs ›Goldberg-Variationen‹ Werke von Mendelssohn Bartholdy und Debussy sowie Eigenkompositionen bis hin zu Arrangements von Klassikern der brasilianischen Bossa Nova.
Konzerte | Konzert

Karneval der Tiere

Brucknerhaus Linz

Elke Eckerstorfer | Orgel Bernhard Prammer | Orgel Camille Saint-Saëns // 1835‒1921: Le Carnaval des animaux (Der Karneval der Tiere) // 1886 Im dritten Konzert der Reihe Orgelmusik zur Teatime gilt wieder die Devise ›eng zusammenrücken‹, denn es gibt wenig Platz für vier Hände und vier Füße, wenn Elke Eckerstorfer und Bernhard Prammer sich erneut die Orgelbank teilen. In einer Vielzahl an Programmen haben die beiden schon das Hauptrepertoire der vierhändigen Orgelmusik erarbeitet, so widmen sie sich in diesem Programm der sehr aufwendig gestalteten Bearbeitung von Camille Saint-Saëns’ Karneval der Tiere. Um noch einen weiteren Akzent des Orgelrepertoires für zwei Spieler:innen zu setzen, haben sie dem oberösterreichischen Komponisten Ernst Ludwig Leitner eine Auftragskomposition erteilt. Ablauf: 16:00 - Tee & Kaffee 16:30 - Konzerteinführung 17:00 - Konzertbeginn (Dauer ca. 60 Min)
Konzerte | Konzert

Fretboard Fusion

Brucknerhaus Linz

Oliver Jungbauer | Gitarre Mark Leighton | Gitarre Roy Hargrove // 1969–2018: Strasbourg / St. Denis [Arrangement von Mark Leighton/Oliver Jungbauer] BeeGees: How Deep Is Your Love // 1977 [Arrangement von Mark Leighton/Oliver Jungbauer] Silvius Leopold Weiss // 1687–1750: Entree, aus: Dresden Suite Nr. 12 // o. J. Luigi Legnani // 1790–1877: Fantasia op. 19 // 1828 Gary Ryan // * 1969: Rondo Rodeo, aus: Scenes from The Wild West // o. J. Stevie Wonder // * 1950: Sir Duke // 1976 [Arrangement von Mark Leighton/Oliver Jungbauer] Fretboard Fusion ist ein Crossoverprojekt der beiden Gitarristen Oliver Jungbauer und Mark Leighton. Das Duo wurde an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz gegründet, nachdem sich die beiden Musiker über ihre individuellen musikalischen Interessen ausgetauscht haben. Aus Jam-Sessions unter Freunden entwickelte sich eine Zusammenarbeit, die Ideen mit jeder Probe hervorbrachte und weiterentwickelte. Beide Musiker bringen ihre eigene Perspektive und Erfahrung ein – sowohl bei klassischen Stücken als auch bei innovativen Arrangements von Pop- und Jazzmusik für zwei Gitarren. So entsteht ein vielseitiges und anspruchsvolles Programm, das stilistische Grenzen bewusst überschreitet.
Konzerte | Konzert

Die Udo Jürgens Story

Brucknerhaus Linz

"Die Udo Jürgens Story – Sein Leben, seine Liebe, seine Musik" ist eine einfühlsame und mitreißende Hommage an den Grandseigneur der deutschen Unterhaltungsmusik – mit seinen großen Hits und einigen unbekannteren Juwelen sowie spannenden Geschichten. Das Duo Gabriela Benesch und Alex Parker führen das Publikum unter der Regie von Erich Furrer auf eine musikalische Zeitreise. 2026 ist Die Udo Jürgens Story erneut auf großer Deutschland-, Österreich- und Schweiz-Tournee. Packende Melodien, ein einzigartiger Charakter und ein unsterbliches Lebenswerk: Udo Jürgens begeisterte auf seinen Tourneen Millionen von Fans. Die Udo Jürgens Story ist mit über 350.000 Zuschauern die erfolgreichste Tourneeshow über die Musiklegende, die das Publikum jedes Mal mit Standing Ovations feiert. Die österreichische, mehrfach ausgezeichnete Film- und Theaterschauspielerin Gabriela Benesch und Alex Parker, der aktuell bekannteste und wahrscheinlich beste Udo-Jürgens-Interpret, begeistern ihre Gäste mit Hits wie Merci Cherie, Ein ehrenwertes Haus, Ich war noch niemals in New York, Griechischer Wein, Aber bitte mit Sahne, Mit 66 Jahren, Heute beginnt der Rest Deines Lebens, Liebe ohne Leiden, Traumtänzer, Und immer wieder geht die Sonne auf, 5 Minuten vor 12, Mein Ziel – und vielen anderen mehr! Dazu erzählt Gabriela Benesch mit Charme, Witz und Empathie hintergründige Anekdoten, interessante Fakten und zitiert hingebungsvoll aus Udo Jürgens persönlichen Aufzeichnungen. Das brillante Duo Benesch und Parker sorgt unter der Regie von Erich Furrer für einen Abend voller Erinnerungen und Überraschungen und lässt das Herz jedes Udo-Jürgens-Fans höherschlagen. Gabriela Benesch hatte gemeinsam mit ihrem Mann, dem Schweizer Regisseur, Schauspieler, Autor und Produzenten Erich Furrer 2018 die Idee für die Show. Sie nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise, beginnend in Udo Jürgens Kindheit bis in sein hohes Alter und gewährt dabei tiefe Einblicke in seinen Werdegang und sein Wirken. Musikalisch begleitet werden die erzählerischen Einblicke von Sänger und Pianist Alex Parker. Parker gilt nicht grundlos als der bekannteste Udo-Jürgens-Interpret im gesamten deutschsprachigen Raum. Ob in Hamburg, Dresden, München, Berlin oder Wien – Alex Parker begeistert Udo Jürgens Fans und Liebhaber mit seiner wunderbaren Stimme und begleitet sich nach Udos Manier auch selbst am Klavier. Ganz im Stil seines großen Idols versteht Parker es auf sympathische Art und Weise, eine einzigartige, hochemotionale Atmosphäre zwischen sich und seinem Publikum zu schaffen. Wie nah er dabei am Original ist, bestätigte Udo Jürgens dem damals 19-jährigen Alex Parker höchstpersönlich, als er ihn in einer Hotel-Lobby singen hörte. Regisseur und Produzent ist der in Wien geborene und in der Schweiz aufgewachsene Erich Furrer. Furrer hat an der Hochschule für Musik und Theater in Bern/CH studiert und arbeitet seit vielen Jahren als Schauspieler, Regisseur, Comedian, Autor und Produzent. Er schreibt und produziert Musicals, feierte Erfolge mit Neudichtungen von Werken Shakespeares und wurde als Schauspieler in zahlreichen Theaterproduktionen mit Preisen ausgezeichnet.
Konzerte | Konzert

Singer Pur: Sounds of William

Brucknerhaus Linz

Singer Pur Cordula Kraetzl | Sopran Christian Meister | Tenor Marcel Hubner | Tenor Manuel Warwitz | Tenor Jakob Steiner | Bariton Silas Bredmeier | Bass Bill Withers // 1938–2020: Ain’t No Sunshine // 1971 [Arrangement von Jonathan Mummert] William Byrd // 1543–1623: »Cantate Domino«, aus: Cantiones Sacrae II // 1591 Robbie Williams // * 1974: Come Undone // 2002 [Arrangement von Joshua Bredemeier] Franz Schubert // 1797–1828 & Friedrich Silcher // 1789–1860: Der Lindenbaum (»Am Brunnen vor dem Tore«) // 1827, 1846 Wolfram Buchenberg // * 1963: Humor // o. J. Håkan Parkman // 1955–1988: Madrigal. Take, o take those lips away, Nr. 2 aus: 3 Shakespeare Songs // 1996 Wolf Kerschek // * 1969: Hänsel und Gretel // o. J. William Byrd: Memento homo, aus: Cantiones Sacrae I // 1575 Billie Eilish // * 2001: No Time to Die // 2021 [Arrangement von Jan Bürger] John Williams // * 1932: The Princess // o. J. [Arrangement von Silas Bredemeier] Toto: Rosanna // 1982 [Arrangement von Paul Langford] Guillaume Dufay // um 1400–1471: »Apostolo glorioso«. Motette // 1426 Wilhelm Stenhammar // 1871–1927: I seraillets have (Im Garten des Serail) // 1890 Ralph Vaughan-Williams // 1872–1958: Rest // 1902 Jaako Mäntyjärvi // * 1963: »Come Away, Death«, Nr. 1 aus: 4 Shakespeare Songs // 1995 Daft Punk & Pharrell Williams // * 1973: Lose Yourself to Dance // 2013 [Arrangement von Oliver Gies] Peter Wittrich // * 1959: So lang der alte Peter // o. J. Wilhelm Berger // 1861–1911: Die Capelle am Strande // o. J. Billy Joel // * 1949: And So It Goes // 1989 [Arrangement von Bob Chilcott] Coldplay ft. will.i.am, Willemijn Verkaik, Wilhelm Friedemann Bachs Vater u. a.: Fix You // 2005 Bill Withers: Lovely Day // 1977 [Arrangement von Heike Beckmann] Singer Pur präsentiert Glanzlichter der Vokalkunst aus über 500 Jahren Musikgeschichte unter einer ganz besonderen Prämisse: In jedem Programmpunkt ist der Name William versteckt. Stilsicher schlägt das international renommierte Ensemble so den Bogen von Frührenaissance (Guillaume Dufay) über Romantik (Wilhelm Müllers Winterreise) zu aktueller Popmusik (Billie Eilish), eigens für dieses Programm konzipierte Neukompositionen und Arrangements schmiegen sich nahtlos an die Werke ehrwürdiger Ikonen ihres Zeitalters. All dies verbindet der in über 30 Bühnenjahren perfektionierte Ensembleklang von Singer Pur. Ein Konzerterlebnis für Kenner:innen und Genießer:innen: kurzweilig, außergewöhnlich, Weltklasse. Mit Werken von William Byrd, William Shakespeare, John Williams, Robbie Williams, Ralph Vaughan Williams, Wilhelm Busch, Billie Eilish und Pharell Williams.

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