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Galerie Ostendorff verlängert Solo-Show von Maxim Wakultschik noch bis 3. Oktober

Wenn die Grenzen zwischen Malerei und Bildhauerei verschwimmen

Auf der sehr gut besuchten Eröffnung der Soloausstellung „Light becoming Matter“ mit Werken des Künstlers Maxim Wakultschik in der Galerie Ostendorff in Münster gab es einen spannenden Dialog zwischen dem Kunsthistoriker Dr. Alexander Leinemann und dem Künstler. Maxim Wakultschik erklärte: „Ich will mit meinen Arbeiten die unsichtbaren Ebenen der menschlichen Existenz sichtbar machen.“

Nicht nur auf der Vernissage war das Interesse an Wakultschiks Arbeiten groß. Daher verlängert die Galerie am Prinzipalmarkt die Ausstellung bis zum 03. Oktober 2026. Gezeigt werden 70 Arbeiten aus verschiedenen Werkserien. Sie geben einen Einblick in Maxim Wakultschiks vielschichtiges Schaffen, das die Grenzen zwischen Malerei, Skulptur und Relief auslotet.

Optical Portraits Prisma
Ein besonderer Fokus der Werkschau liegt auf der neu entwickelten Serie „Optical Portraits Prisma“. Darin widmet sich Wakultschik den unsichtbaren Ebenen menschlicher Präsenz. Ausgehend von wissenschaftlichen Erkenntnissen über Licht, Wahrnehmung und komplexe Prozesse, die den Menschen umgeben, untersucht der Künstler jene Aspekte, die über die rein physische Erscheinung hinausgehen.

Auf den ersten Blick erscheinen Maxim Wakultschiks Werke als klassische Porträts. Doch bei genauer Betrachtung entstehen Irritationsmomente: Verschiebungen, unterschiedliche Augenfarben, sich überlagernde Vorder- und Hintergrundebenen sowie scheinbar fließende oder pulsierende Strukturen lösen die Grenzen zwischen äußerer Erscheinung und Wahrnehmung auf. Schlieren, Lichtblitze und bewegte Sequenzen verweisen auf unsichtbare Vorgänge, die dem menschlichen Auge normalerweise verborgen bleiben.

Wakultschik betrachtet den Menschen nicht ausschließlich als materielle Form, sondern als komplexes Zusammenspiel aus Körper, Licht, Energie, Emotion und nicht unmittelbar wahrnehmbaren Einflüssen. Seine Porträts eröffnen einen erweiterten Blick auf die menschliche Figur – zwischen physischer Realität und den vielschichtigen Ebenen unserer Wahrnehmung.

Mit „Light becoming Matter“ zeigt Maxim Wakultschik eine künstlerische Position, die Materialität und Immaterialität miteinander verbindet. Seine Werke untersuchen den Übergang vom Unsichtbaren zum Sichtbaren, vom Licht zur Form und vom einzelnen Element zur komplexen Bildwelt.
Die dazu passende und für manchen überraschende Arbeitsweise des Künstlers basiert auf der präzisen Anordnung tausender einzelner Elemente: Farbige Holzstäbchen werden zu reliefartigen Bildkörpern, in denen Licht und Farbe eine eigene Dynamik entwickeln. Die Arbeiten scheinen sich je nach Perspektive aufzulösen, zu verdichten und neu zu ordnen.

Neben Werken aus der Serie Optical Portraits werden Reliefarbeiten / Geometrical Portraits, Arbeiten aus der Serie Multipersonality sowie ausgewählte Skulpturen gezeigt.

Maxim Wakultschik
Maxim Wakultschik studierte unter Prof. Jannis Kounellis und Prof. Beate Schiff an der Kunstakademie Düsseldorf. Nach seinem Kunststudium erklärte er die Rheinmetropole zu seiner Wahlheimat.

Seine Arbeiten wurden unter anderem bereits in New York, Austin, London, Madrid oder Hongkong gezeigt und sind Teil privater und institutioneller Sammlungen. Auch in diesem Jahr werden seine Werke auf bedeutenden Stationen in Europa und den USA präsentiert, u.a. auf der The Armory Show in New York im September sowie der Art Cologne in Köln im November. In Deutschland folgt im Januar 2027 eine Solo-Ausstellung im Museum Modern Art Hünfeld.
Weitere Informationen zu Maxim Wakultschik inkl. Ausstellungsterminen finden Sie unter: https://maxim-wakultschik.com/

Galerie Ostendorff, Prinzipalmarkt 11, 48143 Münster Seit über 130 Jahren besteht die Galerie Ostendorff am Prinzipalmarkt 11, direkt neben dem Rathaus in Münster. Seit 1996 leitet Andreas Gattinger als Inhaber mit seinem Team die Galerie. Zum Portfolio gehören Gemälde, Skulpturen und Originalgrafiken der Klassischen Moderne sowie Kunstwerke der internationalen Nachkriegskunst. Auch zeitgenössische Kunst aus Paris, Berlin, Hamburg oder Münster komplettieren das Angebot.

Kontakt

Galerie Ostendorff
Prinzipalmarkt 11
48143 Münster

Termin

Sa 26.9.2026, 09:00 Uhr
Ausstellungen / Museum LWL-Museum für Kunst und Kultur Münster Münster, Westfalen, Domplatz 10
Ausstellungen / Museum Kunstmuseum Pablo Picasso Münster Münster, Westfalen, Picassoplatz 1
Ausstellungen / Museum Kunsthalle Bielefeld Bielefeld, Artur-Ladebeck-Straße 5
Ausstellungen / Atelier Meancult Projektraum Kateryna Ray Münster, Klosterstraße 1
Ausstellungen / Museum Marta Herford Herford, Goebenstraße 2-10
Ausstellungen / Museum Westpreußisches Landesmuseum Warendorf, Klosterstraße 21
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Münster Münster, Westfalen, Salzstraße 28
Ausstellungen / Ausstellung Galerie Ostendorff
Sa 26.9.2026, 9:00 Uhr
Ausstellungen / Museum Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn Paderborn, Markt 17
Ausstellungen / Museum Historisches Museum Bielefeld Bielefeld, Ravensberger Park 2
Ausstellungen / Ausstellung Bielefelder Kunstverein im Waldhof Bielefeld, Welle 61
Ausstellungen / Museum LWL-Museum für Naturkunde Münster Münster, Westfalen, Sentruper Str. 285
Ausstellungen / Museum Draiflessen Collection Mettingen, Georgstraße 18

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