Über 30 neue Inszenierungen (Oper, Ballett, Schauspiel) und über 30 Konzerte pro Spielzeit.
Die Kinderoper, das Kinderkonzert, das Jugendkonzert, das Expeditionskonzert und „Kinder im Gluck“ – Musikalische Geschichten für Vorschulkinder.
Theaterführungen:
Der Blick hinter die Kulissen für alle Schulklassen und Gruppen, die bei uns eine Vorstellung oder ein Konzert besuchen (2€ pro Person).
Familienprogramm und Führungen durch die Werkstätten
Erleben Sie das Staatstheater Nürnberg einmal von einer ganz besonderen Seite: Beim Theaterfest öffnen wir die Türen zu unseren Werkstätten im Nordostpark, in denen täglich mit Kreativität, handwerklichem Können und viel Leidenschaft Bühnenwelten entstehen. Eine Spielstraße mit vielen Mitmachaktionen, Bastelstationen und ein buntes Bühnenprogramm bieten ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Bei spannenden Führungen (ca. 45 Minuten) erhalten Sie exklusive Einblicke in die Entstehung von Bühnenbildern und Requisiten und entdecken, was hinter den Kulissen alles passiert.
Hinweis: Aktuell sind alle Slots für die Führungen ausgebucht. Vor Ort wird jedoch eine begrenzte Anzahl an Restkarten verfügbar sein.
Veranstaltungsort: Werkstättengebäude, Nordostpark 35, Nürnberg (erreichbar mit U2 Richtung „Flughafen“ bis „Nordostbahnhof“, dann Buslinie 30 Richtung „Erlangen Arcaden“ bis „Nordostpark Mitte“)
Ein singuläres Theaterereignis von Ballett, Oper, Schauspiel und Konzert im Rahmen des Theaterfests
RAUSCH ist ein immersives Theaterereignis im Opernhaus. Anlässlich des Theaterfests zum Spielzeitbeginn schaffen Ballett, Oper, Schauspiel, Staatsphilharmonie, Chor und Kinderopernchor an einem Abend ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. RAUSCH lädt ein, das historische Opernhaus noch einmal aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben. Das Publikum betritt das Haus nicht durch den Haupteingang, sondern wird auf verschlungenen Wegen hinter die Kulissen begleitet. Es kann die Künstlerinnen dann dabei beobachten, wie aus dem einmaligen Zusammenspiel der verschiedenen Kunstformen eine rauschhafte Erfahrung entsteht – voller Aufbruch, Energie und Ekstase, getragen von der engen Verbundenheit aller Sparten des Hauses.
Für Konzept und Choreografie zeichnet Ballettdirektor Richard Siegal verantwortlich. Bevor das Musiktheater 2028 aus dem historischen Opernhaus in die Kongresshalle umzieht, ist RAUSCH für ihn auch ein Innehalten an dieser besonderen Schwelle: „Es ist eine Gelegenheit, dieses Gebäude noch einmal mit besonderer Aufmerksamkeit zu erleben, bevor es still und leise zu einer Erinnerung wird.“ RAUSCH schafft sowohl für das Publikum als auch für die Künstlerinnen einen besonderen Moment, in dem das Staatstheater als künstlerische Gemeinschaft erlebbar wird. Alle tragen zu diesem Moment bei. Gemeinsam schaffen sie etwas, das niemand alleine könnte.
Generalmusikdirektor Roland Böer wird an diesem besonderen Abend sowohl dirigieren als auch musizieren. Aus dem Opernensemble wirken Julia Grüter und Corinna Scheuerle mit, aus dem Schauspiel Gaia Vogel, Joshua Kliefert und Kinan Hmeidan. Die Kostüme kommen von Flora Miranda, die zuletzt das STAATSTHEATER NÜRNBERG BALLET OF DIFFERENCE für „My Generation“ ausgestattet hat. Lorenzo Bianchi Hoesch, der die Musik zu Siegals Choreografie „Lilac“ komponiert hat, kreiert für RAUSCH Originalmusik.
Kostüme: Flora Miranda
Chorleitung: Tarmo Vaask
Dramaturgie: Evan Supple
Komposition und Soundkonzept: Lorenzo Bianchi Hoesch
Licht: Roman Fliegel
Am 18.9. ab 22.30 Uhr gibt es eine Party mit Publikum und Künstler*innen im Gluck-Saal des Opernhauses. DJ ist Alex Cook.
Termine
Fr 18.9.2026, 20:15
Sa 19.9.2026, 17:45
Sa 19.9.2026, 19:00und weitere Termine
Tannhäuser will sich nicht entscheiden: Er möchte sowohl den ekstatischen Rausch der Sinne im Venusberg genießen als auch an der Gemeinschaft der Meistersinger teilhaben. Richard Wagner vermischt in seiner romantischen Oper antike Mythologie, Sängerkriegssage und Heiligenlegende, um von einem Menschen zu erzählen, der auf der Suche nach seinem Platz in der Gesellschaft zwischen seinen Sehnsüchten aufgerieben wird.
Wagner selbst hat immer wieder Hand an seinen „Tannhäuser“ gelegt und verschiedene Versionen erarbeitet. Am Staatstheater Nürnberg wird die Oper in der Wiener Fassung von 1875 gespielt.
Musikalische Leitung: Roland Böer
Inszenierung: Barbora Horáková Joly
Bühne: Thilo Ullrich
Kostüme: Annemarie Bulla
Choreinstudierung: Tarmo Vaask
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Video: Sergio Verde
Licht: Thomas Schlegel
in deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
Di 29.9.2026, 18:30 | Öffentliche Probe
Sa 10.10.2026, 18:00 | Premiere
So 18.10.2026, 15:30und weitere Termine
So 25.10.2026, 17:00
Do 29.10.2026, 18:00
Mi 4.11.2026, 18:00
So 8.11.2026, 17:00
Di 10.11.2026, 18:00
Sa 14.11.2026, 18:00
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Bewertungen & Berichte Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
Oper
Cosa Nostra
Oper von Anno Schreier
Libretto von Georg Holzer
Palermo in den 1970er und 80er Jahren: Die sizilianische Mafia Cosa Nostra trägt brutale Bandenkriege aus, Explosionen, Schüsse und Leichen auf offener Straße sind Normalität. Wer sich dem organisierten Verbrechen in den Weg stellt, wird von den Bossen zum Abschuss freigegeben. Die Untersuchungsrichter Giovanni Falcone und Paolo Borsellino wollen die Herrschaft der Korruption und Gewalt nicht akzeptieren. Erfolgreich ermitteln sie gegen die Mafia, obwohl sie wissen, dass sie dafür früher oder später mit dem Leben bezahlen. Anno Schreiers neue Oper erzählt von Menschen, denen Fairness, Recht und Transparenz wichtiger sind als ihr eigenes Überleben.
Regie: Jens-Daniel Herzog
Bühne: Mathis Neidhardt
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
Mo 23.11.2026, 18:15 | Öffentliche Probe
Sa 28.11.2026, 19:00 | Premiere
Sa 5.12.2026, 19:00und weitere Termine
So 13.12.2026, 18:00
Mi 23.12.2026, 19:00
Di 29.12.2026, 19:00
Do 7.1.2027, 19:00
So 10.1.2027, 15:30
Di 12.1.2027, 19:00
Text von Francesco Maria Piave nach „La Dame aux camélias” von Alexandre Dumas
Für einen Moment scheint es, als habe Violetta doch noch eine Chance auf Glück: In Alfredo hat sie einen Partner gefunden, der sie von Herzen liebt. Doch das Paar wird von den Geistern der Vergangenheit eingeholt; die Gesellschaft entscheidet, wer „vom Weg abgekommen“ ist und nicht mehr dazugehören darf.
Mit „La traviata“ (ital: die vom Weg Abgekommene) hielt Verdi seinen Zeitgenossen einen Spiegel vor. Darin zu sehen waren Doppelmoral und ein fragwürdiges Wertesystem. Der damaligen Theaterleitung war das zu brisant; sie zwang Verdi, die Handlung um 150 Jahre vorzuverlegen. An Brisanz fehlt es der Oper bis heute nicht, was ihrer anhaltenden Popularität aber keineswegs schadet.
Musikalische Leitung: Björn Huestege
Regie: Ilaria Lanzino
Bühne: Martin Hickmann
Kostüme: Carola Volles
Chorleitung: Tarmo Vaask
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Video: Lisa Rodlauer, Max Hammel
Licht: Susanne Reinhardt
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
So 27.9.2026, 18:30 | Wiederaufnahme
Fr 2.10.2026, 19:00
So 4.10.2026, 18:00und weitere Termine
So 11.10.2026, 18:00
Do 15.10.2026, 19:00
Sa 24.10.2026, 19:00
Sa 31.10.2026, 19:00
Die einen feiern ihn als Superstar, andere sehen in ihm eine Bedrohung ihrer Privilegien, der Freund verrät ihn: Die Zeitgenoss*innen reagierten höchst unterschiedlich auf den Menschen und das Phänomen Jesus. Tim Rice und Andrew Lloyd Webber erzählen in ihrer Rock-Oper die letzten sieben Tage von Jesus in erster Linie über dessen Umfeld. Machtspielchen, Profilierungswille, Harmoniesucht oder Umsturzgedanken – der Vielfalt der Charaktere entspricht der Reichtum der Partitur des erst 20-jährigen Webbers, der damit das Repertoire des Musiktheaters um ein Werk ergänzte, das noch heute, in Zeiten von religiösem Fanatismus einerseits und der Krise der Kirche andererseits, hochaktuell ist.
Musikalische Leitung: Jürgen Grimm
Inszenierung: Andreas Gergen
Bühne, Video: Momme Hinrichs
Kostüme: Aleksandra Kica
Choreografie: Francesc Abós
Chorleitung: Tarmo Vaask
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Licht: Thomas Schlegel
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München
Termine
Fr 23.10.2026, 19:00 | Wiederaufnahme
Mi 28.10.2026, 19:30
Do 5.11.2026, 19:00und weitere Termine
Fr 13.11.2026, 19:30
So 22.11.2026, 18:00
So 6.12.2026, 19:30
Do 17.12.2026, 19:00
Do 31.12.2026, 15:00
Do 31.12.2026, 19:30
Fr 8.1.2027, 19:00
So 17.1.2027, 18:00
So 24.1.2027, 18:30
Fr 5.2.2027, 19:00
Nicht nur in Opern, Operetten und Musicals, auch im intimen Rahmen eines Lieder-Rezitals können die Sänger*innen des Opernensembles große musikalische Momente schaffen. Neunmal in der Spielzeit steht die kleinste musikalische Form in all ihren Facetten im Mittelpunkt, vom barocken Lied über das Kunstlied der Romantik bis zu Songs der 1920er Jahre und zeitgenössischer Musik.
Text von Christian Brey und Wiebke Hetmanek
Musikalische Fassung und Arrangement von Kai Tietje
Im Friseursalon von Bert O. Müller ist einiges los, seitdem Almaviva ein Auge auf Rosi geworfen hat. Eigentlich hat Bert ja nichts gegen „Gastarbeiter“, aber seine Tochter darf trotzdem nicht mit einem Italiener anbandeln. Gut, dass Azubi Figaro die Sache in die Hand nimmt …
Die musikalische Komödie wendet sich an Familien und Opernneulinge, an alle, die zu alt für die Kinderoper und zu jung für die Schulplatzmiete sind, und an all diejenigen, die Lust haben, Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ in einer komprimierten, temporeichen und deutschsprachigen Version zu erleben.
Musikalische Leitung: Christopher Schumann
Regie: Christian Brey
Bühne, Kostüme: Elisa Limberg
Leitung Jugendopernchor: Philipp Roosz, Irina Roosz
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Licht: Thomas Schlegel
Sounddesign: Federico Gärtner Gutierrez, Dominic Jähner
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 5. Klasse
Termine
Fr 6.11.2026, 18:00 | Wiederaufnahme
So 15.11.2026, 19:30
So 29.11.2026, 18:00und weitere Termine
Erleben Sie den Auftakt zur zweiten Spielzeit des Staatstheater Nürnberg Ballet of Difference, präsentiert von Richard Siegal! Begleiten Sie die Tänzer*innen in Aktion, beim Balletttraining auf der Bühne und in Proben für kommende Produktionen wie „More New Ballets Russes“ und „Les Ballets Actuels“.
Kinderoper nach Gioachino Rossini von Johann Casimir Eule und Wiebke Hetmanek
Bearbeitung für Kammerorchester von Askan Geisler
Altersempfehlung: 5–10 Jahre
Für sein schlechtes Benehmen hat Käpt’n Funny Bone eine ziemlich interessante Entschuldigung parat: Ein Fluch zwingt seine Familie seit 500 Jahren dazu, immerzu zu fluchen. Isabella lässt sich aber von solch hanebüchenen Ausreden nicht beeindrucken. Sie ist an Bord des Piratenschiffs St. Cecilia gekommen, um ihren Freund Lindoro zu befreien, der dort als Putzsklave gefangen gehalten wird.
Gioacchino Rossinis „Italienerin in Algier“ liefert die Musik für die Kinderoper, die mit viel Spaß und ironischem Augenzwinkern die fantastische Piratenwelt in den Kammerspielen lebendig werden lässt. Klabautermann Ahoi!
Regie: Michael Calderone
Bühne und Kostüme: Thays Hélène Runge
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Licht: Mareike Neumann
Termine
Sa 7.11.2026, 17:00 | Premiere
Mo 9.11.2026, 9:30
Mo 9.11.2026, 11:15und weitere Termine
Di 8.12.2026, 9:30
Di 8.12.2026, 11:15
So 13.12.2026, 15:00
So 13.12.2026, 16:45
Mo 14.12.2026, 9:30
Mo 14.12.2026, 11:15
Di 22.12.2026, 9:30
Di 22.12.2026, 11:15
So 24.1.2027, 15:00
So 24.1.2027, 16:45
Mo 25.1.2027, 9:30
Mo 25.1.2027, 11:15
So 7.3.2027, 15:00
So 7.3.2027, 16:45
Di 9.3.2027, 9:30
Di 9.3.2027, 11:15
Mi 21.4.2027, 9:30
Mi 21.4.2027, 11:15
So 25.4.2027, 15:00
So 25.4.2027, 16:45
Mo 26.4.2027, 9:30
Mo 26.4.2027, 11:15
Mi 5.5.2027, 9:30
Mi 5.5.2027, 11:15
Choreografien von Justin Peck, Kirsten Wicklund und Richard Siegal
„Les Ballets Actuels“ bringt drei unterschiedliche choreografische Stimmen zusammen und erforscht die Beziehung des Balletts zur zeitgenössischen Musik und Kultur, zu Formen der Bewegung, der Interaktion und des Zusammenseins.
Der Abend beginnt in Justin Pecks „Hurry Up, We’re Dreaming“, das ursprünglich für das San Francisco Ballet im Jahr 2018 geschaffen wurde. Zur pulsierenden Musik der französischen Elektro-Pop-Gruppe M83 katapultiert das Werk das Ballett mit einem in Sneakern auftretenden Ensemble in die Rhythmen des modernen Lebens und verbindet Klassik und Moderne in einer Explosion von Energie und Freude. „Les Ballets Actuels“ zeigt das Ballett nicht als starre Form, sondern als einen sich ständig weiterentwickelnden Ausdruck des Jetzt. Es entwirft eine kühne Vision des Balletts, die von der Gegenwart handelt – eine Kunstform, die von der Art und Weise geprägt ist, wie wir heute und in Zukunft miteinander umgehen und die diese auch selbst prägt.
Ebenfalls auf dem Programm steht „Overcast“ der aufstrebenden Choreografin Kirsten Wicklund. In diesem sparsamen Pas de deux mit Lichtdesign von James Proudfoot, untersucht Wicklund den Gegensatz zwischen einer subtilen, introspektiven Daseinsweise und ihrem dynamischen, expressiven Gegenpol.
Der Abend gipfelt in einem von Richard Siegals Signaturwerken: „My Generation“, das ursprünglich 2015 für Cedar Lake Contemporary Ballet kreiert wurde. Musikalisch als augenzwinkernde Kritik an der Popindustrie gestaltet, feiert dieses mitreißende Ballett die Subversivität und Lebensfreude der Jugendkultur. Mit Musik von AtomTM und einem brandneuen Kostümdesign von Flora Miranda eröffnet „My Generation“ den Abend mit „flashing electricity“ (New York Times).
Choreografie, Inszenierung: Richard Siegal, Justin Peck, Kirsten Wicklund
Einstudierung: Andrew Scordato
Bühne: Kirsten Wicklund
Kostüm: Flora Miranda, Reid Bartelme, Harriet Jung, Kirsten Wicklund
Dramaturgie: Hans-Peter Frings
Musik: AtomTM, M83, Niharika Senapati
Licht: Matthias Singer, James Proudfoot, James F. Ingalls
Termine
Sa 17.10.2026, 19:00 | Wiederaufnahme
Di 27.10.2026, 19:30
Fr 30.10.2026, 19:30und weitere Termine
So 1.11.2026, 18:00
Sa 7.11.2026, 19:00
Mi 11.11.2026, 19:30
Do 12.11.2026, 19:30
Fr 20.11.2026, 19:00
Choreografien von Mthuthuzeli November, Rachelle Scott und Richard Siegal
Musik von Igor Strawinsky, Darius Milhaud und Claude Debussy
Auf dem Erfolg von „New Ballets Russes“ aufbauend, führt „More New Ballets Russes“ die Mission fort, in einen kritischen Austausch mit der Geschichte des Balletts einzutreten, und insbesondere den Geist von Serge Diaghilev und seiner ikonischen Compagnie der 1920er Jahre, „Les Ballets Russes“, neu zu beleben. In Anlehnung an Diaghilevs Leidenschaft dafür, neue Stimmen mit Werken zu beauftragen, präsentiert „More New Ballets Russes“ Uraufführungen zweier der vielversprechendsten Choreograf*innen für zeitgenössisches Ballett. Der aus Südafrika stammende Mthuthuzeli November bietet einen frischen Ansatz zu Strawinskys „Frühlingsopfer“ („Le sacre du printemps“), der sowohl Einflüsse des Balletts als auch des afrikanischen Tanzes nutzt, um das Spannungsverhältnis zwischen Modernismus und Mythos zu untersuchen, das im Zentrum dieses kanonischen Werkes steht.
Die französisch-amerikanische Choreografin Rachelle Scott bearbeitet Debussys „Nachmittag eines Fauns“ („L’après-midi d’un faune“) neu, angereichert mit einer Neukomposition von Davidson Jaconello, und erkundet darin die flüchtige Natur menschlicher Erinnerung und Sehnsucht. Der Dreiteiler wird komplettiert durch einen Akt von Geschichtsrevision: die Uraufführung von Richard Siegals „Le bœuf sur le toit“.
Jean Cocteaus Original „Le bœuf“, inspiriert vom legendären gleichnamigen Pariser Cabaret, zur Musik von Darius Milhaud, wurde den Ballets Russes zwar angeboten, aber schlussendlich von Diaghilev abgelehnt. Siegals Uraufführung führt Diaghilevs fantasievollen und erfinderischen Geist konsequent weiter und nutzt ihn wiederum, um über dessen Vermächtnis zu reflektieren. Rückwirkend die Geschichte des Repertoires neu zu erfinden, ist präzise die heutige Bedeutung davon, Diaghilevs Geist neu zu beleben.
Choreografie und Inszenierung: Mthuthuzelí November, Richard Siegal, Rachelle Scott
Bühne: Mthuthuzelí November, Jean-Marc Puissant
Kostüme: Yann Seabra, Flora Miranda
Licht/Video: Matthias Singer
Termine
Mo 9.11.2026, 19:00 | Öffentliche Probe
So 6.12.2026, 11:00 | Matinee
Sa 12.12.2026, 19:00 | Premiereund weitere Termine
Fr 18.12.2026, 19:00
So 20.12.2026, 15:30
Di 22.12.2026, 19:00
Fr 25.12.2026, 18:00
Sa 9.1.2027, 19:00
Mo 11.1.2027, 19:00
Fr 15.1.2027, 19:00
Sa 23.1.2027, 19:00
So 31.1.2027, 18:00
Di 2.2.2027, 19:30
Do 4.2.2027, 19:00
Lieder im Gluck: Caroline Ottocan und Marcelo Amaral
Echoes from the North
Nicht nur in Opern, Operetten und Musicals, auch im intimen Rahmen eines Lieder-Rezitals können die Sänger*innen des Opernensembles große musikalische Momente schaffen. Neunmal in der Spielzeit steht die kleinste musikalische Form in all ihren Facetten im Mittelpunkt, vom barocken Lied über das Kunstlied der Romantik bis zu Songs der 1920er Jahre und zeitgenössischer Musik.
Der „Damenclub zur Förderung der Oper Nürnberg“ lädt zweimal im Monat in den Gluck-Saal ein, um in anregender Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen ein unterhaltsames musikalisches Programm zu genießen. Zweimal im Jahr präsentiert der Damenclub zudem eine Gala im Opernhaus.
Eine Veranstaltung des Damenclubs zur Förderung der Oper Nürnberg.
Termine
Mo 19.10.2026, 14:30
Di 20.10.2026, 14:30
Mo 16.11.2026, 14:30und weitere Termine
Di 17.11.2026, 14:30
Mo 14.12.2026, 14:30
Di 15.12.2026, 14:30
Mo 18.1.2027, 14:30
Di 19.1.2027, 14:30
Mo 15.2.2027, 14:30
Di 16.2.2027, 14:30
Mo 8.3.2027, 14:30
Di 9.3.2027, 14:30
Mo 12.4.2027, 14:30
Di 13.4.2027, 14:30
Mo 3.5.2027, 14:30
Di 4.5.2027, 14:30
Mo 31.5.2027, 14:30
Di 1.6.2027, 14:30
Mo 5.7.2027, 14:30
Di 6.7.2027, 14:30
Sie interessieren sich für die Geschichte des Nürnberger Opernhauses und dafür, wie es vor und hinter den Kulissen aussieht? Sie möchten gern einmal einen Blick von der Bühne oder der Beleuchtungskabine in den Zuschauerraum werfen? Sie möchten erfahren, wie und wo überall Handwerk und Handarbeit ausgeführt wird und sich so zum Beispiel zwischen tausenden von Kostümen wie in einem riesigen begehbaren Kleiderschrank fühlen? Dann ist eine Führung durch das Nürnberger Opernhaus genau das Richtige für Sie. In den eineinhalb bis zwei Stunden erfahren Sie alles von A wie Architektur bis Z wie Zuschauerraum und noch so einiges mehr ...
Treffpunkt für die Führungen ist die Kassenhalle im Opernhaus.
Kindern unter 10 Jahren empfehlen wir unsere Familienführungen.
Bitte beachten Sie, dass für unsere Führung im Opernhaus festes Schuhwerk erforderlich ist. Während der Führung werden insgesamt fünf Stockwerke bestiegen.
Die öffentlichen Führungen sind nicht barrierefrei. Für weitere Informationen zu individuellen barrierefreien Führungen wenden Sie sich bitte an fuehrungen(a)staatstheater-nuernberg.de oder die Staatstheater-Hotline: 0911/66069-6000.
Termine
So 20.9.2026, 11:00
So 27.9.2026, 11:00
Sa 10.10.2026, 13:00und weitere Termine
So 18.10.2026, 11:00
Sa 24.10.2026, 13:00
Sa 31.10.2026, 13:00
Sa 7.11.2026, 13:00
Sa 14.11.2026, 13:00
So 22.11.2026, 13:30
So 29.11.2026, 11:00
Sa 5.12.2026, 13:00
So 13.12.2026, 11:00
Sa 19.12.2026, 13:00
Sa 9.1.2027, 13:00
Sa 16.1.2027, 13:00
So 24.1.2027, 13:00
Sa 6.2.2027, 13:00
Sa 13.2.2027, 13:00
So 21.2.2027, 13:00
Sa 27.2.2027, 13:00
So 28.2.2027, 11:00
Sa 6.3.2027, 13:00
Sa 13.3.2027, 13:00
Sa 20.3.2027, 13:00
Sa 3.4.2027, 13:00
Sa 10.4.2027, 13:00
Sa 17.4.2027, 13:00
Sa 24.4.2027, 13:00
So 2.5.2027, 13:00
Sa 15.5.2027, 13:00
Sa 22.5.2027, 13:00
Sa 5.6.2027, 13:00
So 6.6.2027, 13:00
Sa 19.6.2027, 13:00
Sa 26.6.2027, 13:00
Sa 3.7.2027, 11:00
So 4.7.2027, 11:00
Sa 17.7.2027, 13:00
So 25.7.2027, 11:00